Dr. med. Thomas Lorentz
Fachbereich
- Laboratoriumsmedizin
- Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
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Die HIV-Diagnostik wird gestuft durchgeführt. Das Ergebnis liegt nach 1 - 2 Tagen vor. Im HIV 1/2 Suchtest wird das Blut auf Antikörper und auf HIV 1 p24 untersucht. Infektionen können nach ca. 3 Wochen nachgewiesen und nach 12 Wochen sicher ausgeschlossen werden. Bei positivem Suchtest wird ein Bestätigungstest durchgeführt. Wenn beide Teste positiv sind, wird eine zweite Probe angefordert und getestet. Ebenso wird die Viruslast mit molekularbiologischen Verfahren ermittelt. Der Test kann anonym durchgeführt werden, Risikogruppen wird ein 3 - 6 monatiges Screening empfohlen.
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Als Allergiediagnostik bezeichnet man alle Untersuchungsverfahren der Allergologie, die zur Aufklärung der Ursache einer Allergie, d. h. zum Auffinden des verantwortlichen Allergens beitragen.
Die In-vivo-Diagnostik, wird mit und am Patienten selbst durchgeführt. Bei der In-vitro-Diagnostik werden Körperflüssigkeiten des Patienten, in den meisten Fällen Blut labordiagnostisch untersucht.
Bei der In-vivo-Allergiediagnostik werden mehrere Allergenextrakte an benachbarten Stellen auf bzw. in die Haut des Patienten eingebracht. Nach einem von der Methode anhängigen Zeitraum werden die Hautstellen angesehen. Das Vorhandensein und die Ausprägung der Hautreaktion geben Hinweise auf das auslösende Allergen bzw. seine allergene Potenz. Beispiele: Prick-Test, Scratch-Test, Intrakutantest, Reibtest. -
Bei Infektionen von obligaten Anaerobiern sind neben grampositiven Erregern (Peptostreptococcus, Clostridium, Aktinomyceten) vor allem gramnegative Bakterien der Genera Bacteroides,Prevotella, Porphyromonas und Fusobakterien beteiligt. Es treten meist Mischinfektionen mit verschiedenen aeroben oder fakultativ anaeroben Bakterien auf. Anaerobierinfektionen sind überwiegend endogener Natur mit Ausnahme einiger Clostridiosen, da die Erreger als natürlichen Standort die Schleimhautflora des Wirtsorganischen Standort die Schleimhautflora des Wirtsorganismus haben. Anaerobier leben niemals in gesundem Gewebe. Auf mukösen Schleimhäuten(Intestinaltrakt, Maulschleimhaut, Genitaltrakt) sind sie meistens vergesellschaftet mit anderen Mikroorganismen, die O2 an die Umwelt abgeben. Ein Teil der dort vorhandenen Arten besitzt Virulenzfaktoren wie Adhäsine, Toxine und Enzyme und kann somit z. B. beim Zerstören der Schleimhautbarriere nach chirurgischen Eingriffen bzw. anderen Verletzungen allein oder in Kooperation mit aeroben Keimen, eitrige Prozesse auslösen. Beschrieben sind solche Infektionen in fast allen Organsystemen oder Körperbereichen.
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Als Antibiogramm bezeichnet man die mikrobiologische Überprüfung der Empfindlichkeit bzw. Widerstandsfähigkeit von Keimen gegenüber verschiedenen Antibiotika.
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Antinukleäre Antikörper (ANA, feingranuläre Fluoreszenz auf HEp2-Zellen), AK gegen extrahierbare nukleäre Antigene [ENA] (anti-Ro(SS-A)-AK (Ro52/Ro60), anti-La(SS-B)-AK) diagnostische Kriterien! BSG, CRP, IgG, IgA, IgM, Rheumafaktor.
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Als bakteriologische Untersuchung bezeichnet man den Nachweis und die Identifizierung bestimmter Bakterien aus Abstrichen und Körpersekreten, Gewebsproben per mikroskopischer und/oder kultureller Untersuchung.
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Das Gerinnungssystem des Blutes kann man u. a. durch folgende Testverfahren untersuchen:
- INR (Quickwert, Prothrombinzeit)
- PTT (partielle Thromboplastinzeit oder aktivierte partielle Thromboplastinzeit)
- Blutungszeit nach Duke
- Rumpel-Leede-Test
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Eine Blutgruppenbestimmung besteht aus der AB0-Blutgruppe und dem Rhesusfaktor. In aller Regel wird zusammen mit der Blutgruppenbestimmung auch ein Suchtest auf irreguläre Antikörper durchgeführt.
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Eine Blutkultur ist eine mikrobiologische Untersuchung des Blutes, bei der versucht wird, Krankheitserreger, die sich im Blut befinden, durch Kultivierung zu vermehren, um sie dadurch nachzuweisen und zu identifizieren.
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Sind laborchemische Verfahren zum Nachweis von verschiedenen Drogen oder Medikamenten aus Blut, Urin und anderen Sekreten des Menschen.
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Zur Abklärung von Fettstoffwechselstörungen und anderen Ursachen der Arteriosklerose sind folgende Laboruntersuchungen sinnvoll:
- Screening Gesamt-Cholesterin LDL- und HDL-Cholesterin Triglyceride
- Erweitertes Screening Lipoprotein (a) Homocystein hochsensitives CRP (hsCRP)
- Differentialdiagnostik GPT, GGT, AP Lipase TSH Kreatinin Harnsäure
- Gezielte Abklärung Lipidelektrophorese Apolipoprotein E-Typisierung bei Verdacht auf Hyperlipoproteinämie Typ III LDL-Rezeptoranalyse bei Verdacht auf familiäre Hypercholesterinämie.
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Da Gelbfieber-Erkrankungen plötzlich und nicht vorhersehbar in den Infektionsgebieten auftreten können, wird die Impfung aus medizinischen Gründen bei allen Aufenthalten in Gelbfiebergebieten empfohlen. D. h. also nicht nur bei Aufenthalten in Ländern, in denen eine Gelbfieber-Impfung als Voraussetzung zur Einreise vorgeschrieben ist, sondern generell in allen Ländern, in denen ein Gelbfieber-Infektionsrisiko besteht. Daher ist auch bei beruflich bedingten Langzeitaufenthalten in nahe den Gelbfiebergebieten liegenden Regionen die Impfung ebenfalls empfohlen.
Die Impfung erfolgt bei autorisierten Gelbfieber-Impfstellen mit vorgeschriebener Dokumentation im Internationalen Impfausweis mindestens 10 Tage vor Einreise Auch die amtliche Gültigkeit beginnt 10 Tage nach der Impfung.
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Diagnostik auf Hormonstörungen mittels Blutuntersuchungen zur Abklärung von verschiedenen Krankheitsbilder.
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Sowohl durch mikrobiologische Erreger verursachte Erkrankungen oder auch Infektionskrankheiten als auch durchgeführte Impfungen lassen sich mittels der Infektionsserologie bezüglich ihres Vorhandenseins und ihres Verlaufes wie auch bei den Impfungen bezüglich ihrer Schutzwirkung beurteilen.
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Die Mikrobiologie befasst sich im weitesten Sinne mit der Erforschung und Untersuchung von Mikroorganismen und Kleinstlebewesen also Prionen, Viren, Bakterien, Pilzen, Würmern usw. Die Diagnostik umfasst eine Vielzahl von Methoden zum Nachweis von zumeist infektiösen Erkrankungen.
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Die Molekularbiologie ist eine spezielle Untersuchungsform zum Nachweis von genetischem Material. Sie dient zur Diagnostik sowohl von Erkrankungen durch mikrobiologische Organismen als auch zum Erkennen von humangenetischen Strukturen bei den untersuchten Personen.
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Die Mutterschaftsrichtlinien regelt die Labordiagnostik während der Mutterschaftsvorsorge (Blutgruppe, Rh-Faktor, Antiköroer, Hepatitis-Anikörper, HIV-Test, Chlamydien-Untersuchung , Blutbild, Urinuntersucheng etc.
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Die Diagnose Osteoporose wird durch körperliche Untersuchung und Knochendichtemessung gestellt. Ein sogenanntes Basislabor soll Krankheiten ausschließen, die eine sekundäre Osteoporose verursachen können. Es umfasst Calcium, Phosphat, Alkalische Phosphatase, GGT, Kreatinin, BSG, CRP, Serumeiweiß-Elektrophorese, TSH. Mit Vit-D3 25-OH kann ein Vitamin-D Mangel als Risikofaktor erkannt werden. Der Knochenabbau-Marker CTX kann zur Erfolgskontrolle bei medikamentöser Therapie dienen.
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Die Pilzdiagnostik dient mittels verschiedener Methoden, in der Regel durch kulturelle Anzucht, dem Nachweis von Pilzen unterschiedlichster Arten in verschiedenen Körperregionen. Dieser sogenannte mykologische Nachweis ermöglicht damit ferner eine gezielte Behandlung.
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Die Proteine (Eiweiße) des Blutes und anderer Körperflüssigkeiten haben wichtige Aufgaben bei Stofftransport, Gerinnung und Abwehr sowie als Reaktionsvermittler (Enzyme). Zudem sind sie zur Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsvolumens nötig und wirken als Puffer pH-Wertverschiebungen entgegen. Mit (elektro)chemischen und immunologischen Verfahren lassen sich Proteine bzw. Proteinaktivitäten bestimmen. Beispiele sind die Serumeiweißelektrophorese, die Bestimmung der Aktivität von Leberenzymen oder der Nachweis des Herzinfarktmarkers Troponin.
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Die Reisemedizin befasst sich mit der Vor- und Nachsorge bei Ortsveränderungen aus dem ursprünglichen Lebensraum einer Person.
Dazu gehören die Risikobewertung, Vorsorgeberatung, Gabe von Impfungen zum sicheren Reisen sowie die Betreuung von Erkrankungen nach Reiserückkehr. -
Die Stuhldiagnostik dient der Untersuchung von Ausscheidungen aus dem Verdauungstrakt, zum Nachweis von Krankheitserregern oder Zusammensetzungsverschiebungen der Exkremente.
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Für den Nachweis einer Tuberkulose-Infektion bedarf es in der Regel einer Kombination aus mehreren diagnostischen Verfahren. Neben der ärztlichen Anamnese und körperlichen Untersuchung gibt es folgende weitere Untersuchungsmethoden:
- Tuberculin-Hauttest (THT)
- Interferon-Gamma-Bluttest
- Mikroskopischer Nachweis von Tuberkulose-Bakterien
- Kulturelle Anzüchtung der Tuberkulose-Bakterien
- Röntgenuntersuchung, Computertomografie oder Kernspin- (auch: Magnetresonanz)-Tomografie.
Erst durch die Aussagekraft verschiedener Verfahren kann die Diagnose „Tuberkulose“ sichergestellt oder sicher ausgeschlossen werden.
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Tumormarker stellen einen Oberbegriff für eine Vielzahl von zellulären oder aus Eiweiß bestehenden Strukturen dar, die im Idealfall eine Möglichkeit zur relativ frühzeitiger Erkennung oder aber meist eher dem Verlauf einer Erkrankung durch Tumore unterschiedlichster Art erlauben soll.
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Die virologische Diagnostik dient durch Anwendung unterschiedlicher Methoden dem Nachweis von Viren oder deren Baubestandteilen aus nahezu allen Körpergeweben zur Identifikation oder dem Ausschluss pathogener, d. h. krankheitsverursachender Strukturen.