Prof. Dr. med. Jan Raethjen

Praxis Raethjen / Wasner

Fachbereich

Facharzt für
  • Neurologie
Zusatz­bezeichnung
  • Spezielle Schmerztherapie

Anschrift & Kontakt

Preußer Straße 1-9
24105 Kiel

Tel.: 0431 / 26045010
Fax: 0431 / 26045019

http://www.neurologie-raethjen-wasner.de

Sprechstunden

Mo
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 16:30 Uhr
Di
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:30 Uhr
Mi
08:30 - 12:30 Uhr
Do
08:30 - 12:30 Uhr
14:30 - 18:30 Uhr
Fr
08:30 - 12:30 Uhr

Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Fremdsprachen
  • englisch
Praxisorganisation
  • Parkplätze vorhanden
  • Rollstuhlgerecht

Leistungsspektrum

  • Die Akupunktur ist ein Teilgebiet der traditionellen chinesichen Medizin (TCM). Sie geht von der Lebensenergie (Qi) des Körpers aus, die die Meridiane durchläuft und den Energiefluss der Körperfunktionen steuert. Ein gestörter Energiefluss kann Ursache für Erkrankungen sein. Durch Stiche in auf den Meridianen liegende Akupunkturpunkte soll die Störung im Fluss des Qi behoben werden.

     

    Bei einer Akupunkturbehandlung werden dem Patienten je nach Erkrankung an ausgewählten Stellen Nadeln in die Haut eingestochen. Die sterilen Einmal-Nadeln sind speziell geschliffen, der Patient spürt daher nur wenig, gelegentlich einen minimalen, anfänglichen Einstichschmerz. Nach einiger Zeit kann ein dumpfes Schwere- oder Wärmegefühl in den behandelten Bereichen entstehen. Die Nadeln verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten in der Haut. Um bestimmte Wirkungen zu erzielen, werden spezielle Stimulationstechniken angewendet. So können die Nadeln zusätzlich erwärmt (Moxibustion), mit unterschwelligem Reizstrom stimuliert oder auf und ab bewegt werden. Akupunktur kann bei der Behandlung vieler Schmerzarten (Migräne, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen etc., aber auch zur Linderung bei Übelkeit und Erbrechen sowie bei der Erleichterung der Geburt hilfreich sein kann. Abgeraten wird von Akupunktur zum Beispiel bei starken Gerinnungsstörungen, schweren psychiatrischen Erkrankungen und unklaren Befunden, die einer sofortigen Abklärung bedürfen.

  • Dieser Test ersetzt keine Beratung bzw. Diagnose eines Haus- oder Facharztes. Es gibt Online-Teste, die Patienten zur Selbsteinschätzung durchführen können. Sollten sich während oder nach Durchführung dieses Online-Tests eventuelle Anzeichen einer Erkrankung feststellen, sollte der Hausarzt aufgesucht werden. Aus dem Ergebnis des Tests kann keine direkte Entscheidung für oder gegen eine individuelle Behandlung abgeleitet werden. Der Test gilt nicht für Personen, die bereits, nachgewiesen durch ärztliche Diagnose, an der Krankheit, auf die dieser Test Bezug nimmt, erkrankt sind.

    Warnzeichen bei dem Verdacht auf eine Alzheimererkrankung:
    Alzheimer-Patienten vergessen nicht nur gelegentlich etwas, sondern oft und ohne sich später zu erinnern. Ein Ereignis des Vortags kann wie ausgelöscht sein, so, als hätte es niemals stattgefunden. Ebenso kann es ihnen mit Menschen ergehen: Sie lernen eine Person kennen und unterhalten sich vielleicht sogar angeregt, doch am nächsten Tag ist es, als hätten sie diese Person nie zuvor gesehen.

    • Schwierigkeiten bei Tätigkeiten des Alltages
    • Verarmung der Sprache
    • Verlust der Orientierung
    • Situationen können nicht mehr richtig beurteilt werden
    • Verlust der abstrakten Denkfähigkeit
    • Verlegen von Gegenständen
    • Stimmungsschwankungen
    • Veränderung der Persönlichkeit
    • Antriebslosigkeit
  • Behandlung von Alzheimer- oder vaskulärer Demenz.

  • Standardisiertes Testverfahren zur schnellen Einschätzung von Störungen der Merkfähigkeit, des Gedächtnisses und des Denkvermögens (z. B.: MMST, Demtec, Uhrentest) bei Verdacht auf Alzheimerdemenz.

  • Die Elektroenzephalographie ist eine Methode zur Erfassung von elektrischen Strömen (Potentialveränderungen) des Gehirns. Es erfolgt eine graphische Aufzeichnung von Stromkurven, die von der elektrischen Aktivität der Hirnzellen stammen. Aufgezeichnet werden dabei Potentialschwankungen von Pyramidenzellen (jedoch keine Aktionspotentiale!), abgeleitet an der Kopfhaut.

  • Messung der elektrischen Muskelaktivität mit der Frage nach Muskel- oder Nervenkrankheiten.

  • Elektrische Stimulation und Messung der Reaktion der Nerven mit der Frage nach einer Nervenschädigung

  • Allen Entspannungstechniken ist gleich, dass sie bei Stress und Verspannungen eingesetzt werden. Die Entspannungstherapie nach Jacobson z. B. hat sich dabei besonders bei Kopfschmerzen und Rückenschmerz-Syndromen bewährt. Nach einiger Zeit ist der Übende in der Lage zu spüren, welche Muskulatur eventuell in einem dauerhaften Spannungszustand war und kann dies ändern.

  • Messung der Weiterleitung elektrischer- (SSEP), akustischer- (AEP), visueller- (VEP) oder magnetische Impulse im Nervensystem mit der Frage nach Hirn- oder Rückenmarksschädigungen.

  • Geriatrie ist die medizinische Spezialdisziplin, die sich mit den körperlichen, geistigen, funktionalen und sozialen Aspekten in der Versorgung von akuten und chronischen Krankheiten, der Rehabilitation und Prävention alter Patientinnen und Patienten sowie deren spezieller Situation am Lebensende befasst.

  • Für die Therapieentscheidung ist wichtig, ob primär eine auf das Symptom gerichtete Behandlung der Konversionsneurose oder eine konfliktzentrierte Behandlung indiziert ist. Akut aufgetretene Konversionssymptome sind möglichst rasch zu behandeln, hierzu eignen sich analytisch orientierte Gespräche, verhaltenstherapeutische Methoden sowie Entspannungsverfahren.

    In anderen Fällen ist es sinnvoll, die Behandlung der Konversionsneurose mit einer konfliktzentrierten Therapie zu beginnen um die psychodynamische Grundlage der Symptomatik zu verdeutlichen. Ergänzend ist häufig eine medizinische Behandlung mit Bewegungs- und physikalischen Maßnahmen hilfreich.

  • Als Lumbalpunktion bezeichnet man die Entnahme von Nervenwasser aus dem Rückenmarkskanal. Das dient zur Diagnostik verschiedener Erkrankungen und wird darüber hinaus auch zu therapeutischen Zwecken oder zum Einbringen von örtlichen Betäubungsmitteln genutzt.

     

  • 1. Akutbehandlung bei Schüben: Kortikosteroide, Plasmapherese/Immunadsorption

    2. Immunmodulatorische Langzeitbehandlung:

    a. Therapie für milde/moderate Verlaufsformen (First line-Therapie): Interferone, Glatirameracetat, Teriflunomid , Dimethylfumarat

    b. Reservemittel der First line-Therapie: Azathioprin, Immunglobuline

    c. Therapien für (hoch)aktive Verlaufsformen (Second line-Therapie): Natalizumab, Fingolimod, Alemtuzumab, Mitoxantron, Cyclophosphamid

    3. Symptomatische Behandlung und zusätzliche Maßnahmen

  • Grundsätzlich ist die Parkinson-Krankheit behandelbar, jedoch nicht heilbar. Die Therapie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

    Der wichtigste ist der Einsatz von Medikamenten. Da es sich bei Parkinson um eine fortschreitende Erkrankung handelt und die Wirkung bestimmter Anti-Parkinsonmittel mit der Zeit abnehmen kann, ist in gewissen Zeitabständen eine Anpassung der Medikamente notwendig.

    Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Botenstoffe im Gehirn wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen. Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe des Dopamins und wirkt vor allem positiv auf die Beweglichkeit, gegen die Muskelsteifigkeit, aber auch gegen das Zittern. Allerdings können nach langer Therapiedauer als Nebenwirkung unberechenbare und nicht unkontrollierbare Bewegungen auftreten. Um schwankenden Wirkspiegeln bei fortgeschrittenen Stadien entgegen zu wirken, gibt es auch die Möglichkeit einer Dopamin-Pumpe, die kontinuierlich, über eine Sonde im Dünndarm, den Wirkstoff abgibt.

    Eine zweite Medikamentengruppe sind die Dopaminagonisten. Sie verstärken die Wirkung des vorhandenen Dopamins (zum Beispiel Pramipexol, Lisurid, Ropinirol). Neuere Dopaminagonisten gewährleisten gleichmäßige Wirkstoffspiegel und müssen zum Teil nur noch einmal am Tag eingenommen werden (zum Beispiel retardiertes Ropinirol, retardiertes Pramipexol). Oder sie geben ihren Wirkstoff über ein Pflaster ab, das täglich gewechselt werden muss (zum Beispiel Rotigotin-Pflaster).

    Darüber hinaus gibt es noch weitere Medikamenten-Gruppen, die Wirkungsschwankungen von Dopamin verringern (COMT-Hemmer, Entacapon und Tolcapon) oder seinen Abbau bremsen (MAO-B-Hemmer, Selegilin und Rasagilin). Anticholinergika (zum Beispiel Biperiden, Bornaprin) können effektiv das Zittern verringern. Amantadin soll die Dopaminausschüttung erhöhen und die Beweglichkeit verbessern.

    Die verschiedenen Wirkstoffgruppen können auch untereinander kombiniert werden. Die medikamentöse Einstellung ist anspruchsvoll, weil die Symptome und Medikamentennebenwirkungen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, ebenso wie das Ansprechen auf die Medikamente.

  • Schmerztherapie sind alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Linderung von Schmerz führen. Das fordert die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche in einem Schmerzmanagement mit Planung, Überwachung und Steuerung aller Maßnahmen der Ursachenforschung, schmerztherapeutischen Maßnahmen, Dokumentation und Organisation der Schmerztherapie.

    Die multimodale Schmerztherapie bedeutet kombinierte Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzzuständen (z. B. Wirbelsäulenleiden), einschließlich Tumorschmerzen unter Einbeziehung von psychiatrischen, psychologischen oder psychosomatischen Behandlungen.

  • Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbständigen Krankheitswert erlangt hat.

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