Dr. med. Harald Erichsen

Mitglied im geförderten Praxisnetz
KiELab

Fachbereich

Facharzt für
  • Laboratoriumsmedizin
  • Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie
Zusatz­bezeichnung
  • Infektiologie

Anschrift & Kontakt

Dreiecksplatz 11
24103 Kiel

Tel.: 0431 / 6673300
Fax: 0431 / 66733011

http://kielab.de/

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Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Fremdsprachen
  • englisch

Leistungsspektrum

  • Die HIV-Diagnostik wird gestuft durchgeführt. Das Ergebnis liegt nach 1 - 2 Tagen vor. Im HIV 1/2 Suchtest wird das Blut auf Antikörper und auf HIV 1 p24 untersucht. Infektionen können nach ca. 3 Wochen nachgewiesen und nach 12 Wochen sicher ausgeschlossen werden. Bei positivem Suchtest wird ein Bestätigungstest durchgeführt. Wenn beide Teste positiv sind, wird eine zweite Probe angefordert und getestet. Ebenso wird die Viruslast mit molekularbiologischen Verfahren ermittelt. Der Test kann anonym durchgeführt werden, Risikogruppen wird ein 3 - 6 monatiges Screening empfohlen.

  • Als Antibiogramm bezeichnet man die mikrobiologische Überprüfung der Empfindlichkeit bzw. Widerstandsfähigkeit von Keimen gegenüber verschiedenen Antibiotika.

  • Antinukleäre Antikörper (ANA, feingranuläre Fluoreszenz auf HEp2-Zellen), AK gegen extrahierbare nukleäre Antigene [ENA] (anti-Ro(SS-A)-AK (Ro52/Ro60), anti-La(SS-B)-AK) diagnostische Kriterien! BSG, CRP, IgG, IgA, IgM, Rheumafaktor.

  • Als bakteriologische Untersuchung bezeichnet man den Nachweis und die Identifizierung bestimmter Bakterien aus Abstrichen und Körpersekreten, Gewebsproben per mikroskopischer und/oder kultureller Untersuchung.

  • Das Gerinnungssystem des Blutes kann man u. a. durch folgende Testverfahren untersuchen:

    • INR (Quickwert, Prothrombinzeit)
    • PTT (partielle Thromboplastinzeit oder aktivierte partielle Thromboplastinzeit)
    • Blutungszeit nach Duke
    • Rumpel-Leede-Test
  • Eine Blutgruppenbestimmung besteht aus der AB0-Blutgruppe und dem Rhesusfaktor. In aller Regel wird zusammen mit der Blutgruppenbestimmung auch ein Suchtest auf irreguläre Antikörper durchgeführt.

  • Abhängig vom Befallsgrad der Zecken führen statistisch gesehen etwa 1-3 % aller Zeckenstiche zu einer Borrelien-Infektion.Bei einem negativen PCR-Ergebnis kann keine Borrelien-DNA in der Zecke gefunden werden und demnach eine Infektion mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.Der Nachweis von Borrelien in derZecke weist auf ein erhöhtes Infektionsrisiko des Gestochenen hin.Die Zecke muss vollständig und möglichst schnell aus der Haut gezogen werden. Die Borrelien-DNA kann direkt in der Zecke nachgewiesen werden, somit spielt es keine Rolle, ob die Zecke zum Untersuchungszeitpunkt noch lebt. Die Kosten von ca. 40,- € müssen privat übernommen werden.

  • Sind laborchemische Verfahren zum Nachweis von verschiedenen Drogen oder Medikamenten aus Blut, Urin und anderen Sekreten des Menschen.

  • Sowohl durch mikrobiologische Erreger verursachte Erkrankungen oder auch Infektionskrankheiten als auch durchgeführte Impfungen lassen sich mittels der Infektionsserologie bezüglich ihres Vorhandenseins und ihres Verlaufes wie auch bei den Impfungen bezüglich ihrer Schutzwirkung beurteilen.

  • Die Labormedizin befasst sich mit der Untersuchung (humaner) Körpermaterialien (Blut, Stuhl, Urin, Liquor, Abstriche) zum Ausschluss oder der Bestätigung einer Erkrankung oder zur  (Therapie-) Kontrolle einer Erkrankung.

  • Die Mikrobiologie befasst sich im weitesten Sinne mit der Erforschung und Untersuchung von Mikroorganismen und Kleinstlebewesen also Prionen, Viren, Bakterien, Pilzen, Würmern usw. Die Diagnostik umfasst eine Vielzahl von Methoden zum Nachweis von zumeist infektiösen Erkrankungen.

  • Die Molekularbiologie ist eine spezielle Untersuchungsform zum Nachweis von genetischem Material. Sie dient zur Diagnostik sowohl von Erkrankungen durch mikrobiologische Organismen als auch zum Erkennen von humangenetischen Strukturen bei den untersuchten Personen.

  • Die Mutterschaftsrichtlinien regelt die Labordiagnostik während der Mutterschaftsvorsorge (Blutgruppe, Rh-Faktor, Antiköroer, Hepatitis-Anikörper, HIV-Test, Chlamydien-Untersuchung , Blutbild, Urinuntersucheng etc.

  • Die Pilzdiagnostik dient mittels verschiedener Methoden, in der Regel durch kulturelle Anzucht, dem Nachweis von Pilzen unterschiedlichster Arten in verschiedenen Körperregionen. Dieser sogenannte mykologische Nachweis ermöglicht damit ferner eine gezielte Behandlung.

  • Die Reisemedizin befasst sich mit der Vor- und Nachsorge bei Ortsveränderungen aus dem ursprünglichen Lebensraum einer Person.

    Dazu gehören die Risikobewertung, Vorsorgeberatung, Gabe von Impfungen zum sicheren Reisen sowie die Betreuung von Erkrankungen nach Reiserückkehr.

  • Die Stuhldiagnostik dient der Untersuchung von Ausscheidungen aus dem Verdauungstrakt, zum Nachweis von Krankheitserregern oder Zusammensetzungsverschiebungen der Exkremente.

  • Transfusionsmedizin ist das Teilgebiet der Medizin, das sich mit Bluttransfusionen beschäftigt. Dazu gehört die Gewinnung von Blutkonserven, die Aufrechterhaltung von Blutbanken und die Bereitstellung der Konserven für die jeweiligen Fachgebiete, vor allem in der Chirurgie, Notfallmedizin und Onkologie.

  • Tumormarker stellen einen Oberbegriff für eine Vielzahl von zellulären oder aus Eiweiß bestehenden Strukturen dar, die im Idealfall eine Möglichkeit zur relativ frühzeitiger Erkennung oder aber meist eher dem Verlauf einer Erkrankung durch Tumore unterschiedlichster Art erlauben soll.

  • Die virologische Diagnostik dient durch Anwendung unterschiedlicher Methoden dem Nachweis von Viren oder deren Baubestandteilen aus nahezu allen Körpergeweben zur Identifikation oder dem Ausschluss pathogener, d. h. krankheitsverursachender Strukturen.

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