Dr. med. Wibke Dubbert

Mitglied im geförderten Praxisnetz
Praxis Dubbert

Fachbereich

Facharzt für
  • Psychosomatische Medizin und Psychotherapie

Anschrift & Kontakt

Reventlouallee 27
24105 Kiel

Tel.: 0173 / 9050786

Sprechstunden

telefonische Sprechzeit

Montag + Mittwoch 13.00 - 13.50 Uhr

Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Fremdsprachen
  • englisch
Praxisorganisation
  • Voranmeldung erbeten
Öffentliche Verkehrsmittel (Buslinie / Haltestelle)
Parkhaus in der Nähe (gebührenpflichtig)

Leistungsspektrum

  • Jeder fünfte Deutsche ist im Lauf seines Lebens von einer Angsterkrankung betroffen. Doch nur die Hälfte davon ist deswegen in Behandlung. Bis zur Diagnose vergehen im Schnitt fünf bis sechs Jahre mit schweren Folgen für die Erkrankten. Sie engen sich in ihrem beruflichen und sozialen Leben zunehmend ein. Ängste sollten so früh wie möglich behandelt werden. Sie können sich zu Depressionen und Suchterkrankungen entwickeln. Therapie können Verhaltenstherapie, bei schwereren Angststörungen Medikamente neben einer psychotherapeutischen Behandlung sein. Mittel der Wahl sind Antidepressiva, bis zum Eintritt der Wirkung vergehen häufig mehrere Wochen. Entspannungsverfahren unterstützen, auch pflanzliche Mittel, zum Beispiel Lavendelöl. Regelmäßiger Sport verbessert den Erfolg einer psychotherapeutischen Behandlung.

  • Für die Überwindung einer PTBS ist die frühzeitige und umfassende Behandlung notwendig, die meistens ambulante erfolgen kann. Die Behandlung besteht in erster Linie aus einer traumafokussierenden Psychotherapie, falls erforderlich mit medikamentöser Unterstützung.

    Ziel ist es:

    • Kontrolle über ungewollt auftretenden Erinnerungen zu erlangen,
    • Begleitsymptome wie Angst und Depressivität, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme usw. abzubauen,
    • Trauma als Teil der Lebensgeschichte zu integrieren
    • psychosoziales Funktionsniveau zu verbessern und insbesondere die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen.
  • Eine Depression ist eine häufige, relativ gut behandelbare Erkrankung. Bei leichten Depressionen ist in den meisten Fällen eine ambulante Psychotherapie ausreichend, bei mittelgradigen bis schweren Depressionen kommt dagegen meist eine Kombination aus medikamentöser Behandlung und Psychotherapie zum Einsatz.

     

    Bei einer schweren Depression ist häufig eine stationäre Behandlung in einer psychiatrischen Klinik sinnvoll. Dort kann der Patient intensiver ärztlich betreut werden und erhält eine feste Tagesstruktur, zudem kann die Medikation unter ärztlicher Überwachung gezielt eingestellt werden.

     

    Neben medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung kommen bei einer stationären Therapie häufig weitere Verfahren zum Einsatz, die die Patienten stabilisieren sollen – zum Beispiel Kunst-, Musik- oder Bewegungstherapie.

  • Eine jede Psychotherapie beginnt mit dem Erstgespräch, bei dem sich der Patient ein Bild von dem Therapeuten machen kann und umgekehrt. Hier sollte der Patient bereits spüren, ob er den Therapeuten sympathisch, vertrauenswürdig und kompetent empfindet. Der Therapeut, unabhängig nach welchem Therapieverfahren er vorgeht, wird zunächst abklären, warum sich der Patient in Behandlung geben möchte. Welche Beschwerden werden vom Patienten als belastend empfunden, wie lange dauern sie seiner Meinung nach schon an, wie häufig treten sie auf, welche Probleme entstehen dadurch im Alltag, wie haben sie sich seiner Meinung nach entwickelt und wie ist der Patient damit bisher umgegangen (hat er z. B. bereits andere Therapieversuche in Anspruch genommen)? Zusätzlich wird gefragt, warum die Therapie gerade zu diesem Zeitpunkt begonnen wird und was sich der Patient davon erwartet. Diese Informationen dienen zum einen dazu die Sichtweise des Patienten für seine Problematik zu verstehen und zum anderen dessen Motivation für eine Behandlung, d. h. sein Ziel der Therapie und seine Bereitschaft an sich und seinem Problem zu arbeiten, zu erfahren um den Therapieauftrag klarer definieren zu können.

  • Bei der Behandlung von Essstörungen werden meistens verschiedene Behandlungsmöglichkeiten kombiniert. Die Schwerpunkte bilden die psychotherapeutische und die medizinische Behandlung. Zudem kann die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe eine sinnvolle Ergänzung zu einer Psychotherapie sein. Eine zusätzliche Betreuung von Angehörigen, Eltern oder Geschwister ist ratsam.

    Ob eine ambulante oder stationäre Behandlung angezeigt ist, muss im Einzelfall entschieden werden. Bei dieser Entscheidung spielen neben dem seelischen und körperlichen Zustand auch soziale Faktoren eine Rolle.

  • Psychotherapie bedeutet Behandlung der Seele beziehungsweise von seelischen Problemen. Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.

    Darüber hinaus wird Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen angewandt. Der Begriff Psychosomatik bedeutet, dass die Psyche (Seele) einen schädigenden Einfluss auf das Soma (Körper) hat.

    Häufig werden psychologische Behandlungsmethoden begleitend zu medizinischen Maßnahmen bei organischen Störungen eingesetzt (z. B. bei chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen, bei neurologischen Störungen, bei Herz-Kreislauferkrankungen).

  • Die sogenannte lösungsorientierte Kurzzeittherapie arbeitet von Beginn an vorwiegend an den Lösungsmöglichkeiten des Problems und beschäftigt sich weniger mit den Ursachen. Bei dieser Methode geht man davon aus, dass jede Person über alle Ressourcen verfügt, die sie zur Lösung der Probleme benötigt werden. Durch die Fokussierung auf die Fähigkeiten und Ressourcen des Klienten / Patienten wird dieser dazu angehalten, seine Aufmerksamkeit vom Problem und der Annahme einer Unabänderlichkeit abzuwenden und sich stattdessen bewusst zu werden, dass er selbst über ausreichende Möglichkeiten verfügt, eine Lösung für sich zu finden.

  • Die Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Sie will dem Patienten Methoden vermitteln, mit denen er seelische Probleme und psychische Erkrankungen besser bewältigen kann. Die Verhaltenstherapie besteht aus vielen unterschiedlichen Methoden. Sie zielen darauf ab zur Selbsthilfe anzuleiten. Gute und schlechte Erfahrungen verstärken Verhaltensweisen oder schwächen sie ab. Auch psychische Störungen können nach dieser Theorie aufgrund ungünstiger oder belastender Lernerfahrungen entstehen.

    Der Therapeut erarbeitet mit seinem Patienten, warum er in der aktuellen Situation Beschwerden hat. Der Schwerpunkt liegt nicht darauf, Probleme aus der Vergangenheit oder Kindheit aufzuarbeiten, um die Wurzeln der Beschwerden zu erkennen, sondern darauf, sich neue Sicht- und Verhaltensweisen anzueignen, um die Probleme zu überwinden.

  • Neurosen können ihre Ursache in nicht richtig verarbeiteten Konflikten der Kindheit haben. Bei einer Zwangsneurose kommt es zu dem Zwang, bestimmte, nicht sinnvolle Handlungen ständig zu wiederholen (Zwangshandlung) oder bestimmte, mit Angst besetzte Gedanken drängen sich der betroffenen Person immer wieder auf (Besessenheit). Beispiele sind Waschzwang, Putzzwang, Ordnungszwang oder Angst vor Krankheitserregern. Andere müssen ständig Gegenstände zählen, klauen oder sammeln. Der Patient erkennt dies als krankhaft und empfindet einen starken Widerstand, gleichzeitig entsteht aber Angst, wenn man dem Zwang nicht nachgibt.
    Eine Selbstbehandlung ist nicht erfolgreich.

    In einer Verhaltenstherapie wird der Patient der angstauslösenden Situation ausgesetzt, dann aber an der Zwangshandlung gehindert. Damit wird dem Patienten die Erfahrung vermittelt, dass er auch ohne Zwangsverhalten Ängste und Spannungen überstehen kann, welche sich nach wiederholten Behandlungen immer mehr abschwächen. Symptomfreiheit ist meist nicht zu erreichen, aber bereits die Reduktion der Symptome wirkt sich auf die Betroffenen positiv aus. In einer Gesprächstherapie kann nach dem Grund der Neurose gesucht werden. Bei erfolgloser Psychotherapie oder zur Unterstützung können Medikamente eingesetzt werden.

Barrierefreiheit

Liegen in Ihrer Praxis Anamnesebögen in verschiedenen Sprachen vor?
nein

Sind Hausnummer, Praxisschild und Klingel gut sichtbar?
ja

Kann die Eingangstür leicht geöffnet werden?
ja

Kann ein Rollstuhlfahrer hindurchfahren, ohne sich am Türrahmen zu stoßen?
ja

Wie ist der Zustand des Fußbodens, gibt es Stolperfallen?
nein

Sind Eingang und Flur hell genug beleuchtet?
ja

Gibt es Stock- und Krückenhalter?
nein

Ist die Toilette gut gekennzeichnet und schnell zu finden?
ja

Wie viel Bewegungsfreiheit bietet der Sanitärbereich selbst?
ausreichend

Können z. B. Rollstuhlfahrer das Waschbecken und die Tücher zum Hände-Abtrocknen erreichen?
nein

Wie ist der Weg beschaffen und wird er beleuchtet?
einige Stufen zur Praxis

Gibt es lose Pflastersteine oder Sandflächen, die schwer zu überwinden sind?
nein

Gibt es Furchen oder Senken, in denen sich bei Regen Pfützen bilden?
nein