Rainer Gunstmann

Mare Klinikum

Fachbereich

Facharzt für
  • Chirurgie (Orthopädie und Unfallchirurgie)
  • Chirurgie (Visceralchirurgie)

Anschrift & Kontakt

Eckernförder Str. 219
24119 Kronshagen

Tel.: 0431 / 6674111
Fax: 0431 / 6674113

http://www.mare-med.de

Sprechstunden

Mo
OP-Tag
Di
09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Mi
09:00 - 12:00 Uhr
Do
09:00 - 12:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Fr
09:00 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Praxisorganisation
  • Parkplätze vorhanden
  • Rollstuhlgerecht
  • Voranmeldung erbeten

Leistungsspektrum

  • Operative Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Bauches und der Extremitäten.

  • Operative Behandlung des Gallensteinleidens über offene Operation.

  • Operative Behandlung des Gallensteinleidens über minimal-invasive Schlüsselloch-Operation.

  • Operative und nichtoperative Behandlung von Krampfadern.

  • Operative Behandlung von Leisten- und Narbenbrüchen über offene Operation.

  • Operative Behandlung von Leisten- und Narbenbrüchen über minimal-invasive Schlüssellochoperation

  • Operative Bauchspiegelung (Schlüssellochoperation)

  • Behandlung von Erkrankungen im Analbereich z. B. Pruritus ani (Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen), Analekszem, Analprolaps (Vorfall der Analschleimhaut), Analfistel, Analfisur, perianale Thrombose oder Abszess. Diagnostik mittels rektaler Untersuchung, Rektoskopie, Koloskopie oder Doppelkontrastuntersuchungen.

  • Bei der Proktoskopie (Synonyme: Anoskopie, Analkanalspiegelung, Enddarmspiegelung) handelt es sich um eine invasive endoskopische Methode zur Untersuchung des Canalis analis (Analkanals) und überdies des unteren Anteils des Rektums. Mit Hilfe der Proktoskopie ist es möglich, proktologische Erkrankungen wie Fissuren (Schleimhautriss im Bereich des Afters), Hämorrhoiden aber auch onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen) zu diagnostizieren.

    Indikationen (Anwendungsgebiete)

    • Anitis (Synonym: analer Symptomenkomplex) - umfasst verschiedene entzündliche Erkrankungen im Analbereich; kommt oft im Zusammenhang mit Hämorrhoiden vor.
    • Hämorrhoidalleiden
    • Kryptitis (Synonyme: rektale Kryptitis, anale Kryptitis) – Entzündung im Bereich des Enddarms; eine Entzündung in diesem Bereich ist häufig mit einer Papillitis kombiniert und kann zu Analfisteln und Analabszessen führen.
    • Papillitis (Entzündungsreaktion der Analpapillen) - Eine Papillitis ist häufig die Ursache für eine Bindegewebsvermehrung (Fibrose), die zu einem Analfibrom (Katzenzahn) führen kann.
    • Proktitis - Entzündung der Mastdarmwand und des Analkanals; kann Begleitsymptom anderer Darmerkrankungen sein wie beispielsweise Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn
    • Periproktitis - Entzündung des umgebenden Bindegewebes von Mastdarm und After (Periproktium); sie findet ihren Ausgang häufig in einer Kryptitis, aber auch durch chronische Darmerkrankungen oder nach Traumata (Verletzungen). Die Folge einer Periproktitis sind oft periproktitische Abszesse.
    • Polypen - gutartige Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen
    • Tumoren
  • Das Röntgen ist eine häufige Untersuchungsmethode, bei der ionisierende Röntgenstrahlung zum Einsatz kommt. Durch das Röntgen lassen sich viele verschiedene Bereiche des Körpers sichtbar machen. Röntgenstrahlung wird in einer Röntgenröhre erzeugt. Hier entstehen Röntgenstrahlen, wenn geladene Teilchen (in der Regel Elektronen) durch starke Beschleunigung, Ausbremsung oder Ablenkung durch ein Magnetfeld Energie freisetzen.

    Röntgenstrahlung können durch weiche Materialien wie das menschliche Gewebe dringen, abhängig von deren Dichte - Knochengewebe zum Beispiel ist sehr dicht und hält einen Großteil der Röntgenstrahlung auf, sodass sie den Körper nicht komplett durchdringt. Fett- beziehungsweise Muskelgewebe oder die lufthaltige Lunge hingegen sind eher durchlässig für Röntgenstrahlen.

    Beim Röntgen dringt die Röntgenstrahlung also durch den menschlichen Körper hindurch und trifft auf der anderen Seite des Untersuchten auf einen Fotofilm. Je mehr Strahlung hier ankommt, desto stärker färbt sich der Fotofilm schwarz. Entsprechend ihrer hohen Dichte sind Knochen auf einer Röntgenaufnahme hell (wenige Strahlen durchdringen das dichte Knochengewebe) sichtbar, das weniger dichte Lungengewebe hingegen zeichnet sich dunkel auf der Aufnahme ab (viele Strahlen durchdringen das weniger dichte Lungengewebe).

  • Die Behandlung eines Ulcus cruris ist schwierig und langwierig. Ziel der Behandlung ist es in erster Linie, die Ursachen für das Ulcus cruris zu beseitigen. Außerdem muss die Wunde so versorgt werden, dass sie rasch wieder abheilt. Eine Infektion muss verhindert werden. Die Therapie des Ulcus cruris dauert meist mehrere Wochen. Auch nach Abschluss der Therapie sollten weiterhin regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Arzt erfolgen. Die Verbesserung des Blutdurchflusses wird in den meisten Fällen zunächst durch komprimierende Verbände versucht. Diese erhöhen den Druck in den Gefäßen und sorgen dafür, dass das Blut wieder schneller fließt. Zusätzlich sollten sich Menschen mit einem Ulcus cruris viel bewegen. Auch so wird der Blutfluss angeregt und verhindert, dass sich das Blut im Unterschenkel staut.

    Die Behandlung der offenen Wunde erfolgt durch den Arzt. Sie muss regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden mit speziellen Salben oder mittels der sogenannten Kürettage. Bei der Kürettage trägt der Arzt die Beläge mit einem scharfen Löffel ab und reinigt die Wunde. Anschließend werden Umschläge mit antiseptischen Mitteln angelegt.

    Eine sehr effektive Behandlung des Ulcus cruris ist die bio-enzymatische Wundreinigung mit Fliegenlarven.

    Bei einem Ulcus cruris können außerdem operative Methoden angewandt werden, um die Wunde zu reinigen, Beläge abzutragen, den venösen Blutfluss zu verbessern und die Wundheilung zu beschleunigen.

    Bei arteriellen Beingeschwüren kann eine chirurgische Behandlung in Form einer Bypass-Operation helfen.

    Einige Beingeschwüre lassen sich auch durch eine operative Hautverpflanzung schneller zur Abheilung bringen.

  • Zum Leistungsspektrum gehört die Primärversorgung von Verletzungen des Muskel- und Knochensystems sowie deren Nachbehandlung incl. Behandlung und Begutachtung von Knochendefekten, Pseudarthrosen und Fehlstellungen.

  • Die Varizenchirurgie beschäftigt sich mit der Ausschaltung des pathologischen Refluxes des epifaszialen Venensystems der Beine als Ursache der sichtbaren Krampfadern und auch der Hautveränderungen. Beim Ulcus cruris varicosum hat sie keinen Einfluss auf die Abheilung, aber eine deutlich geringere Rezidivquote im Verlauf. Nach exakter Diagnostik der Insuffizienzen erfolgt der operative Eingriff. Nur betroffene Segmente werden entfernt, das Stripping ganzer Stammvenen bis zum Knöchel ist nur selten erforderlich. Meist ist die Vena saphena magna (VSM, 75 %), seltener die Vena saphena parva (VSP, 15 %) betroffen. Ziel ist die Unterbindung an der insuffizienten Mündung. Die Insuffizienz der Perforanzvenen spielen beim Ulcus cruris eine wichtige Rolle. Ist eine Abheilung des Ulcus durch die konsequente Kompression nicht möglich, so ist die Perforansdissektion auch endoskopisch subfaszial möglich (ESDP). Hierdurch bleiben das Ulcus und die betroffene Umgebungshaut unberührt. Postoperativ ist die konsequente Kompression für ca. 4 Wochen sinnvoll, beim Ulcus cruris auch nach Abheilung meist eine Kompressionstherapie des Unterschenkels auf Dauer.

Barrierefreiheit