Dr. med. Nils Heits

Mitglied im geförderten Praxisnetz
Praxis Heits / Hüsecken

Fachbereich

Facharzt für
  • Chirurgie (Visceralchirurgie)
  • Innere Medizin
Zusatz­bezeichnung
  • Proktologie

Anschrift & Kontakt

Prüner Gang 15
24103 Kiel

Tel.: 0431 / 75055
Fax: 0431 / 7394031

http://www.kolo-proktologie-kiel.de

Sprechstunden

Mo
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Di
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Mi
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Do
08:00 - 12:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Fr
08:00 - 12:00 Uhr

Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Fremdsprachen
  • englisch
Praxisorganisation
  • Parkplätze vorhanden
  • Voranmeldung erbeten
Öffentliche Verkehrsmittel (Buslinie / Haltestelle)
14, 15, 22, 31 ,34, 300 (Bushaltestelle: Exerzierplatz)

Leistungsspektrum

  • Als Analgosedierung (Tiefschlaf) bezeichnet man die medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung des Patienten. Im Unterschied zur Narkose reagiert der Patient auf äußere Reize und kann selbstständig atmen.

     

    Die Vorteile einer Analgosedierung: Der Patient soll nicht nüchtern sein, muss sich keiner Voruntersuchung unterziehen und kann daher sofort ambulant versorgt werden. Der apparative und medikamentöse Aufwand für den Tiefschlaf ist wesentlich geringer. Der deutlich geringere Aufwand bedeutet auch eine deutlich geringere Belastung für den Patienten, sodass auch wenig belastbare Patienten mit dem subjektiven Effekt einer Vollnarkose operativ versorgt werden können.

     

    Ein selten auftretender Nachteil ist eine mögliche Unruhe, die, durch die Reize des Eingriffes ausgelöst, im Extremfall zum Abbruch der Operation zwingt, da der Patient noch immer im Unterbewusstsein trotz Tiefschlaf die Reize der Operation wahrnimmt. Ein weiteres Hemmnis für einen Tiefschlaf ist in der Forderung zusehen, jeden Patienten zwei Stunden ausschlafen zu lassen, bevor er von einer Person seines Vertrauens abgeholt werden kann.

     

    Das Angebot, im Tiefschlaf im Kiefer- und Gesichtsbereich operiert zu werden, erleichtert vielen Patienten die Operation, auch die Schmerzbelastung danach kann geringer sein. Kieferhöhlenoperationen, Abszesseröffnungen von außen, Wangenrotationen, Frakturversorgungen u. a. Eingriffe, die üblicher Weise eine Indikation zur stationären Aufnahme darstellen, können so ambulant therapiert werden.

  • Die Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) mit einem Spezialendoskop. Dieses sogenannte Koloskop ist ein flexibler Schlauch mit einer Optik (Lichtquelle und Kamera), der über den After in den Darm geschoben wird. Der Arzt kann damit das Innere des Dickdarms betrachten, bei Bedarf Gewebeproben entnehmen (Biopsie) oder kleinere operative Eingriffe durchführen.

  • Um Darmkrebs so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens ab dem Alter von 50 zur Früherkennung gehen. Menschen mit familiärem Risiko sollten schon sehr viel früher an einem Vorsorgeprogramm teilnehmen.

     

    Die Früherkennung versucht Darmkrebs im frühestmöglichen Stadium zu entdecken, damit er geheilt werden kann. Ganz und gar verhindern lässt sich Darmkrebs, indem man seine gefährlichen Vorstufen, die Darmpolypen, rechtzeitig aufspürt. Bei der Krebsvorsorge werden Darmpolypen gefunden und entfernt, bevor sie zu Darmkrebs werden können.

     

    Darmpolypen sind gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut, können sich aber im Laufe der Jahre zu bösartigen Darmkrebs entwickeln. Es kann 10 Jahren dauern, bis aus solchen Schleimhautveränderungen Krebs entsteht. Da Polypen quasi keine Symptome verursachen, lassen sie sich nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erkennen!

  • Interventionelle Endoskopie (operative Eingriffe mittels Endoskop)
    Wie z. B. Untersuchungen und Eingriffe an den Gallenwegen und der Bauchspeicheldrüse (ERCP), die Beseitigung von Engstellen durch Dilatation, Bougierung oder das Einbringen sogenannter Stents, Verödung von Krampfadern der Speiseröhre, Legen von Ernährungssonden (PEG, PEJ), endoskopischer Ultraschall (Endosonographie) und vieles mehr.

  • Fachkunde Sigmoido-Koloskopie in der Inneren Medizin bedeutet Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Indikationsstellung, Durchführung, Befunderhebung und Befundauswertung der Sigmoido-Koloskopie in der Inneren Medizin. Hierzu gehört eine Mindestzahl selbstständig durchgeführter und befundeter Sigmoido-Koloskopien.

  • Die Gastroskopie ist die endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Sie ist eine relativ risikoarme Routineuntersuchung.

  • Anamnese und körperliche Untersuchung

    Stuhluntersuchungen
    Bei möglicherweise infektiösen Durchfällen und bei Wurmerkrankungen ist eine Stuhluntersuchung sinnvoll, ebenso bei blutigem Stuhl oder im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung.

    Ultraschalldiagnostik
    Als schnell durchführbare und schmerzlose Suchmethode bei unklaren Bauchbeschwerden ist der Abdominalultraschall. Eine verhältnismäßig neue Methode ist die Endosonografie, ein Ultraschall mit Endoskopen, in deren Spitzen Ultraschallsonden integriert sind. Diese Methode ermöglicht auch die Betrachtung der tieferen Wandschichten von Speiseröhre, Magen und (End-)Darm, um Tumoren oder geschwürige Veränderungen mit Schleimhautdefekten und deren Ausdehnung zu erkennen.

    Röntgenuntersuchungen
    Eine Abdomenleeraufnahme ist eine Röntgenaufnahme des Bauchraums ohne Kontrastmittel. Sie wird (bei unklarer Diagnose) im Stehen, in Rücken- oder in Linksseitenlage durchgeführt. Bei einem Wanddurchbruch des Magens oder des Darms etwa gelangen Gase aus dem Verdauungsbrei in den Bauchraum; diese Gasansammlungen zeigen sich in der Abdomenleeraufnahme als schwarze sichelförmige Gasansammlungen (Luftsicheln) unterhalb des Zwerchfells. Ein Darmverschluss lässt sich in der Abdomenleeraufnahme ebenfalls erkennen, da sich hier der Nahrungsbrei als Flüssigkeitsspiegel charakteristisch darstellt.

    Bei einer Röntgenkontrastmittel-Untersuchung schluckt der Patient vor den Aufnahmen ein Röntgenkontrastmittel, das sich im Röntgenbild deutlich als helle Kontur darstellt. So können sonst unsichtbare Strukturen dargestellt werden. Diese Art der Untersuchung eignet sich besonders zur genauen Darstellung von Tumoren, Engstellen, Geschwüren, Fisteln oder Ausstülpungen im Darm. Auch die Beweglichkeit von Magen, Darm oder Speiseröhre lässt sich damit beurteilen: Während das Kontrastmittel durch den Verdauungstrakt wandert, werden zu verschiedenen Zeiten Röntgenaufnahmen gemacht.

    Ösophagus-Breischluck (Ösophagografie), zur Untersuchung der Speiseröhre von der Magen-Darm-Passage (MDP) zur Darstellung des Transports des Speisebreis und der Beweglichkeit der verschiedenen Darmabschnitte.

    Spiegelungen
    CT und Kernspin
    Beide Techniken sind bei der Diagnose sehr bedeutsam, ebenso in der Verlaufsbeurteilung von Magen-Darm-Erkrankungen.

  • Entfernung von Darmpolypen bei der Darmspiegelung.

  • Die Proktologie ist ein medizinisches Teilgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Enddarms, des Mastdarms und des Analkanals beschäftigt.
    Proktologische Erkrankungen:
    - Stuhlinkontinenz
    - Hämorrhoidalleiden
    - Analfissur
    - Analabszesse - eine akute Ansammlung von Eiter
    - Analfistel - Eitergang
    - Fremdkörper in Anus und Rektum
    - Perianalthrombose - Blutgerinnsel in den äußeren Venen des Afters Vergrößerte Marisken - Hautlappen am After
    - Analekzem, Pruritus ani
    - Analkarzinom, Rektumkarzinom - bösartige Tumoren des Analkanals oder Rektums
    - Condylomata acuminata (Feigwarzen)
    - chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

  • Behandlung von Erkrankungen im Analbereich z. B. Pruritus ani (Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen), Analekszem, Analprolaps (Vorfall der Analschleimhaut), Analfistel, Analfisur, perianale Thrombose oder Abszess. Diagnostik mittels rektaler Untersuchung, Rektoskopie, Koloskopie oder Doppelkontrastuntersuchungen.

    • Perianalabszess und Analfistel
    • Analfissur
    • Hämorrhoiden
    • Rektumprolaps und chronische Obstipation
  • Die Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) ist eine Untersuchung des Mastdarms (Rektum). Dies ist der etwa 12 bis 15 Zentimeter lange Abschnitt des Enddarms, der nach innen auf den etwa 2,5 bis 4 Zentimeter langen Analkanal folgt. Wird nur der Analkanal untersucht, spricht man von einer Proktoskopie. Soll nur der Mastdarm allein (und nicht auch der restliche Darm) untersucht werden, kommt in der Regel ein Rektoskop zum Einsatz - ein starres, etwa 20 bis 30 Zentimeter langes Metallrohr mit einem Durchmesser von ungefähr 2 Zentimetern. Manchmal werden auch flexible Endoskope benutzt. Das Rektoskop besitzt eine Vorrichtung zur Beleuchtung und zum Einbringen von Luft, um den Darm zur besseren Beurteilung etwas aufdehnen zu können.

    Soll nur der Analkanal untersucht werden, wird das Proktoskop eingesetzt. Das Instrument ist starr, etwa 8 bis 15 Zentimeter lang und besteht aus Metall oder Kunststoff.

    Bei beiden Untersuchungen können Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt werden.

  • Bei der Sonografie wird ein Schallkopf eingesetzt, der Ultraschallwellen aussendet. Diese werden im Körper des Patienten absorbiert oder reflektiert - je nach Gewebeart. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger.

    Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von der Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe sowie der Weichteilgewebe und Gefäße.

    Die besonderen Verfahren der Doppler-Sonografie und Farb-Doppler-Sonografie liefern zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.

  • Nach der ersten Behandlungsphase einer Krebserkrankung, wenn z. B. Operation und/oder Chemotherapie und/oder Strahlentherapie beendet ist, beginnt die Zeit der Tumornachsorge für mehrere Jahre in bestimmten, individuell festgelegten Abständen. Der Leistungsumfang der einzelnen Untersuchungen sind abhängig vom Tumorgeschehen. Er reicht von der klinischen Untersuchung über Laboruntersuchungen bis zu differenzierten bildgebenden Verfahren.

    Die Aufgabe der Tumornachsorge:

    • rechtzeitig ein Tumorrezidiv zu erkennen
    • Begleit- oder Folgeerkrankungen festzustellen und zu behandeln
    • Hilfe bei körperlichen, seelischen und sozialen Problemen
    • Schäden oder Behinderungen, die durch die Krankheit entstanden sind, so weit möglich beheben
    • Rückführung in die Berufstätigkeit

Barrierefreiheit

Liegen in Ihrer Praxis Anamnesebögen in verschiedenen Sprachen vor?
nein

Sind Hausnummer, Praxisschild und Klingel gut sichtbar?
ja

Kann die Eingangstür leicht geöffnet werden?
ja

Kann ein Rollstuhlfahrer hindurchfahren, ohne sich am Türrahmen zu stoßen?
ja

Wie ist der Zustand des Fußbodens, gibt es Stolperfallen?
nein

Sind Eingang und Flur hell genug beleuchtet?
ja

Bietet die Garderobe genug Platz und ist sie auch für Rollstuhlfahrer erreichbar?
ja

Gibt es Stock- und Krückenhalter?
ja

Ist die Toilette gut gekennzeichnet und schnell zu finden?
ja

Können z. B. Rollstuhlfahrer das Waschbecken und die Tücher zum Hände-Abtrocknen erreichen?
ja

Lässt sich die Tür im Notfall von außen öffnen?
ja

Gibt es am Gebäude Behindertenparkplätze?
ja

Ist der Weg vom Parkplatz zur Praxis ausgeschildert?
ja

Wie ist der Weg beschaffen und wird er beleuchtet?
eben

Gibt es lose Pflastersteine oder Sandflächen, die schwer zu überwinden sind?
nein

Gibt es Furchen oder Senken, in denen sich bei Regen Pfützen bilden?
nein

Wie lassen sich solche Barrieren ausräumen?
barrierefrei