PD Dr. med. Jan Lehmann
Fachbereich
- Urologie
- Andrologie
- Medikamentöse Tumortherapie
- Röntgendiagnostik (fachgebunden)
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Leistungsspektrum
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Die Andrologie ein Spezialgebiet der Medizin, das sich mit den Fortpflanzungsfunktionen des Mannes und deren Störungen befasst. Die andrologische Untersuchung umfasst Sexualanamnese, Beurteilung des Körperbaus u. Behaarungsmusters, morphologische und funktionelle Untersuchung der Genitalorgane, Bestimmung der Basiswerte von Testosteron, LH und FSH sowie evtl. dynamische Hormontests, Spermauntersuchung, Chromosomenanalyse mit Bestimmung des Kerngeschlechts und Hodenbiopsie mit feingeweblicher Untersuchung. Die Andrologie ist ein interdisziplinäres Gebiet, bei dem u. a. Endokrinologen, Humangenetiker, Urologen, Dermatologen, Sexual- und zusammenarbeiten. Die Zusatzbezeichnung Andrologie ist für Dermatologen, Endokrinologen und Urologen erlaubt.
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Die Ursache für eine Blasenentleerungsstörung kann durch ein Problem bei der Harnspeicherung oder durch eine gestörte Harnentleerung entstehen. Zeichen für eine gestörte Harnspeicherung sind verstärkter Harndrang, Urinverlust, gehäuftes Wasserlassen. Zeichen für Entleerungsstörung schwacher Harnstrahl, verzögerter Beginn des Wasserlassens, Wasserlassen mit Hilfe der Bauchpresse und Restharn. Ursachen können sein: Diabetes mellitus, chronischer Alkoholismus, Schädigung der Nerven des Rückenmarkes, MS, Bandscheibenvorfall, eine gutartige Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostataadenom) und eine Harnröhrenenge.
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Häufig handelt es sich bei der Blasenentzündung um eine Infektion der Harnwege mit Bakterien, selten Viren, Parasiten oder Pilze. Die Keime gelangen meist von außen über die Harnröhre in die Blase und führen dort zu einer Entzündung und Reizung der Blasenwand durch z. B. Verkühlung oder eine geschwächte Immunabwehr. Organische Veränderungen wie u. a. Prostatavergrößerung, Harnsteine, Harnröhrenverengung, Rückfluss von Urin aus der Blase in den Harnleiter, Blasenfunktionsstörungen begünstigen Rezidive von Blasenentzündungen.
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Totale operative Entfernung eines Blasenkrebses mit Entfernung eines Teiles der Harnblase.
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Totale operative Entfernung eines Blasenkrebses mit Entfernung der umgebenden Lymphknoten im Beckenbereich.
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Totale operative Entfernung eines fortgeschrittenen Blasenkrebses mit umfassender Entfernung der umgebenden Lymphknoten im Beckenbereich.
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Totale operative Entfernung eines fortgeschrittenen Blasenkrebses mit Entfernung der Harnblase bei der Frau.
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Totale operative Entfernung eines fortgeschrittenen Blasenkrebses mit Entfernung der Harnblase beim Mann.
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Endoskopische Untersuchung der Harnblase über die Harnröhre.
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Unter Chemotherapie versteht man die Behandlung mit Medikamenten, die Zellen am Wachstum hindern oder zum Absterben bringen. Dabei kann es sich um Krankheitserreger, Krebszellen oder andere Zellen handeln. Der Begriff wird heute fast nur für die Behandlung von Krebs verwendet. Mit Zytostatika, wird die weitere Teilung von Krebszellen gestoppt und die geschädigten Zellen vom Körper des Patienten abgebaut.
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Für das Conduit (Urostoma) werden beide Harnleiter in das eine Ende eines ca. 10 -15 cm langen Darmsegments eingepflanzt. Das andere Ende wird in der Bauchdecke ausgeleitet. Allgemein wird diese Art der Harnableitung häufig auch „Urostoma“ genannt. Man spricht von einem Ileum-Conduit, wenn Dünndarm (Ileum) verwendet wird. Der Urin fließt kontinuierlich von den beiden Harnleitern in das Darmsegment und über das Stoma nach außen ab, wo er in einem an die Bauchdecke angeklebten Beutelsystem aufgefangen wird.
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Hierbei handelt es sich um die ideale Form des Blasenersatzes bei Mann und Frau.
Aus einem kurzen Stück Dünndarm wird die neue Blase in annähernder Kugelform gebildet und an die Harnröhre oberhalb des sorgfältig erhaltenen Schließmuskels angeschlossen. Die Harnleiter werden in mikrochirurgischer Technik, in der Regel ohne Verwendung innerer oder äußerer Schienen, in die Neoblase eingepflanzt. Der Verzicht auf die Schienen erleichtert postoperativ die komplikationslose Pflege und die schnelle Mobilisierung des Patienten.
Das Kontinenztraining durch erfahrene Physiotherapeuten ist hierbei eine der wichtigsten Maßnahmen, da der Schließmuskel lernen muss ohne die Informationen der Originalblase über z. B. Füllung, Inhalt und Druck seine Arbeit zu verrichten.
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Bei der einfachsten Form der operativen Harnableitung werden die Harnleiter direkt an die Haut eingepflanzt (Harnleiter-Haut-Ausgang, Ureterocutaneostomie). Der Urin wird kontinuierlich aus den Nierenbecken über die Harnleiter bis zu ihrer Mündungsstelle in der Haut transportiert. Auch in diesem Falle wird ein selbstklebendes Beutelsystem zum Abfangen des Urins an die Bauchdecke angebracht.
Vorteile des Harnleiter-Haut-Ausgangs ist, dass diese Formen der operativen Harnableitung die Patienten operativ sehr wenig belasten und damit ggf. auch bei im höheren Alter oder bei schon etwas reduziertem Allgemeinzustand möglich sind.
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Die transurethrale Blasenresektion, kurz TURB, kommt bei Vorliegen eines oberflächlichen Blasenkarzinoms zur Anwendung.
Nach Tumornachweis im Zuge bei einer Zystoskopie wird durch die Harnröhre (transurethral) dem Patienten eine Elektroschlinge eingeführt und das Tumorgewebe entfernt.
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Mittels Bougie à Boules kann die Harnröhrenweite bestimmt werden. Diese Untersuchung erfolgt ohne Narkose, hierfür muss die Patientin nicht nüchtern sein. Eine Harnröhrenkalibrierung ist immer dann indiziert, wenn der Verdacht auf eine Verengung der Harnröhrenöffnung besteht, etwa bei überaktiver Harnblase oder bei häufigen Harnwegsinfekten.
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Totale Entfernung eines Harnröhrenkrebses mit Harnableitungs-und Harnumleitungsoperation z. B. über die Haut.
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Entfernung eines oberflächlichen Harnröhrenkrebses durch Schlingenresektion bei Harnröhrenspiegelung.
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Entfernung eines Harnröhrenkrebses unter Erhalt eines Teiles der Harnröhre.
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Bei einer Blasenspiegelung (Zystoskopie) bzw. Harnröhrenspiegelung hat der Arzt die Möglichkeit, die Harnröhre und Blase von innen zu betrachten, krankhafte Veränderungen wie z. B. Blasentumore oder Blasensteine zu erkennen.
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Die kristallinen Ablagerungen, die aus der Niere in den Harnleiter wandern, verursachen starke, wellenförmige Schmerzen und können sogar zu einem Urinstau führen. Um Harnsteine schnell, präzise und schonend zu bekämpfen, nutzt man die Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (kurz: ESWL). Mithilfe von Druckwellen, die durch Ultraschall erzeugt werden, können Harnsteine bei dieser Methode von außen zertrümmert und ein operativer oder ureterorenoskopischer Eingriff damit meist verhindert werden.
Ein besonderer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass die Behandlung für den Patienten schmerzfrei ist und lediglich 20-30 Minuten in Anspruch nimmt. -
Anlage einer Harnleiterschiene: Sollte ein Harnleiterstein den Harnleiter verlegen und der Urinabfluss nicht mehr möglich sein kann die Anlage einer sog. Harnleiterschiene notwendig sein. Dies erfolgt um die Nierenfunktion der betroffenen Seite zu schonen. Es handelt sich um einen dünnen Kunststoffschlauch, welcher im Rahmen einer Blasenspiegelung über die Harnleiteröffnung in die Nieren vorgeschoben wird und damit die durch den Stein hervorgerufenen Engstelle überbrückt.
Als operative Therapiemaßnahmen steht zur Verfügung:
PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie): Von der Körperaußenseite wird mit Hilfe einer Punktionsnadel ein dünner Kanal bis zur Niere angelegt. Anschließend wird ein optisches Instrument eingeführt. Der Urologe kann sodann die Harnsteine in der Niere zerkleinern und entfernen.
Dieser Eingriff wird oft bei größeren Nierensteinen durchgeführt, da durch die Operation eine schnelle und auch vollständige Sanierung größerer Nierensteine möglich ist.
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Als Nieren- bzw. Harnleiterkolik bezeichnet man akut einsetzende, wehen- bzw. wellenartig zu- und abnehmende starke Schmerzen in Projektion auf die linke oder rechte Flankenregion - oft mit Ausstrahlung in den Unterbauch oder die Regio inguinalis - die durch Fremdkörper wie Harnsteine in einer der beiden Nieren oder Harnleiter (Ureteren) ausgelöst werden.
Die Akuttherapie erfolgt durch Spasmoanalgesie mit Anticholinergika und Analgetika. Mittel der Wahl sind Butylscopolamin und Metamizol kombiniert intravenös. Sollte keine suffiziente Linderung eintreten, kann man auf stärkere Schmerzmittel wie Pethidin oder Buprenorphin zurückgreifen. Gegen Übelkeit und Erbrechen kann MCP gegeben werden.
Die kausale Therapie ist vielschichtig und reicht von konservativer Metaphylaxe über endourologische Maßnahmen bis hin zur offen operativen Sanierung.
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Sehr seltener Eingriff. Zumeist bei anatomischen Besonderheiten und sehr großen Nierensteinen angewendet. Heute sind offene Nierensteinoperationen durch die minimal-invasiven Verfahren fast vollständig verdrängt wurde.
Lokalisation, chemische Zusammensetzung und Ausmaß des Steinleidens sind immer individuell. Dementsprechend erfolgt das Festlegen der Therapie zwischen Patient und Urologen nach ausführlicher Beratung ebenso individuell. -
Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).
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Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).
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Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).
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Harnsteine sind Ablagerungen, die sich in der Niere aus Kristallen bilden. Am häufigsten sind Ablagerungen aus Calziumoxalaten. Sie machen etwa 70 % aller Harnsteine aus. Weitere, häufige Bestandteile sind Harnsäure, Kalziumphosphat, Magnesium-Ammonium-Phosphat oder Cystin.Die Bildung von Harnsteinen kann verschiedene Ursachen haben, z. B.:
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Falsche Ernährung, Übergewicht
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Zu geringe Trinkmenge
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Harnwegsentzündungen
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Stoffwechselstörungen (z. B. Überfunktion der Nebenschilddrüse)
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Abflussbehinderungen oder anatomische Besonderheiten der ableitenden Harnwege (z. B. eine Verengung des Nierenbeckens)
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Angeborene Stoffwechselerkrankungen (z. B. Zystinurie)
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Hodenentzündungen sind selten und treten als Folge einer Mumps-Erkrankung, der Windpocken, des Pfeifferschen Drüsenfiebers oder einer Malaria auf. Bei den meisten Patienten sind die Keimdrüsen aber im Rahmen einer Nebenhodenentzündung (Epididymitis) mit betroffen. Ursache sind dann bakterielle Harnwegsinfekte, die über die Samenleiter aufsteigen. Als weitere, extrem seltene Ursache einer Orchitis gibt es Immunreaktionen, bei denen Abwehrzellen des Organismus körpereigenes Gewebe angreifen.
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Der erste Schritt einer Hodenkrebs-Therapie ist jedoch so gut wie immer, den betroffenen Hoden operativ zu entfernen (sog. Orchiektomie).
Diese Operation ist relativ einfach und gefahrlos. Sie erfolgt über einen Zugang von der Leiste: Dann entfernt der Operateur den vom Hodenkrebs betroffenen Hoden vollständig mitsamt Nebenhoden und Samenstrang. Außerdem entnimmt er über einen kurzen Schnitt in der Haut des Hodensacks eine kleine Gewebeprobe aus dem Hoden der Gegenseite, um einen beidseitigen Krebsbefall auszuschließen. -
Als Hormontherapie wird die Verwendung von Hormonen bzw. antihormonell wirksamen Substanzen bezeichnet. Hierbei dienen diese Substanzen als Arzneimittel.
Beispiele für eine Behandlung mit Hormonen:
- Schilddrüsenhormone bei Unter- oder Überfunktion, bzw. bei Vergrößerung oder nach Entfernung des Organs.
- Weibliche Geschlechtshormone zur Verhütung, Beschwerden oder bei Hormonmangel.
- Männliche und weibliche Geschlechtshormone zur Behandlung von Transgenderpatienten.
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PreventID®CCImmunologischer Okkultbluttest zur Darmkrebsfrüherkennung
Der einfach zu handhabende, klinisch geprüfte Schnelltest erkennt spezifisch humanes Hämoglobin im Stuhl. Der Test hat eine hohe Sensitivität und Spezifität und erfordert keine Diät vor der Stuhlprobenentnahme. Auch Medikamente müssen nicht abgesetzt werden, da der Test durch sie nicht beeinflusst wird. -
Die offen chirurgische Therapie ist erfolgreichste Therapie zur Behandlung des Refluxes. Sie kommt bei höhergradigem Reflux zum Einsatz. Die am häufigsten verwendete Technik ist die Antirefluxplastik nach Lich-Gregoir, wobei der Harnleiterverlauf durch die Blasenwand durch Bildung eines muskulären Tunnels verlängert wird. Die Blase muss dabei nicht geöffnet werden, die Operation wird von einem kleinen Schnitt im Unterbauch aus durchgeführt. Daneben gibt es noch andere operative Verfahren, die je nach Ein- oder Beidseitigkeit des Refluxes oder zusätzlicher begleitender Anomalien zur Anwendung kommen Eine Operation sollte prinzipiell durchgeführt werden, wenn trotz antibiotischer Therapie wiederkehrende Nierenbeckenentzündungen oder fieberhafte Blasenentzündungen auftreten, Narben am Nierengewebe zunehmen oder hohe Refluxgrade ohne Aussicht auf spontanes Verschwinden vorhanden sind.
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Kurz vor oder nach der Geburt verlagern sich die Hoden vom Bauchraum in den Hodensack. Ist diese Entwicklung gestört, ist eine Behandlung notwendig, da der Hoden, wenn er nach dem ersten Lebensjahr immer noch nicht seine Position im Hodensack eingenommen hat, ernsthaften Schaden nehmen kann. Ende des 2. Lebensjahres sollte jeder Hodenhochstand behandelt sein, andernfalls entsteht zunehmend die Gefahr einer eingeschränkten Zeugungsfähigkeit. Ein Hodenhochstand lässt sich vom geübten Kinderchirurgen problemlos ambulant operieren.
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Im Kindesalter gibt es drei Hauptursachen für die Bildung von Harnsteinen. Harnwegsinfektionen bilden mit 70 - 90 % neben den Fehlbildungen (Anomalien) mit 75 - 80 % die häufigste Ursache. Eine dritte Ursache der Harnsteinbildung sind Stoffwechselstörungen. Vor allem genetisch bedingte Stoffwechselstörungen treten mit Harnsteinleiden in Erscheinung. Zu diesen gehören die Zystinurie, die primäre Hyperoxalurie, die renal-tubuläre Azidose als auch die idiopathische Calciumoxalat-Urolithiasis.
Je jünger das Kind umso unspezifischer sind die Beschwerden. Die typischen kolikartigen Schmerzen wie man sie bei der Nephrolithiasis des Erwachsenen kennt, treten bei Kindern nur selten auf. Die Kinder hingegen fallen häufig mit Erbrechen, Inappetenz (Appetitlosigkeit) und diffusen Bauchschmerzen auf. Zudem kann eine Hämaturie oder ein Harnwegsinfekt vorliegen. Bei häufig wiederkehrenden Harnwegsinfekten sollte ein Harnstein ausgeschlossen werden. Die Therapie des Harnsteinleidens bei Kindern hat zwei Säulen. Das Harnsteinleiden behoben und die Ursache therapiert werden. Eine interventionelle Steintherapie oder eine Operation wird in jedem Fall in Vollnarkose durchgeführt wird. Gleich der Operation bedarf auch die interventionelle Steintherapie mit ihren verschiedenen Methoden bei Kindern einer Vollnarkose. -
Bei einer Doppelanlage der Niere mit zwei Nierenbeckenkelchsystemen und zwei Harnleitern, die getrennt oder vorher vereinigt in die Blase einmünden können, bzw. bei getrennt mündenden Harnleitern deren Öffnung des oberen Nierenanteils tiefer in der Blase eintreten, sind aufgrund der vorliegenden Anatomie operative Harnleiterneuimplanationen erforderlich.
Mädchen sind mit 4 % doppelt so häufig betroffen wie Jungen. Oft wird die Diagnose sonografisch als Hydronephrose des oberen Nierenanteils und Reflux in den unteren Nierenanteil häufig verbunden mit Harnwegsentzündungen gestellt. -
Bei einer Einengung des Harnleiterabganges (Übergang Nierenbecken/Harnleiter) durch eine angeborene Enge oder durch ein kreuzendes Gefäß, das den unteren Nierenanteil ist bei nachgewiesener Einschränkung der Nierenleistung und/oder symptomatischem Befund operative Entfernung der Engstelle oder Verlagerung des Nierenbecken-Harnleiter - Überganges vor das kreuzende Gefäß (Nierenbeckenabgangsplastik) erforderlich. Das Krankheitsbild, das bei 0,2 % der Neugeborenen vorkommt, äußert sich oft als Zufallsbefund im Ultraschall. Ältere Kinder können mit Schmerzen in der Flanke, blutigem Urin, Harnwegsentzündung und selten tastbarer Vorwölbung auffallen.
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Die Phimose-Op ist die chirurgische Behandlung einer Vorhautverengung. Es wird dabei meist die Vorhaut vollständig oder zumindest teilweise entfernt (Beschneidung). Diese Phimose-Op wird recht häufig durchgeführt. Der Zustand einer nichtzurückziehbaren Vorhaut ist bei Kindern tatsächlich vollkommen normal, da bei der Geburt die Vorhaut mit der Eichel fest verklebt ist und sich erst im Verlauf des weiteren Lebens in einem individuell unterschiedlichen Zeitraum von der Eichel ablöst - ein Vorgang, der bei manchen Jungen bis zum Abschluss der Pubertät andauern kann. Die aktuelle Tendenz zeigt eine abwartende Haltung, viele Kinderchirurgen empfehlen eine Operation erst zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr, da sich viele Phimosen bis dahin noch weiten bzw. durch Ziehen an der Vorhaut seitens des Jungen selbst behoben werden. Zudem kann die Zeit genutzt werden, um zuerst eine nicht operative Behandlungsalternative durchzuführen. Manche Ärzte lehnen die Zirkumzision vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern ab. Vor der Operation empfehlen viele Ärzte den Versuch einer drei- bis sechswöchigen Salbenbehandlung.
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Die Ureterozele gehört zu den Fehlbildungen des Urogenitaltraktes und wird bereits im Kindesalter diagnostiziert. Es handelt sich hierbei um eine Erweiterung des terminalen Ureters.
Die Ureterozele wird in zwei Formen unterschieden. Es gibt die intravesikale Ureterozele im Bereich der Uretermündung und die ektope Ureterozele unterhalb der normalen Uretermündung. Sie kann entweder in die Harnblase oder in die Urethra (Harnröhre) münden häufig verbunden mit einer Doppelanlage der Niere und einem Rückfluss des Urins aus der Harnblase in den Harnleiter. Eine Operation ist erforderlich bei häufigen Harnwegsinfektionen. -
Ein Leistenbruch kann sich nur in den ersten 2 - 3 Lebensmonaten zurückbilden, danach ist eine Operation erforderlich. Auch wenn sich der Bruchinhalt in die Bauchhöhle zurückschieben lässt, wird der Bruch dadurch nicht geheilt und bleibt weiter bestehen.
Da Kinder oft erst relativ spät Beschwerden haben, können schnell und zunächst unbemerkt ernsthafte Komplikationen auftreten:- Bei einer Einklemmung des Darmes entstehen innerhalb weniger Stunden schwere Durchblutungsstörungen der Darmwand, die dann abstirbt.
- Darmverschluss und Bauchfellentzündung sind die lebensbedrohlichen Folgen.
- Bei Mädchen kann ein eingeklemmter Eierstock nachhaltig geschädigt werden.
- Ein Wasserbruch kann sich manchmal allmählich zurückbilden, wenn die offene Verbindung zur Bauchhöhle verklebt. Die Flüssigkeit kann durch eine Punktion entleert werden, wobei aber die Gefahr von Verletzungen des Hodens, von Blutungen oder von Infektionen besteht; meistens kommt es im Verlauf aber wieder zu neuen Flüssigkeitsansammlungen.
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Patienten mit Osteoporose bzw. Knochenschwund müssen entsprechend ihres Krankheitsbildes und dem individuellen Frakturrisiko behandelt werden. Als „Basistherapie“ sind die ausreichende Gabe von Calcium / Vitamin D sowie Muskelaufbautraining und Sturzprophylaxe neben hormonersetzenden bzw. knochenstabilisierenden Medikamenten unverzichtbar. Zur Therapie der Osteoporose sind hoch wirksame, knochenstabilisierende Bisphosphonate zugelassen.
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Es gibt verschiedene Verfahren, um Kondylome (Feigwarzen) zu entfernen. Gängige operative Verfahren sind Abtragung mit der Schlinge, Kryotherapie,medikamentöse Therapie oder Entfernung mit dem Laser.
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Bösartige Nieren-, Nebennieren- und Harnleitertumore
Bei der operativen Behandlung von Nieren-, Nebennieren- und Harnleitertumoren haben sich in den letzten Jahren zunehmend minimalinvasive Operationsmethoden durchgesetzt. als auch das klassische offen chirurgische Verfahren.
Bösartige Blasentumore
Blut im Urin ist ein ernst zu nehmendes Warnzeichen und kann auf eine bösartige Geschwulst in der Blase hinweisen. Die Diagnostik erfolgt durch eine Blasenspiegelung, die mit den heutigen modernen Instrumenten und entsprechender lokaler Betäubung problemlos durchzuführen ist.
Bei der Diagnose einer bösartigen Blasengeschwulst wird die Entfernung des Tumors über die Harnröhre (endoskopisch) durchgeführt. Dieses erfolgt sowohl unter dem sogenannten Weisslicht, als auch mit Hilfe von ultraviolettem Licht in Verbindung mit einem speziellen Farbstoff. Dieser Farbstoff gibt uns die Möglichkeit Vorstufen von Tumoren bereits frühzeitig zu erkennen und behandeln (photodynamische Diagnostik (PDD)). Bei fortgeschrittenen Tumorwachstum bleibt die komplette Blasenentfernung und der Ersatz der Blase durch eine „Darmblase“ an.
Bösartige Prostatatumore
Prostatakrebs ist der häufigste Tumor des Mannes und betrifft jährlich mehrere 10.000 Männer in Deutschland. Die Behandlung des Prostatakrebses in all seinen Stadien ist gut möglich.
Bösartige Hodentumore
Hodentumore machen sich durch eine schmerzlose Verhärtung des Hodengewebes bemerkbar und sind für den Betroffenen in der Regel gut tastbar. Therapie ist die Organentfernung. In seltenen Fällen kommt auch eine Teilentfernung des betroffenen Hodens in Frage. Eine Versorgung mittels Hodenprothese ist auf Wunsch als kosmetischer Ersatz nach Hodenentfernung möglich.
Je nach Tumorausbreitung ist eine weitere Therapie, z. B. die Lymphknotenentfernung im Bauch oder eine Chemotherapie erforderlich.
Bösartige Penistumore
Das seltene Peniskarzinom erfordert ebenfalls eine sehr individuelle Therapie, die von der Operation mit Teil- oder Komplettentfernung des Organs, gegebenenfalls einer operativen Lymphknotenentfernung im Leistenbereich, bis zur zusätzlichen Chemotherapie reichen kann. -
Nach der Krebsbehandlung bieten Nachsorgeprogramme Patienten eine fortlaufende Betreuung. Dazu gehören regelmäßige Untersuchungen und bei Bedarf auch die weitere Therapie. Die betreuenden Ärzte unterstützen Patienten außerdem bei der Krankheitsverarbeitung. Bei Bedarf vermitteln sie Kontakte zu sozialrechtlichen Ansprechpartnern, Krebsberatungsstellen, Psychoonkologen oder Selbsthilfegruppen, zu Ernährungsberatern oder Sportgruppen. Ein Nachsorgeplan wird individuell gestaltet. Je nach Tumorart, Krankheitsstadium und Therapie kann der Übergang zwischen Krebsbehandlung, Verlaufskontrolle und Nachsorge fließend sein.
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Die Nieren und auch die Harnblase sollten bei Frauen und Männern bei Blutbeimengungen im Urin dringend abgeklärt werden. Gelegentlich können auch häufig wiederkehrende Nieren- oder Blasenentzündungen wegweisend sein. Neben der Prostatavorsorge, sollten bei Männern alle Veränderungen an den Hoden genau abgeklärt und untersucht werden.
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Besonderes endoskopisch-operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs
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Besonderes endoskopisch-operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs im oberen Harntrakt
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Besonderes operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs mit radikaler Entfernung des Tumors
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Besonderes operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs mit radikaler Entfernung des Tumors unter Erhaltung des Organs
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Eine akute Nierenbeckenentzündung (akute Pyelonephritis) entwickelt sich meistens aus einer aufsteigenden Harnwegsinfektion. Bei einer Blasen- oder Harnröhrenentzündung können die Keime über einen oder beide Harnleiter von der Blase aufwärts ins Nierenbecken wandern. Dort können sie zu einer ein- oder beidseitigen Entzündung des Nierenbeckens führen. Bei einer akuten Nierenbeckenentzündung sind in 80 Prozent der Fälle Escherichia coli-Bakterien die auslösenden Erreger. Diese Keime leben normalerweise im Darm, können aber in die unteren Harnwege verschleppt werden und dort unter Umständen Entzündungen hervorrufen.
Gerade Frauen sind besonders gefährdet, weil ihr Harnröhreneingang sehr nahe am After liegt. Bakterien können so leichter in die Harnröhre gelangen, sich dort vermehren und Entzündungen hervorrufen. Zudem ist die Harnröhre der Frau kürzer, so dass die Keime rascher hinauf in die Blase und von dort eventuell über die Harnleiter in die Nieren gelangen können. Frauen sind generell häufiger von einer Nierenbeckenentzündung betroffen als Männer. Erst mit höherem Alter tritt eine Pyelonephritis auch bei diesen öfter auf. Der Grund ist dann meist eine Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), welche den Harnabfluss stört. Es kann zu einer Restharnbildung kommen, das heißt die Blase entleert sich beim Wasserlassen nicht mehr vollständig. In schweren Fällen kann sogar eine Harnstau bis zurück in die Nieren entstehen. Gestauter Harn bildet einen guten Nährboden für Keime, so dass das Risiko für Infektionen steigt.
Risikofaktoren für Nierenbeckenentzündungen sind zum Beispiel Schwangerschaft, hohes Alter, Abnahme der Hormonproduktion in und nach den Wechseljahren, Nieren- und Blasensteine, Harnstau oder Harnabflussbehinderungen (zum Beispiel angeboren oder durch eine vergrößerte Prostata), Stoffwechselstörungen (wie Diabetes mellitus und Gicht), Entzündung der Prostata (Prostatitits) beim Geschlechtspartner, ein Dauerkatheter oder eine generell geschwächte Immunabwehr.
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Im Frühstadium der Krankheit, wenn die Geschwulst (Tumor) auf die Niere begrenzt ist und sich keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben, ist die chirurgische Entfernung des Tumors die Standardtherapie. Dabei lassen sich folgende Vorgehensweisen unterscheiden:
Vollständige Entfernung (radikale Nephrektomie) der erkrankten Niere: Dabei wird die erkrankte Niere komplett, zusammen mit Fettkapsel und den angrenzenden Lymphknoten entfernt. Man bezeichnet diese Operation als radikale Nephrektomie Die Operation kann entweder offen über einen Schnitt in den Bauch bzw. die Flanke oder in der Schlüssellochtechnik in einer sogenannten Bauchspiegelung (Laparaskopie) durchgeführt werden. Im letzten Fall ist nur ein sehr kleiner Schnitt erforderlich, über den die Instrumente eingeführt werden.
Teilentfernung (partielle Nephrektomie) der erkrankten Niere: Dabei wird nur die Geschwulst chirurgisch entfernt. Der restliche, gesunde Teil der Niere bleibt erhalten. Auch hier ist eine offene oder eine laparaskopische Durchführung möglich. Bei kleineren Tumoren ist diese Vorgehensweise mittlerweile ein akzeptiertes Verfahren und verspricht die gleichen Heilungschancen wie eine komplette Entfernung der Niere
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Die organerhaltende Nierentumorchirurgie war bislang eine Domäne der offenen Schnittoperation. Durch den kombinierten Einsatz der neuen Fluoreszenzmethode mit dem hochmodernen „da Vinci“ System können diese Eingriffe robotor-assistiert und damit besonders minimal-invasiv durchgeführt werden. Die Vorteile: weniger Schmerzen, geringer Blutverlust, keine große Narbe und schnellere Erholung nach der Operation.
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Ziel der urologischen Onkologie ist eine moderne, Organ erhaltende, urologische Krebstherapie unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Ängste und Wünsche des Patienten. Die jeweils gewählte Therapie wird in enger Zusammenarbeit mit Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und den niedergelassenen Ärzten durchgeführt.
Unter anderem können folgende Tumoren mit den erforderlichen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten behandelt werden:
- Blasenkarzinom
- Prostatakarzinom
- Nebennierentumor/retroperitonealer Tumor
- Nierentumor
- Hodentumor
- Penistumor -
Durch die Entfernung der Harnblase kann der Urin nicht mehr gesammelt und gespeichert werden. Da die Nieren jedoch kontinuierlich ca. 1,5 - 2,5 Liter Urin pro Tag produzieren, ist eine „Harnableitung“ zwingend erforderlich. Hierzu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Die Harnleiter transportieren den Urin von der Niere zur Blase oder auch zur Ersatzblase.
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In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms kann eine Strahlentherapie angezeigt sein, das lokale Entfernen des Tumors oder eine Laserbehandlung der betroffenen Bezirke. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten und eine Penisamputation oder Penisteilamputation notwendig.
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Zur Prävention des Peniskarzinoms ist vor allem eine gute Genitalhygiene angezeigt, die bei Männern mit Phimose gegebenenfalls eine Beschneidung, das heißt die Entfernung der verengten Vorhaut, erfordert. Vor allem Männer im fortgeschrittenen Alter sollten beispielsweise auf Hautveränderungen, Verhärtungen oder Schwellungen an Eichel oder Vorhaut, Ausfluss oder Blutungen aus dem Penis achten.
Bei frühzeitiger Diagnose seien die Heilungschancen gut, es könne organerhaltend operiert werden, sagte Hakenberg. Bei fortgeschritteneren Tumoren sei je nach Ausdehnung eine teilweise oder komplette Amputation des Penis erforderlich, was erhebliche psychische Belastungen, aber auch Probleme etwa beim Wasserlassen und der Sexualfunktion nach sich ziehe. -
In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms kann eine Strahlentherapie angezeigt sein, das lokale Entfernen des Tumors oder eine Laserbehandlung der betroffenen Bezirke. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten und eine Penisamputation oder Penisteilamputation notwendig.
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Im Anfangsstadium kann oft mit radikaler Vorhautbeschneidung, Herausschneiden des Tumors oder einer Laserbehandlung therapiert werden, dabei bleibt das Organ erhalten.
Bei fortgeschrittenem Tumorbefall ist oftmals eine Penisamputation mit Neuanlage der Harnröhrenöffnung in der Dammregion unumgänglich. Eine Strahlentherapie sowie die Chemotherapie sind weitere Therapieoptionen und schließen sich beim metastasierten Tumor an die Operation an. -
Der vorzeitige Samenerguss ist eine männliche sexuelle Dysfunktion, die charakterisiert ist durch eine frühzeitige Ejakulation, die beim Eindringen innerhalb von 1 Min. in der Vagina auftritt. Dadurch kann es zu negativen persönlichen Folgen kommen, wie z. B. Stress, sexuelle Frustration und / oder Vermeiden von sexueller Intimität.
Der vorzeitige Samenerguss kann eingeteilt werden in eine lebenslange (primäre) oder erworbene (sekundäre) Ejaculatio praecox. Die lebenslange Ejaculatio praecox ist gekennzeichnet durch ein Auftreten beim ersten sexuellen Erlebnis und verbleibt lebenslang. Die Ejakulation tritt sehr schnell auf, entweder vor vaginalen Eindringen oder 1-2 Min. im Anschluss. Die erwobenen Ejaculatio praecox ist charakterisiert durch ein plötzliches Auftreten, wobei die Ejakulationen im Vorfeld sich ohne Probleme gestalteten. Die Ejaculatio praecox gehört zu den häufigsten sexuellen Dysfunktionen, Studien haben gezeigt, dass 20 - 30 % der Männer davon betroffen sind. Die Ursache hierfür ist unbekannt. Möglicherweise spielt Ängstlichkeit, Überempfindlichkeit des Penis und eine sogenannte Serotonin-Rezeptor-Dysfunktion eine Rolle. Die Ejaculatio praecox kann innerhalb von allen Altersschichten auftreten und hat nicht unwesentliche Folgen auf das Selbstbewusstsein und auf partnerschaftliche Beziehungen. Weiterhin kann es zu psychischem Stress, Ängstlichkeit, Scham und Depression führen. -
Die gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) ist die häufigste Erkrankung des Mannes ab dem 50. Lebensjahr. Ab dem 75. Lebensjahr ist diese bei nahezu allen Männern nachweisbar. Die medikamentöse oder operative Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) gehört seit fast 100 Jahren in das Behandlungsfeld der Urologie.
Bei der operativen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (Prostataadenom) kommen verschiedene minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten zur Anwendung. Bei allen genannten Verfahren wird transurethral vorgegangen.
Die gutartige Prostatavergrößerung behandelt man mit Hilfe modernster Lasertechnologie.
Bei der Laserbehandlung unterscheidet man
- TULP (transurethrale Laserexcision der Prostata)
- TULVP (transurethrale Laservaporisation der Prostata)
Beim TULP-Verfahren wird das Prostatagewebe entlang der Prostatakapsel -ähnlich dem Schälen einer Apfelsine- mit dem Laser umfahren, regelrecht ausgeschält, anschließend mit einem Spezialgerät zerkleinert (Morcelator)und durch die Harnröhre geborgen.
Beim TULVP wird das Prostatagewebe mit Hilfe des Lasers verdampft und somit die Einengung der Harnröhre beseitigt. Welches Laserverfahren Anwendung findet, hängt von der Größe der Prostata und dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Beider Vorgehensweisen sind für den Patienten maximal schonend, verbunden mit einer kurzen Behandlungsdauer und nachhaltigem Therapieerfolg.
Die Patienten sind bereits früh beschwerdefrei und können nach kurzem stationärem Aufenthalt die Klinik wieder verlassen.
Die Wahl des geeigneten Verfahrens wird gemäß der Symptome, der Größe der Prostata und des Allgemeinzustandes des Patienten, individuell zugeschnitten. -
Die transurethrale Prostataresektion (TUR-P; TURP; Synonyme: transurethrale Prostatektomie; transurethrale Resektion (TUR) der Prostata; Prostataresektion) ist eine urologische Operationstechnik, bei der krankhaft verändertes Prostatagewebe ohne äußeren Schnitt durch die Urethra (Harnröhre) hindurch entfernt werden kann. Die Operationsmethode stellt eine minimal-invasive Methode dar, bei der unter Verwendung des Resektoskops mit Hilfe einer Drahtschlinge das betroffene Gewebe gezielt abgetragen wird. Bei der transurethralen Prostataresektion handelt es sich um eine häufig eingesetzte Therapiemethode zur Behandlung von gutartigen Tumoren der Prostata wie dem Prostataadenom oder einer benignen Prostatahyperplasie (BPH; gutartige Prostatavergrößerung).
Die Grenze für die Durchführung einer TUR-P scheint bei einem Prostatavolumen von 80 ml zu liegen.
Die Operation reduziert sowohl Symptome des unteren Harntraktes der Patienten als auch die Blasenauslassobstruktion (teilweiser oder kompletter Verschluss der Blase). -
Patienten mit Prostatakarzinom im Frühstadium steht mit der Brachytherapie eine neue Form der Behandlung zur Verfügung. Für den Patienten begründet sich die Attraktivität der Methode im minimal-invasiven Charakter, der Möglichkeit der ambulanten Behandlung, der geringeren Komplikationsrate und höheren Potenzrate als bei der operativen Prostataentfernung. Die Brachytherapie beruht auf dem Prinzip des Einbringens von Strahlungsquellen in die Prostata. In Voll- oder Teilnarkose werden unter Ultraschallkontrolle Punktionsnadeln vom Damm her durch die Haut im Prostatagewebe platziert. Dabei folgt die Positionierung der Nadeln einem vorher durch eine Computersimulation genau berechneten Dosisplan.
Es gibt in der Behandlung des Prostatakarzinoms zwei grundsätzliche Techniken der Brachytherapie: die Seed-Implantation (LDR-Brachytherapie) und die Afterloading-Therapie (HDR-Brachytherapie).
Afterloading-Therapie des Prostatakarzinoms
Die „Afterloading-Therapie“ basiert auf dem ferngesteuerten Einfahren der Strahlungsquellen aus Iridium in die zuvor unter Ultraschallkontrolle eingesetzten Punktionsnadeln. An genau berechneten Haltepunkten werden die Strahler eine bestimmte Zeit angehalten, um eine optimale Dosisverteilung zu erreichen.
Diese Behandlung wird unter einer Kurznarkose zweimal vorgenommen. Zuvor wird eine normale äußere Bestrahlung durchgeführt, wobei die Dosis wegen der bereits erfolgten inneren Bestrahlung verringert werden kann. Komplikationen und Belastungen für den Patienten werden dadurch vermieden. Die kombinierte Afterloading-Therapie ist besonders effektiv bei eher lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinomen ohne Fernmetastasen. -
Patienten mit Prostatakarzinom im Frühstadium steht mit der Brachytherapie eine neue Form der Behandlung zur Verfügung. Für den Patienten begründet sich die Attraktivität der Methode im minimal-invasiven Charakter, der Möglichkeit der ambulanten Behandlung, der geringeren Komplikationsrate und höheren Potenzrate als bei der operativen Prostataentfernung. Die Brachytherapie beruht auf dem Prinzip des Einbringens von Strahlungsquellen in die Prostata. In Voll- oder Teilnarkose werden unter Ultraschallkontrolle Punktionsnadeln vom Damm her durch die Haut im Prostatagewebe platziert. Dabei folgt die Positionierung der Nadeln einem vorher durch eine Computersimulation genau berechneten Dosisplan.
Es gibt in der Behandlung des Prostatakarzinoms zwei grundsätzliche Techniken der Brachytherapie: die Seed-Implantation (LDR-Brachytherapie) und die Afterloading-Therapie (HDR-Brachytherapie).
Bei beiden Varianten der Brachytherapie treten gelegentlich vorübergehende und geringgradige Beschwerden auf (häufiges Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen, Durchfall). Schwerwiegende Komplikationen kommen äußerst selten vor. Die Potenz bleibt bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhalten (70 - 90 %). Probleme mit dem Halten des Urins (Inkontinenz) finden sich nur bei weniger als 2 % der Patienten.
Seed-Implantation des Prostatakarzinoms
Bei der „Seed-Implantation” werden in Voll- oder Teil-Narkose unter ständiger Ultraschallkontrolle bis zu 80 kurzstrahlende, kleinste Strahlungsquellen (sogenannte „Seeds”) aus Jod in die Prostata eingesetzt.
Dies geschieht mit Hilfe von Punktionsnadeln, die über ein Koordinatenzielsystem durch die Haut des Dammes an genau vorausberechnete Positionen in der Prostata platziert werden. Durch die Nadeln werden dann die Seeds an der gewünschten Position in der Prostata abgelegt. -
Allgemeiner Begriff für das chirurgische Entfernen von Lymphknoten.
Beispiel: Perineale pelvine Lymphadenektomie (Entfernen der Beckenlymphknoten von Damm aus). Werden einzelne Lymphknoten entfernt, spricht man meist von Lymphknotenexstirpation, vor allem um ein gezieltes Entfernen zu betonen.
Betrifft die Operation hingegen ein ganzes Gebiet, verwendet man eher Lymphknotendissektion. Dieser Ausdruck steht zudem für ein schonendes Entfernen. Die Operation kann auch in einem gegenüber dem Standard erweiterten Gebiet erfolgen (engl. extended lymph node dissection, eLND). -
Die radikale Prostatektomie beinhaltet die Entferung der Prostata inklusive Kapsel, der Samenblasen (Bläschendrüsen) und der Endstücke der Samenleiter. Beim lokal begrenzten Prostatakarzinom stehen drei verschiedene Wege zur Verfügung, die Prostata zu erreichen. Am häufigsten wird ein offener retropubischer Zugang gewählt, d. h. ein Weg von oben durch einen Schnitt am Unterbauch (retropubische radikale Prostatektomie). Dieser Zugangsweg bietet sich gerade auch bei stark vergrößerter Prostata an.
Von einer perinealen radikalen Prostatektomie spricht man bei einem Zugangsweg von unten, d. h. über einen Hautschnitt am Damm. Dieses Vorgehen wird angewandt, wenn ein Patient z. B. sehr adipös ist oder im Unterbauch bereits operiert wurde.
Die laparoskopische radikale Prostatektomie ist ein minimal-invasives Verfahren („Schlüsselloch-Chirurgie“), das immer verbreiteter ist. Dabei müssen lediglich mehrere kleine Schnitte im Bauchraum vorgenommen werden, durch die dann ein Endoskop und Operationsinstrumente eingeführt werden. Dieser minimal-invasive Eingriff eignet sich vor allem, wenn eine unkomplizierte Entfernung des Tumors erwartet wird. Die laparoskopische Prostatektomie kann inzwischen auch unter Einsatz eines Roboters, der vom Operateur gesteuert wird, durchgeführt werden (Da-Vinci-Robotersystem). Der Einsatz des Da-Vinci-Systems ist mit hohen Kosten verbunden und wird nur in wenigen großen Zentren durchgeführt. Um die Gefahr für eine häufige Nebenwirkung der radikalen Prostatektomie, die erektile Dysfunktion, zu reduzieren, wird nervenschonend operiert, sofern es die Größe des Tumors zulässt. Im Zweifelsfall hat die totale Entfernung des Tumorgewebes Vorrang vor der Nervenschonung. -
Unmittelbar der Prostatakapsel anliegend verlaufen Blutgefäße und Nerven, die zur Prostata und teilweise auch zum Penis ziehen. Am wichtigsten sind Fasern des unwillkürlichen (sympathischen und parasympathischen) Nervensystems, denn sie sorgen für die Erektion (Gliedversteifung, Potenz). Werden all diese Nervenfasern durchtrennt, führt dies in der Regel zu einer Störung der Erektion (erektile Dysfunktion) oder gar zu deren Verlust.
Deshalb wurde die Nervenschonung bei der radikalen Prostatektomie eingeführt. Diese Operationstechnik wird nach ihrem Erstbeschreiber auch Walsh-Methode genannt. Dabei versucht man, die hinten-seitlich liegenden Gefäß-Nerven-Bündel zu erhalten, zumindest auf der nicht betroffenen Seite. -
Die Bauchschnittoperation ist auch heute noch die am meisten angewandte Operationsmethode beim Prostatakarzinom.
Ablauf: Bei der Bauchschnittoperation wird die Bauchhöhle unterhalb des Nabels bis zum Schambein geöffnet, nachdem bereits ein Harnröhrenkatheter in der Blase stationiert wurde. In der Regel werden zunächst die nächstliegenden Lymphknoten entnommen und einer schnellen Krebszellenanalyse durch einen bereitstehenden Pathologen unterzogen. Bei Befall der Lymphknoten, weil sich schon Metastasen abgesetzt haben, wird die OP abgebrochen und die Bauchdecke wieder geschlossen. In diesem Fall sind die alternativen Therapien notwendig, deren Chancen auf Heilung oder zumindest Verzögerung heute nicht weniger gut anzusehen sind. -
Die akute Prostatitis ist eine bakterielle Infektion der Prostata mit Fieber und perinealen Schmerzen.
Sie entsteht meist durch eine aufsteigende bakterielle Infektion aus dem Harntrakt. Spezielle Risikofaktoren sind Reflux innerhalb der Prostata, Phimose, Analverkehr, Harnwegsinfekte, Nebenhodenentzündung, Harnblasenkatheter, Prostatastanzbiopsie oder transurethrale Resektionen vor allem die infiziertem Urin. -
Wie die akute, so wird auch diese chronische Entzündung der Prostata von Bakterien verursacht. Sie führt aber zu milderen und unbestimmteren Beschwerden und betrifft meist Männer in mittleren Jahren.
Von einer chronischen bakteriellen Prostatitis spricht man, wenn eine Infektion nachgewiesen ist (oder stark vermutet wird) und Krankheitszeichen über mindestens 3 Monate vorhanden sind. Sie erfordert wie die akute Form eine mehrwöchige Behandlung mit Antibiotika.
Bei Abwehrschwäche (z. B. durch eine HIV-Infektion oder Chemotherapie) kann auch eine chronische Prostatitis auftreten, die nicht von Bakterien, sondern von anderen Krankheitskeimen (z. B. Pilzen) verursacht wird.
Die chronische Prostataentzündung kann von verschiedenen Bakterien verursacht werden. Sie gelangen oft über die Harnröhre, aber auch über die Samenwege, Blutgefäße oder Lymphgefäße in die Prostata.
Die Erkrankung entwickelt sich von Anfang an als chronische Entzündung oder entsteht aus einer nicht ausgeheilten akuten bakteriellen Prostatitis. -
Eine Sterilisation bei Männern wird Vasektomie genannt. Bei einer Vasektomie werden unter örtlicher Betäubung beide Samenleiter durchtrennt, so dass keine Samenzellen mehr in den Samenerguss gelangen können. Wenn ein Mann zu einem späteren Zeitpunkt doch einen Kinderwunsch hat, kann versucht werden, eine Refertilisierungsoperation nach einer Vasektomie durchzuführen, bei der die Enden der unterbrochenen Samenleiter wieder verbunden werden.
Es stehen zwei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Vasovasostomie oderVasoepididymostomie. Beide Eingriffe erfolgen ambulant. Bei der Vasovasostomie werden die losen Enden der Samenleiter wieder aneinander genäht. Wenn dies nicht gelingt, kann das Ende eines Samenleiters mit dem Nebenhoden verbunden werden (Vasoepididymostomie).
Eine Refertilisierungsoperation nach einer Vasektomie ist nicht immer erfolgreich. Der Erfolg hängt unter anderem davon ab, vor wie langer Zeit die Vasektomiedurchgeführt worden ist. Es kann vorkommen, dass trotz der Refertilisierungsoperation noch immer keine oder nur sehr wenige Samenzellen gefunden werden. Nicht nur die Anzahl an Samenzellen, sondern in vielen Fällen auch deren Beweglichkeit stellen ein Problem dar.
Bei vielen Männern entwickeln sich beispielsweise in den Jahren nach der Vasektomie Antikörper gegen Spermien. Bei Männern, bei denen die Vasektomiemehr als zehn Jahre zurückliegt, ist der Körper möglicherweise nicht mehr in der Lage, lebensfähige Spermien zu produzieren. Abhängig von der Samenqualität werden aus diesem Grund Fruchtbarkeitsbehandlungen wie beispielsweise IUI, IVF oder ICSI erforderlich sein. -
Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.
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Infusionsurogramm: Kontrastmitteldarstellung des ableitenden Harnsystems zur Darstellung von Steinen, Tumoren und Harnabflusstörungen.
Urethrocystogramm: Kontrastmitteldarstellung der Harnröhre zur Diagnostik von Harnröhrenengen.
Reflux- und Miktionszysturethrogramm: Röntgenologische Darstellung einer Refluxerkrankung und anderer Pathologien am unteren Harntrakt.
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Schmerztherapie sind alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Linderung von Schmerz führen. Das fordert die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche in einem Schmerzmanagement mit Planung, Überwachung und Steuerung aller Maßnahmen der Ursachenforschung, schmerztherapeutischen Maßnahmen, Dokumentation und Organisation der Schmerztherapie.
Die multimodale Schmerztherapie bedeutet kombinierte Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzzuständen (z. B. Wirbelsäulenleiden), einschließlich Tumorschmerzen unter Einbeziehung von psychiatrischen, psychologischen oder psychosomatischen Behandlungen.
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Moderne Schallköpfe für die transrektale Untersuchung (TRUS) bestehen aus fest montierten Transduktoren, sodass eine mechanische Rotation des Schallkopfes nicht mehr notwendig ist. Dies ermöglicht auch die simultane Darstellung einer horizontalen und sagittalen Ebene. Die Ultraschallfrequenz beträgt meist 7,5 MHz, dies ermöglicht eine gute Auflösung 1 - 4 cm vom Schallkopf entfernt.
Die Darmvorbereitung ist normalerweise nicht notwendig, die Rektumampulle sollte jedoch nicht voll Stuhl sein.
Der transrektale Ultraschall der Prostata (TRUS) kann in Seitenlage mit angezogenen Beinen oder in Steinschnittlage durchgeführt werden. Die Prostata wird in horizontalen und sagittalen Schnitten untersucht. -
Ultraschall-Untersuchungen sind die Basis der bildgebenden Verfahren in der Diagnostik urologischer Krankheiten.
Die Doppler-Sonographie kann die Durchblutung der Organe erfassen. Die retroperitoneale Lage der Nieren ermöglicht eine hochauflösende Ultraschall-Untersuchung der Nieren. Schwieriger ist die Sonographie der Harnleiter, durch Darmüberlagerungen sind häufig nur der obere und untere Harnleiter darstellbar. Die Ultraschall-Untersuchung der Harnblase kann neben anatomischen Veränderungen auch funktionelle Aussagen durch die Bestimmung der Harnblasenkapazität und des Restharns treffen.
Die oberflächliche Lage von Skrotum und Penis ermöglichen eine Bildgebung mit sehr guter Auflösung für die Ultraschall-Untersuchung der Hoden und des Penis. Mit Hilfe der transrektalen Einführung einer Ultraschallsonde an die Prostata ermöglicht der Transrektaler Ultraschall (TRUS) bessere diagnostische Ergebnisse als eine Computertomographie. -
In der medikamentösen Tumortherapie steht eine Vielzahl von sehr differenzierten Medikamenten zur Therapie von Tumorerkrankungen zu Verfügung, womit sich auch das Nebenwirkungsspektrum der Therapie erheblich erweitert. Um die Wirksamkeit der Therapie sicherzustellen und die Sicherheit des Patienten zu gewährleisten, ist es erforderlich, dass der Prozess der Anordnung, Durchführung und Nachsorge der Chemotherapie gesichert erfolgt. Die Indikation zur medikamentösen Tumortherapie kann nur durch fachlich qualifizierte Ärzte gestellt werden. Diese sind
- Ärzte für Innere Medizin und Hämatologie und Onkologie,
- Ärzte für pädiatrische Hämatologie und Onkologie,
- qualifizierte Ärzte der verschiedenen Organspezialitäten,
- Ärzte für gynäkologische Onkologie,
- Ärzte für Innere Medizin und Gastroenterologie,
- Ärzte für Innere Medizin und Pneumologie,
- Ärzte mit Zusatzweiterbildung Medikamentöse Tumortherapie.
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Es gibt unterschiedliche Ursachen für eine ungewollte Kinderlosigkeit wie etwa hormonelle Störungen und organische Erkrankungen. In etwa 25 Prozent der Fälle liegen die Ursachen ausschließlich bei der Frau, in etwa 30 Prozent der Fälle nur beim Mann und in ungefähr 40 Prozent bei beiden Partnern. Bei ungefähr fünf Prozent der Paare lässt sich die Ursache des unerfüllten Kinderwunsches nicht feststellen. Falls es auf natürlichem Wege zu keiner Schwangerschaft kommt, hilft bei einigen Paaren hochspezialisierte Medizin wie die künstliche Befruchtung. Um die Gründe für die Kinderlosigkeit festzustellen, bedarf es verschiedener Untersuchungen. Dies erfolgt normalerweise nach einem Stufenplan.
- Ultraschall
- Spermiogramm
- Zyklusmonitoring
- Nachweis des Eisprungs
- gynäkologische Untersuchung
Der Stufenplan soll Ursachen eingrenzen und den richtigen Therapieansatz für jedes Paar finden.
Es gibt verschiedene Methoden, um Paaren zum Wunschkind zu verhelfen. Dazu gehören:
- Hormontherapie
- Insemination
- In-vitro-Fertilisation (IVF)
- Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) -
Mit speziellen Laboruntersuchungen können Aussagen zur männlichen Fruchtbarkeit, Hormonsituation und zu Tumormarkern gemacht werden.
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Die sicherste Verhütungsmethode des Mannes ist die Sterilisation. Bei diesem relativ komplikationsarmen Eingriff werden die Samenleiter operativ unterbunden. So gelangen die Spermien nicht mehr über die Harnröhre nach außen. Die männliche Potenz bleibt erhalten, dafür wird die Haut des örtlich betäubten Hodensacks an beiden Seiten für wenige Millimeter eröffnet. Meist wird ein kleines Stück des rechten und linken Samenleiters entfernt. Anschließend vernäht und/oder verödet (mit Strom) der Urologe die offenen Enden der Samenleiter. Zur Kontrolle werden die entnommenen Teile feingeweblich untersucht.
Seit einigen Jahren hat sich eine weitere Methode der Vasektomie etabliert, die sogenannte no-scalpel-Sterilisation, wobei die Haut nur durchstochen und über diese winzige Öffnung die OP-Instrumente eingeführt werden. Meistens führen Urologen den Eingriff ambulant und unter lokaler Betäubung durch. Eine Vollnarkose ist normalerweise nicht notwendig. -
Unter den Wechseljahren des Mannes versteht man das Auftreten nachfolgender Symptome, welche einzeln aber auch in Kombination vorliegen können und durch einen Hormonmangel ausgelöst oder verstärkt werden können.
- Schwächegefühl und Abnahme der Aktivität
- Mattigkeit, nachlassende Tatkraft
- Reizbarkeit, Gefühlsschwankungen
- Innere Unruhe, Nachlassen der Konzentrationsfähigkeit
- Nachlassen der Lust auf Sexualverkehr, Potenzstörungen
- Nachlassen der Muskelkraft, Glieder- und Gelenkschmerzen
- Schweißausbrüche, vermehrte Wärmeempfindlichkeit
- Schlafstörungen oder erhöhtes Schlafbedürfnis
- Gewichtszunahme ohne Veränderung der Lebensgewohnheiten