Dr. med. Human Bolouri

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Praxis Bolouri / Schwab

Fachbereich

Facharzt für
  • Innere Medizin
Schwerpunkt
  • Hämatologie und Onkologie

Anschrift & Kontakt

Preußerstraße 1-9
24105 Kiel

Tel.: 0431 / 674301
Fax: 0431 / 674304

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Zusätzliche Informationen

Praxisorganisation
  • Rollstuhlgerecht
  • Voranmeldung erbeten

Leistungsspektrum

  • Vermehrte Flüssigkeit in der Bauchhöhle (Aszites, meist bei schweren Lebererkrankungen oder Krebserkrankungen) wird durch einen Kunststoffschlauch entleert. Führt zur Erleichterung des Patienten von Luftnot / Druck im Bauch. Muss häufig im Verlauf der Krankheit auch wiederholt werden.

  • Unter Chemotherapie versteht man die Behandlung mit Medikamenten, die Zellen am Wachstum hindern oder zum Absterben bringen. Dabei kann es sich um Krankheitserreger, Krebszellen oder andere Zellen handeln. Der Begriff wird heute fast nur für die Behandlung von Krebs verwendet. Mit Zytostatika, wird die weitere Teilung von Krebszellen gestoppt und die geschädigten Zellen vom Körper des Patienten abgebaut.

  • Unter der Knochenmarkpunktion versteht man den Einstich in das Knochenmark beispielsweise von Brustbein oder Beckenkamm unter örtlicher Betäubung mittels einer Spezialkanüle zur Gewinnung von Gewebematerial für die Zytodiagnostik oder zur Transfusion von Blutprodukten oder Medikamenten in Notfallsituationen. Die Knochenmarkpunktion dient der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen (z. B. Leukämie, Plasmozytom, malignes Lymphom).

     

  • Unter Blutbild versteht man die mengenmäßige Zusammensetzung des Blutes bzw. seiner festen Bestandteile, also der Zellen. Im kleinen Blutbild werden neben der Anzahl der roten Blutkörperchen, weißen Blutkörperchen und Blutplättchen auch der Hämoglobin- und der Hämatokritwert bestimmt. Die weißen Blutkörperchen lassen sich in die drei Untergruppen Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten aufgliedern. Deren mengenmäßige Anteile werden im sogenannten Differentialblutbild bestimmt. Neben der Anzahl der Zellen, kann auch eine Aussage über das Aussehen der Zellen getroffen werden. Dadurch wird eine weitere Unterteilung der Granulozyten möglich. Zur Bestätigung der Diagnose Leukämie ist es unerlässlich, das Knochenmark des Patienten zu untersuchen.

     

  • Bei der Pleurapunktion wird ein Erguss (Flüssigkeitsansammlung) aus dem schmalen Spalt zwischen den beiden Pleurablättern entfernt: Dem Lungenfell (Pleura visceralis), das direkt auf der Lunge liegt, und dem Rippenfell (Pleura parietalis), das an der Brustkorbwand den Rippen aufliegt. Ursachen für einen Pleuraerguss können verschiedene Krankheiten und Verletzungen sein; einige Beispiele:

    • Entzündungen, zum Beispiel Rippenfellentzündungen, können einen Erguss mit mehreren Litern Flüssigkeit verursachen, der starke Atemnot auslöst.
    • Tumore können ebenfalls zu einem Pleuraerguss führen, der dann eine Pleurapunktion notwendig macht. Das gilt sowohl für Tumoren direkt im Bereich der Lunge oder der unmittelbaren Umgebung als auch für Metastasen von weiter entfernt liegenden Tumoren.
    • Herzschwäche (Herzinsuffizienz) verursacht relativ häufig einen Pleuraerguss. Bei nur geringen Flüssigkeitsmengen ist manchmal keine Pleurapunktion notwendig, weil der Erguss nach Umstellen der Medikation oft wieder von selbst ins Gewebe aufgenommen wird.
    • Verletzungen im Brustbereich (wie Rippenbrüche) können zu einem blutigen Pleuraerguss (Hämatothorax) führen. Führt die Verletzung zu einem Riss des größten Lymphgefäßes des Körpers (Ductus thoracicus) im Brustkorbbereich, resultiert daraus ein lymphhaltiger Pleuraerguss (Chylothorax).
  • Mit der Abdomen-Sonografie können viele Organe des Bauchraumes dargestellt werden. Größen- und Strukturveränderungen geben Hinweise auf bestimmte Erkrankungen, beispielsweise gut- oder bösartige Tumore oder Krebsmetastasen:
    Gefäße wie z. B. die Bauchschlagader (Aorta) und die große Hohlvene (Vena cava), Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Gebärmutter (Uterus), Darm, Lymphknoten - lassen sich besonders deutlich darstellen, wenn sie krankhaft vergrößert sind.

  • Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonografie lässt sich die Größe der Schilddrüse bestimmen und verschiedene krankhafte Veränderungen nachweisen.

    Struma (Kropf): Ein Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.

    Zysten: Eine Zyste ist ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen, das eine oder mehrere Kammern hat.

    Knoten: Knoten in der Schilddrüse können gutartig (z. B. Adenome) oder bösartig sein (Schilddrüsenkarzinom).

  • Die Mehrzahl der in der Medizin verwendeten Blutkonserven sind Erythrozytenkonzentrate. Sie bestehen aus den roten Blutkörperchen, den Erythrozyten. Um ein Konzentrat aus Erythrozyten zu erhalten, wird das Vollblut in einer Zentrifuge geschleudert, bis sich zellulären Blutbestandteile des Vollblutes vom Plasma trennen. Danach erfolgt eine zweite Zentrifugation der zellulären Bestandteile, bis sich Blutplättchen (Thrombozyten) und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) abtrennen und weitgehend nur noch rote Blutkörperchen (Erythrozyten) übrig bleiben. Eine Transfusion mit Erythrozytenkonzentraten wird erforderlich, um den Sauerstofftransport im Körper zu gewährleisten bei:
    - einem größeren akuten Blutverlust im Zuge eines Traumas oder einer Operation, wenn der Hb-Wert unter 7 g/dl sinkt
    - einer chronischen Blutbildungsstörung (Anämie, Leukämie) ab einem Hb-Wertunter 8 g/dl

    Nach Transfusion eines Erythrozytenkonzentrates sollte der Hb-Wert eines etwa 70 kg schweren Empfängers um ca. 1 bis 1,5 g/dl ansteigen.

    Thrombozytenkonzentrate bestehen aus Blutplättchen, den Thrombozyten. Indikation für die Transfusion von Thrombozytenkonzentraten sind Erkrankungen, die mit einem Mangel an Blutplättchen einhergehen (Thrombozytopenien). Eine Transfusion muss insbesondere vor Operationen oder wenn die Anzahl der Blutplättchen unter die kritische Zahl von 10 000/µl absinkt, durchgeführt werden.

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