Dr. med. Gorch Stegen
Fachbereich
- Innere Medizin
- Diabetologie
- Notfallmedizin
- Palliativmedizin
- Gastroenterologie
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- Hausbesuche
- Parkplätze vorhanden
- Rollstuhlgerecht
- Voranmeldung erbeten
Leistungsspektrum
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Als Analgosedierung (Tiefschlaf) bezeichnet man die medikamentöse Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung des Patienten. Im Unterschied zur Narkose reagiert der Patient auf äußere Reize und kann selbstständig atmen.
Die Vorteile einer Analgosedierung: Der Patient soll nicht nüchtern sein, muss sich keiner Voruntersuchung unterziehen und kann daher sofort ambulant versorgt werden. Der apparative und medikamentöse Aufwand für den Tiefschlaf ist wesentlich geringer. Der deutlich geringere Aufwand bedeutet auch eine deutlich geringere Belastung für den Patienten, sodass auch wenig belastbare Patienten mit dem subjektiven Effekt einer Vollnarkose operativ versorgt werden können.
Ein selten auftretender Nachteil ist eine mögliche Unruhe, die, durch die Reize des Eingriffes ausgelöst, im Extremfall zum Abbruch der Operation zwingt, da der Patient noch immer im Unterbewusstsein trotz Tiefschlaf die Reize der Operation wahrnimmt. Ein weiteres Hemmnis für einen Tiefschlaf ist in der Forderung zusehen, jeden Patienten zwei Stunden ausschlafen zu lassen, bevor er von einer Person seines Vertrauens abgeholt werden kann.
Das Angebot, im Tiefschlaf im Kiefer- und Gesichtsbereich operiert zu werden, erleichtert vielen Patienten die Operation, auch die Schmerzbelastung danach kann geringer sein. Kieferhöhlenoperationen, Abszesseröffnungen von außen, Wangenrotationen, Frakturversorgungen u. a. Eingriffe, die üblicher Weise eine Indikation zur stationären Aufnahme darstellen, können so ambulant therapiert werden.
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Neben der Anamnese des Patienten gibt es folgende Diagnostikmöglichkeiten:
- Blutuntersuchung zum Nachweis bzw. Ausschluss von Grunderkrankungen wie Fettstoffwechselekrankungen oder Zuckerkrankheit
- Ultraschalluntersuchung ggf. mit Farbdoppler.Damit können Veränderungen der Gefäßwände und Blutströmungen der Gefäße, z. B. der Nierendurchblutung, sichtbar gemacht werden.
- Angiografie (Röntgenuntersuchung mit Kontrastmittel)
- Computertomografie, Kernspintomografie.
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Vermehrte Flüssigkeit in der Bauchhöhle (Aszites, meist bei schweren Lebererkrankungen oder Krebserkrankungen) wird durch einen Kunststoffschlauch entleert. Führt zur Erleichterung des Patienten von Luftnot / Druck im Bauch. Muss häufig im Verlauf der Krankheit auch wiederholt werden.
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Es handelt sich um eine chronische und im Anfall auftretende, entzündliche Erkrankung der Atemwege, die mit einer erhöhten Empfindlichkeit der Bronchien gegenüber verschiedenen Reizen verbunden ist Ein wichtiges Merkmal von Asthma ist, dass die Beschwerden zumindest teilweise wieder zurückgehen, und zwar entweder von selbst (spontan) oder nach der Einnahme von Medikamenten.
Man unterscheidet allergisches Asthma, nicht-allergisches Asthma und Mischformen.
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Eine Vitamin-Aufbaukur enthält speziell abgestimmte Kombination aus z. B. Vitamin B6, B12 und Folsäure in optimaler Dosierung. Körperliche und geistige Leistungsfähigkeit und Energie sollen sich so auf direktem Weg wiederherstellen lassen.
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Eine Punktion oder Biopsie ist eine Gewebeentnahme. Bei neu entdeckten oder unklaren Veränderungen in der Brust, der Schilddrüse oder u. a. eines Lymphknotens soll die Untersuchung der Gewebeprobe unter dem Mikroskop klären, ob es sich um einen gutartigen, bösartigen oder entzündlichen Prozess handelt.
Die Entnahme einer Gewebeprobe kann Ultraschall kontrolliert durchgeführt werden. Der Arzt sucht die entsprechende Region im Ultraschall auf. Der Zugangsweg wird sorgfältig geplant, um angrenzende Strukturen zu schonen. Bei manchen Punktionen (Feinnadelpunktion/FNP) werden ganz dünne Nadeln verwendet. Dabei ist keine Lokalanästhesie nötig. Die Punktion mit diesen feinen Nadeln schmerzt normalerweise nicht mehr als eine Blutentnahme. Ist eine dickere Nadel erforderlich (Biopsie) wird eine Lokalanästhesie gesetzt. Dann legt der Arzt die Nadel in den Befund ein. Die Nadellage kontrolliert er entweder kontinuierlich im Ultraschall oder in Abständen mittels Ultraschall. Wenn die Nadelspitze korrekt liegt, erfolgt die Gewebeentnahme. Mittels dünner Nadeln werden Zellverbände entnommen, dickere Nadeln erlauben die Entnahme von Gewebezylindern. Manchmal sind mehrere Punktionen erforderlich bis genügend Gewebe gewonnen werden kann. Die Gewebeentnahme selbst wird meist nicht schmerzhaft empfunden. Mittels Ultraschall wird eine Kontrolle durchgeführt, um frühe Komplikationen auszuschließen. Der Radiologe informiert Sie über die Verhaltensmaßnahmen in den nächsten Stunden nach der Punktion. Das gewonnene Material wird zur Verarbeitung an ein pathologisches Institut weitergeleitet. Das Untersuchungsergebnis wird nach 1 - 3 Tagen direkt von diesem Institut übermittelt. Die Dauer der Intervention ist sehr unterschiedlich und hängt von der Schwierigkeit der Punktion ab. Die Punktion kann wenige Minuten bis zu einer Stunde in Anspruch nehmen. -
Ziel jeder Hochdruck-Therapie ist es, die Gefahr für Folgeerkrankungen zu verringern. In der Regel wird eine Blutdrucknormalisierung unter 140/90 mmHg angestrebt, bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II unter 140/85 mmHg und bei Nierenerkrankungen unter 125/75 mmHg. Die Behandlung findet unabhängig von fühlbaren Beschwerden statt, da der Hochdruck zunächst einmal keine Symptome macht. Die ärztlichen Therapieentscheidungen berücksichtigen neben der Höhe der Blutdruckwerte auch das Gesamtrisikoprofil, d. h. die Summe der individuellen Risikofaktoren, des Patienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Übergewicht, Diabetes, Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall in der Krankengeschichte).
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Wie viel glykiertes Hämoglobin im Blut enthalten ist, kann gemessen werden. Bei einem gesunden Menschen sind vier bis sechs Prozent der Blutfarbstoff-Moleküle von Zuckermolekülen belagert. Liegt der HbA1c-Wert darüber, ist der prozentuale Anteil entsprechend höher. Je höher wiederum der HbA1c-Wert, desto schlechter war der Blutzucker in den vergangenen Wochen eingestellt – und desto höher ist auch das Risiko für Nierenversagen, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Nerven-und Augenschäden.
Für die Untersuchung wird etwas Blut abgenommen. Ein Laborautomat untersucht die Probe und ermittelt den HbA1c-Wert . Die Ergebnisse können jedoch unterschiedlich ausfallen, je nach angewendeter Methode und Labor. Um verschiedene Messverfahren miteinander vergleichen zu können, sollten die Analysen stets von demselben Institut bestimmt werden.
Im Jahr 2010 hat man sich weltweit auf die internationale Maßeinheit Millimol pro Mol für den HbA1c-Wert geeinigt.
Wenn der HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 7,5 Prozent (48 bis 58 Millimol pro Mol) liegt, ist die Behandlung optimal. Bei älteren Menschen sind gelegentlich auch Werte bis 8,0 Prozent (64 Millimol pro Mol) akzeptabel.
Einen HbA1c-Wert, der für alle Zuckerkranke gleichermaßen gut ist, gibt es allerdings nicht. Für Menschen mit einem langbestehenden Diabetes mellitus Typ II und hohem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall kann gefährlich werden, wenn sie ihren HbA1c-Wert drastisch senken. Ein sehr niedriger HbA1c-Wert kann bei einigen Zuckerkranken häufig mit Unterzuckerung verbunden sein.
Bei der Blutzuckermessung kann "nasschemisch" oder "trockenchemisch" gearbeitet werden. Im Krankenhauslabor wird meist die Nasschemie verwendet – beim Point-of-Care-Testing (POCT) fast ausschließlich Trockenchemie. Die Vorteile der Trockenchemie liegen vor allem in der schnelleren Ergebnislieferung in der Praxis. -
Abhängig vom Befallsgrad der Zecken führen statistisch gesehen etwa 1-3 % aller Zeckenstiche zu einer Borrelien-Infektion.Bei einem negativen PCR-Ergebnis kann keine Borrelien-DNA in der Zecke gefunden werden und demnach eine Infektion mit großer Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.Der Nachweis von Borrelien in derZecke weist auf ein erhöhtes Infektionsrisiko des Gestochenen hin.Die Zecke muss vollständig und möglichst schnell aus der Haut gezogen werden. Die Borrelien-DNA kann direkt in der Zecke nachgewiesen werden, somit spielt es keine Rolle, ob die Zecke zum Untersuchungszeitpunkt noch lebt. Die Kosten von ca. 40,- € müssen privat übernommen werden.
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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die beiden häufigsten chronisch entzündlicher Darmkrankheiten. Krankheitsphasen mit entzündlicher Aktivität und entsprechenden Beschwerden wechseln sich mit beschwerdefreien Intervallen ab. Die Entstehung von chronischen Darmerkrankungen ist bis heute nicht gesichert. Eine endgültige Heilung ist nach dem momentanen Kenntnisstand nicht möglich.Typische Beschwerden bei den Patienten sind Durchfälle und Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe. Es kann zur Ausscheidung von Schleim und Blut kommen. Merkmale eines Darmverschlusses können auftreten. Darüber hinaus kann der Patient an Symptomen wie Fieber, Gewichtsverlust, Müdigkeit und Abgeschlagenheit leiden. Die Leistungsfähigkeit ist im Schub vielfach deutlich eingeschränkt.Bei beiden Erkrankungen kommt es bei etwa der Hälfte der Patienten auch zu Veränderungen außerhalb des Verdauungstraktes: insbesondere Gelenke, Haut, Augen sowie Leber und Gallenwege sind betroffen.Diagnostik:
- körperliche Untersuchung des Bauches und der Mundhöhle und des Afters des Patienten auf typischen Krankheitszeichen.
- Eine Blut-Untersuchung mit Entzündungsparameter (CRP), Blutbild und Leberwerte
- Ultraschall-Untersuchung (Sonografie)
- bakteriologische Stuhl-Untersuchung zum Ausschluss einer Infektion mit krankheitsverursachenden Darmbakterien
- Darmspiegelung (Koloskopie). Dabei werden aus jedem untersuchten Darmsegment Schleimhautproben gewonnen und im Labor begutachtet.
Behandlung:Für die Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen werden in erster Linie Medikamente eingesetzt.Ziel der Behandlung ist es, eine Linderung der Beschwerden für den Patienten zu erreichen und die Entzündung ist zu dämpfen.In einigen Fällen lässt sich eine chronisch entzündliche Darmerkrankung nicht mehr mit Medikamenten kontrollieren. In diesem Fall, oder wenn Darmkrebs beziehungsweise Krebsvorstufen nachgewiesen wurden, ist eine Operation unumgänglich. -
Die Dickdarmspiegelung (Koloskopie) ist eine Untersuchung des Dickdarms (Kolon) mit einem Spezialendoskop. Dieses sogenannte Koloskop ist ein flexibler Schlauch mit einer Optik (Lichtquelle und Kamera), der über den After in den Darm geschoben wird. Der Arzt kann damit das Innere des Dickdarms betrachten, bei Bedarf Gewebeproben entnehmen (Biopsie) oder kleinere operative Eingriffe durchführen.
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Um Darmkrebs so früh wie möglich zu erkennen, sollten Frauen und Männer spätestens ab dem Alter von 50 zur Früherkennung gehen. Menschen mit familiärem Risiko sollten schon sehr viel früher an einem Vorsorgeprogramm teilnehmen.
Die Früherkennung versucht Darmkrebs im frühestmöglichen Stadium zu entdecken, damit er geheilt werden kann. Ganz und gar verhindern lässt sich Darmkrebs, indem man seine gefährlichen Vorstufen, die Darmpolypen, rechtzeitig aufspürt. Bei der Krebsvorsorge werden Darmpolypen gefunden und entfernt, bevor sie zu Darmkrebs werden können.
Darmpolypen sind gutartige Wucherungen der Darmschleimhaut, können sich aber im Laufe der Jahre zu bösartigen Darmkrebs entwickeln. Es kann 10 Jahren dauern, bis aus solchen Schleimhautveränderungen Krebs entsteht. Da Polypen quasi keine Symptome verursachen, lassen sie sich nur durch regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen erkennen!
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Die diagnostischen Maßnahmen zur Feststellung eines Diabetes mellitus umfassen unter anderem:
- Bestimmung des Blutzuckerwerts (Nüchternblutzucker, postprandialer Blutzucker)
- Bestimmung des Urinzuckers
- Oraler Glukosetoleranztest (OGTT)
- Bestimmung des C-Peptids
- Bestimmung des HbA1c-Werts
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Beim Diabetes mellitus Typ I handelt es sich um die sogenannte „Zuckerkrankheit“. Der Typ-1-Diabetes mellitus beruht auf einer autoimmunologischen Zerstörung der Betazellen der Langerhans-Inseln der Bauchspeicheldrüse und führt meist zu absolutem Insulinmangel. Insulin ist ein wichtiges Hormon zur Regulation des Blutzuckers im Blut.
Etwa 5 - 10 % aller Diabetiker haben einen Typ-1-Diabetes.
Meistens beginnt die Erkrankung schon im Kindes- und Jugendalter.
Häufigkeitsgipfel: Die Erkrankung tritt in der Regel vor dem 40. Lebensjahr auf (Erstmanifestation), kann jedoch auch im höheren Alter vorkommen. Bei dieser Erkrankung ist eine kontinuierliche ärztliche Betreuung notwendig. Gefürchtet sind Folgeerkrankungen wie u.a. Sehstörungen, Durchblutungsstörungen, Niereninsuffizienz.
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Beim Diabetes mellitus Typ II handelt es sich um die sogenannte "Zuckerkrankheit". Es liegt eine Glucosestoffwechselstörung aufgrund einer verminderten oder aufgehobenen Wirkung des Hormons Insulin) und einer Störung der Insulinsekretion vor. Etwa 90 % aller Diabetiker haben einen Typ-II-Diabetes.
Gefürchtet sind Folgeerkrankungen wie Erkrankung der großen und kleinen Gefäße: Erkrankung der Netzhaut mit Verschlechterung der Sehfähigkeit bis hin zur Erblindung, Erkrankung der Nieren, bedingt durch die hohen Zuckerwerte, diabetische Fußsyndrom oder das begleitende metabolische Syndrom (Symptomenkomplex aus Adipositas / Übergewicht, Hypertonie/Bluthochdruck Hypertriglyzeridämie/erhöhte Triglyceride im Blut, niedriges HDL-Cholesterin, erhöhte Nüchternblutzucker-Werte).
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Bei Diabetes mellitus handelt es sich um eine chronische Erkrankung, in deren Folge der Glucosestoffwechsel gestört ist. Die Glucose im Blut kann von den Zellen nicht aufgenommen werden und es kommt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel.
Im Gegensatz zum Typ-1 Diabetes und Typ-2 Diabetes kann Typ-3 Diabetes auf einer Vielzahl von Ursachen beruhen. Es handelt sich dabei um eine Sekundärerkrankung, bei welcher der gestörte Zuckerhaushalt aus einer anderen Krankheit resultiert. Eine Vielzahl von Erkrankungen kann zu Diabetes führen. Diabetes Typ 3 wird deshalb auch unter der Bezeichnung „andere spezifische Diabetes-Typen“ zusammengefasst.
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Die Inhalte der Schulung richten sich in erster Linie nach den Bedürfnissen des einzelnen Patienten. Zunächst werden Grundlagen über den jeweiligen Diabetestyp vermittelt. Es geht darum, wie Therapieziele, beispielsweise bessere Blutzuckerwerte und Abbau von Übergewicht, erreicht werden können. Dabei ist die gesunde Ernährung ein zentrales Thema. Die Teilnehmer erfahren, wie sich Nahrungsmittel zusammensetzen und wie sie gesund kochen können.
Und es geht um das Erlernen der Blutzuckerkontrolle und das Erkennen der Symptome bei Unter- und Überzuckerung Diabetespatienten, die Insulin benötigen, lernen zusätzlich, wie sie richtig spritzen und die Dosis anpassen.
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Für Menschen mit Typ 2-Diabetes ohne Insulinbehandlung ist das Schulungsprogramm Medias 2 Basis entwickelt worden. Dieses spezielle Schulungs- und Behandlungsprogramm zielt auf ein aktives Selbstmanagement, Zielgruppe sind Menschen mit einem Typ 2-Diabetes, die ihren Diabetes ohne oder mit einem einfachen Insulinschema behandeln.
Mehr Selbstmanagement für Typ 2 will Patienten anregen über ihre Lebensgewohnheiten nachzudenken, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und eigene Ziele im Umgang mit dem Diabetes zu entwickeln.
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Die lokale Wundbehandlung ist nur ein Teil der Gesamttherapie des diabetischen Fußulcus. Auch die modernsten lokalen Wundbehandlungsmethoden können eine fortgesetzte Druckbelastung, Ischämie oder Infektion nicht kompensieren.
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Die Diabetologie ist ein Teilbereich der Humanmedizin, der sich mit der Prophylaxe, Diagnose, Therapie und Erforschung des Diabetes mellitus beschäftigt. Klinisch ist dieses Fachgebiet Schwerpunkt der Inneren Medizin zuzuordnen.
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Diabetes mellitus (die Zuckerkrankheit) und Metabolisches Syndrom sind häufige Erkrankungen. Der Körper kann den aufgenommenen Nahrungszucker nicht mehr richtig verarbeiten und den Zellen zur Verfügung stellen. Die Ursachen sind vielfältig und reichen von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse über Fehlernährung bis hin zu genetischen Defekten. Um Folgeerkrankungen wie offene Beine (Ulcera), Niereninsuffizienz, Herzinfarkte und Schlaganfälle sowie Nervenschäden zu verhindern ist eine sorgfältige und regelmäßig Kontrolle der Erkrankung notwendig.
Ärzte, die die Zusatzbezeichnung Diabetologische Grundversorgung und langjährige internistische Erfahrung im Umgang mit der Zuckerkrankheit haben, bieten in der Praxis Diabetesschulungen, Ernährungsberatungen und Einweisungen in das Insulinspritzen durch.
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Das Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 1 hat die Sicherung und Verbesserung der Qualität der Langzeitversorgung der Patienten und dadurch die Erhöhung der Lebensqualität dieser Patienten zum Ziel.
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Das Disease-Management-Programm (DMP) Diabetes mellitus Typ 2 hat die Sicherung und Verbesserung der Qualität der Langzeitversorgung der Patienten und dadurch die Erhöhung der Lebensqualität dieser Patienten zum Ziel.
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Klinische Basisuntersuchung mittels standardisiertem Befundbogen
Direkt beobachtend, partielle Erfassung von Strukturen und Funktionen Logopädie / Sprachtherapie
Videoendoskopie ([FEES = fiberoptic endoscopic examination of swallowing])
Direkt beobachtend, dynamisch bildhafte Darstellung. partielle Erfassung von Strukturen und Funktionen (HNO)
Videofluoroskopie Röntgenkinematographie (Schluckröntgen)
Indirekt beobachtend, dynamisch bildhafte Darstellung, partielle Erfassung von Strukturen, Erfassung der Gesamtfunktion (Radiologie)
Bronchoskopie
Direkt beobachtend, Erfassung von Strukturen, Absaugen von Fremdsubstanzen, Proben für Mikrobiologie (Pneumologie)DIAGNOSTIK KATEGORIE FACHDISZIPLIN Manometrie Analoge Aufzeichnung der Druckverhältnisse Gastroenterologie Kombinierte Radiomanometrie Analoge Aufzeichnung der Druckverh. kombiniert mit dynamisch bildhafter Darstellung der Gesamtfunktion Gastroenterologie Radiologie pH-Manometrie Analoges Aufzeichnen des Säuregehaltes, der zeitlichen Refluxspitzen Gastroenterologie -
Unter einem Elektrokardiogramm versteht man die zeitlich begrenzte oder dauerhafte Aufzeichnung der Summe der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern.
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Bei einem Belastungs-EKG werden über Elektroden die elektrischen Herzaktionen abgeleitet, während der Patient sich körperlich betätigt. Dadurch lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie etwa die koronare Herzkrankheit feststellen und Aussagen über die individuelle körperliche Fitness des Patienten treffen.
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Beim Langzeit-EKG wird die elektrische Herzaktivität über einen längeren Zeitraum unter Alltagsbedingungen gemessen. Das ermöglicht dem Arzt die Diagnose von wiederkehrenden Störungen. Meist wird das EKG über 24 Stunden aufgezeichnet(24-Stunden-EKG).
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Unter Ergometrie versteht man die Messung von kardiovaskulären Leistungsparametern bei gezielter körperlicher Belastung unter reproduzierbaren Bedingungen. In der Medizin dient die Ergometrie primär diagnostischen Zwecken und wird meist in Form stufenförmig ansteigender Belastungstests durchgeführt.
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Fachkunde Sigmoido-Koloskopie in der Inneren Medizin bedeutet Vermittlung, Erwerb und Nachweis eingehender Kenntnisse, Erfahrungen und Fertigkeiten in der Indikationsstellung, Durchführung, Befunderhebung und Befundauswertung der Sigmoido-Koloskopie in der Inneren Medizin. Hierzu gehört eine Mindestzahl selbstständig durchgeführter und befundeter Sigmoido-Koloskopien.
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Ärzte sind zur Mitwirkung im Rettungsdienst nach § 4 Abs. 3 Satz 2 des Rettungsdienstgesetzes geeignet, wenn sie besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände bei akuten Erkrankungen und nach Verletzungen aller Art besitzen und die Methoden zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen beherrschen. Über die Erfüllung dieser Voraussetzung erteilt die Ärztekammer Nordrhein auf Antrag eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage zu dieser Richtlinie (Fachkundenachweis).
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Die Fachkunde im Strahlenschutz ist die Voraussetzung für eine Reihe von Tätigkeiten beim Umgang mit radioaktiven Stoffen und ionisierender Strahlung wie zum Beispiel Röntgenstrahlung.
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Zur Abklärung von Fettstoffwechselstörungen und anderen Ursachen der Arteriosklerose sind folgende Laboruntersuchungen sinnvoll:
- Screening Gesamt-Cholesterin LDL- und HDL-Cholesterin Triglyceride
- Erweitertes Screening Lipoprotein (a) Homocystein hochsensitives CRP (hsCRP)
- Differentialdiagnostik GPT, GGT, AP Lipase TSH Kreatinin Harnsäure
- Gezielte Abklärung Lipidelektrophorese Apolipoprotein E-Typisierung bei Verdacht auf Hyperlipoproteinämie Typ III LDL-Rezeptoranalyse bei Verdacht auf familiäre Hypercholesterinämie.
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Bei Verdacht auf eine Fruchtzuckerunverträglichkeit, kann ein Fruktoseintoleranz-Test durchgeführt werden. Der Patient muss nüchtern sein. Er pustet in ein Gerät, dass die Wasserstoffkonzentration in der Ausatemluft misst. Dann trinkt er ein Glas Wasser mit 20 bis 50 Gramm gelöster Fruktose. Danach erfolgen in halbstündigem Abstand weitere Messungen. Insgesamt sollten bei einem Fruktoseintoleranz-Test mindestens zwei Stunden lang Messwerte genommen werden.
Kann Fruktose im Darm nur eingeschränkt oder nicht aufgenommen werden, wird sie im Dickdarm von Bakterien gespalten. Dabei entsteht Wasserstoff (H2), der in die Lunge transportiert und anschließend ausgeatmet wird. Eine erhöhte Konzentration weist auf eine Fruktosemalabsorption hin.
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Die Gastroskopie ist die endoskopische Untersuchung der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms. Sie ist eine relativ risikoarme Routineuntersuchung.
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Gefäßerkrankung ist ein Sammelbegriff für pathologische Veränderung der Blut- oder Lymphgefäße. Der synonyme Begriff Angiopathie wird klinisch am häufigsten im Zusammenhang mit Veränderungen der arteriellen Blutgefäße verwendet.
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Helicobacter pylori kann durch Stuhlproben oder die mikroskopische Untersuchung von Schleimhautproben aus dem Magen nachgewiesen werden. Diese werden während einer Magenspiegelung (Gastroskopie) mit einer winzigen Zange entnommen und von speziell ausgerüsteten Laboren untersucht. Auch eine Blutanalyse von Abwehrstoffen des Immunsystems (Antikörper) gegen den Erreger gibt einen Hinweis auf eine Infektion. Mit Hilfe des so genannten der C13-Harnstoff-Atemtest kann der Erreger indirekt über seine Stoffwechselprodukte in der Atemluft eines Patienten nachgewiesen werden. Dabei erhält der Patient ein leicht radioaktives Harnstoffpräparat als Flüssigkeit oder in Kapselform. Das Enzym Urease des Bakteriums wandelt den Harnstoff um, so dass das entstehende radioaktive Kohlendioxid in der Atemluft gemessen werden kann.
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Die regelmäßige Kontrolle des Impfschutzes anhand des Impfpasses ist in jedem Lebensalter wichtig. Dazu gehören zum Beispiel folgende Impfungen:
- Tetanus / Diphterie / Keuchhusten / Kinderlähmung
- Mumps / Masern / Röteln
- HPV-Impfung (Gebärmutterhalskrebs)
- Grippeimpfung
- Hepatitis A- und Hepatitis B-Impfung
- Pneumokokkenimpfung
- Meningokokkenimpfung
- FSME-Impfung
Unvollständige Impfzyklen werden vervollständigt und notwendige Auffrischungen durchgeführt.
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Sowohl durch mikrobiologische Erreger verursachte Erkrankungen oder auch Infektionskrankheiten als auch durchgeführte Impfungen lassen sich mittels der Infektionsserologie bezüglich ihres Vorhandenseins und ihres Verlaufes wie auch bei den Impfungen bezüglich ihrer Schutzwirkung beurteilen.
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Individuell abgestimmte intravenöse Gabe von Aufbaustoffen, z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren in Kombination entgiftungsfördernder natürlicher Mittel. Wirkt intensiv entgiftungsfördernd und stützend auf den gesamten Organismus durch die sofortige Wirkung im Blut.
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Unter der Knochenmarkpunktion versteht man den Einstich in das Knochenmark beispielsweise von Brustbein oder Beckenkamm unter örtlicher Betäubung mittels einer Spezialkanüle zur Gewinnung von Gewebematerial für die Zytodiagnostik oder zur Transfusion von Blutprodukten oder Medikamenten in Notfallsituationen. Die Knochenmarkpunktion dient der Diagnostik hämatologischer Erkrankungen (z. B. Leukämie, Plasmozytom, malignes Lymphom).
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Ab 50 Jahren steht gesetzlich versicherten Frauen und Männer eine regelmäßige Darmkrebs-Vorsorge zu bzw. für erblich vorbelastete Personen auch schon früher. Eine Krebsvorsorge-Untersuchung des Dickdarms mittels Darmspiegelung (Koloskopie) ist ab 55 Jahren möglich.
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Unter Blutbild versteht man die mengenmäßige Zusammensetzung des Blutes bzw. seiner festen Bestandteile, also der Zellen. Im kleinen Blutbild werden neben der Anzahl der roten Blutkörperchen, weißen Blutkörperchen und Blutplättchen auch der Hämoglobin- und der Hämatokritwert bestimmt. Die weißen Blutkörperchen lassen sich in die drei Untergruppen Granulozyten, Monozyten und Lymphozyten aufgliedern. Deren mengenmäßige Anteile werden im sogenannten Differentialblutbild bestimmt. Neben der Anzahl der Zellen, kann auch eine Aussage über das Aussehen der Zellen getroffen werden. Dadurch wird eine weitere Unterteilung der Granulozyten möglich. Zur Bestätigung der Diagnose Leukämie ist es unerlässlich, das Knochenmark des Patienten zu untersuchen.
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Ist eine Blutuntersuchung zur Beurteilung u. a. der Leber- und Nierenfunktion, der Elektrolyte, des Blutzuckerspiegels.
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Um auf eine Laktoseintoleranz zu testen, stehen verschiedene Verfahren für den Laktoseintoleranz-Test zur Verfügung:
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Wasserstoffatemtest
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Laktose-Toleranztest (Blutzucker-Test)
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Gentest
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Dünndarmbiopsie
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Für eine Langzeit-Blutdruckmessung oder 24-Stunden-Blutdruckmessung erhält der Patient ein spezielles Messgerät, das aus einer Manschette am Oberarm und einem kleinen Aufnahmegerät am Gürtel besteht. In festen Abständen von 15 Minuten tagsüber und 30 Minuten nachts misst das Gerät automatisch den Blutdruck und zeichnet ihn 24 Stunden lang auf. Der Patient sollte so bewegen wie immer. Ein Tätigkeitsprotokoll, in dem der Patient alle körperlichen Anstrengungen, emotionale Belastungen, Ruhephasen und Einnahmen von Medikamenten dokumentiert, erleichtert später die Auswertung. Hierfür erstellt der Arzt ein Blutdruckprofil und bestimmt den durchschnittlichen Blutdruck sowie den höchsten und den niedrigsten Tageswert.
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Mit einem speziellen Messgerät wird das Volumen und die Geschwindigkeit der ein- und ausgeatmeten Luft bestimmt. Aus den Messungen wird die Lungenfunktion ermittelt um Diagnose und Behandlungskontrolle von Lungenerkrankungen durchzuführen.
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Die Diagnose einer chronischen Nierenerkrankung ist oft ein Zufallsbefund bei der ärztlichen Routinekontrolle, da Beschwerden häufig erst in einem späteren Krankheitsstadium auftreten. Bleiben schädigende Einflüsse unerkannt, werden mit der Zeit auch die feinporigen Membranen der Nierenfilter angegriffen. Werden die Filtermembranen durchlässig für lebensnotwendige Blutbestandteile wie Eiweißstoffe, lässt sich das Eiweiß Albumin im Urin nachweisen. Weil die Nieren Einfluss auf zahlreiche Körperfunktionen haben, können auch die Anzeichen für eine Schädigung sehr unterschiedlich sein. Diese Symptome können auftreten: Anstieg des Blutdrucks, Wassereinlagerungen, rascher Gewichtsanstieg, Harnauffälligkeit wie rötlich-bräunliche Verfärbungen und Schäumen, Atemnot, schnelles Ermüden, Blässe, Juckreiz, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Verwirrtheit
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Frühe Veränderungen im Blut als Hinweis auf eine beginnende Nierenerkrankung gibt es nicht. Zum Verlauf müssen mehrere Messwerte herangezogen werden. Häufig lassen sich erst bei fortgeschrittener Schädigung Hinweise im Blut und im Urin finden. Hierfür muss der Kreatinin-Wert, Elektrolyte, die glomeruläre Filtrationsrate und Harnstoff im Blut bestimmt werden. Auch der Urin kann mit einem Teststreifen auf Albumin getestet werden.
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Die Notfallmedizin erfasst allgemeine Dinge wie das Einleiten und Durchführen lebensrettender Sofortmaßnahmen zur Wiederherstellung beziehungsweise Erhaltung der lebensnotwendigen Vitalfunktionen. Dazu gehört auch das Herstellen und Erhalten der Transportfähigkeit des Patienten.
Zusätzlich kommen in diesem Fachbereich noch die präklinischen Besonderheiten hinzu, die neben der Herstellung der Transportfähigkeit und der fachgerechten Rettung des Patienten auch die fachgerechte Betreuung und Behandlung des Notfallpatienten während des Transportes in die Klinik. -
Anamnese und körperliche Untersuchung
Stuhluntersuchungen
Bei möglicherweise infektiösen Durchfällen und bei Wurmerkrankungen ist eine Stuhluntersuchung sinnvoll, ebenso bei blutigem Stuhl oder im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung.
Ultraschalldiagnostik
Als schnell durchführbare und schmerzlose Suchmethode bei unklaren Bauchbeschwerden ist der Abdominalultraschall. Eine verhältnismäßig neue Methode ist die Endosonografie, ein Ultraschall mit Endoskopen, in deren Spitzen Ultraschallsonden integriert sind. Diese Methode ermöglicht auch die Betrachtung der tieferen Wandschichten von Speiseröhre, Magen und (End-)Darm, um Tumoren oder geschwürige Veränderungen mit Schleimhautdefekten und deren Ausdehnung zu erkennen.
Röntgenuntersuchungen
Eine Abdomenleeraufnahme ist eine Röntgenaufnahme des Bauchraums ohne Kontrastmittel. Sie wird (bei unklarer Diagnose) im Stehen, in Rücken- oder in Linksseitenlage durchgeführt. Bei einem Wanddurchbruch des Magens oder des Darms etwa gelangen Gase aus dem Verdauungsbrei in den Bauchraum; diese Gasansammlungen zeigen sich in der Abdomenleeraufnahme als schwarze sichelförmige Gasansammlungen (Luftsicheln) unterhalb des Zwerchfells. Ein Darmverschluss lässt sich in der Abdomenleeraufnahme ebenfalls erkennen, da sich hier der Nahrungsbrei als Flüssigkeitsspiegel charakteristisch darstellt.
Bei einer Röntgenkontrastmittel-Untersuchung schluckt der Patient vor den Aufnahmen ein Röntgenkontrastmittel, das sich im Röntgenbild deutlich als helle Kontur darstellt. So können sonst unsichtbare Strukturen dargestellt werden. Diese Art der Untersuchung eignet sich besonders zur genauen Darstellung von Tumoren, Engstellen, Geschwüren, Fisteln oder Ausstülpungen im Darm. Auch die Beweglichkeit von Magen, Darm oder Speiseröhre lässt sich damit beurteilen: Während das Kontrastmittel durch den Verdauungstrakt wandert, werden zu verschiedenen Zeiten Röntgenaufnahmen gemacht.
Ösophagus-Breischluck (Ösophagografie), zur Untersuchung der Speiseröhre von der Magen-Darm-Passage (MDP) zur Darstellung des Transports des Speisebreis und der Beweglichkeit der verschiedenen Darmabschnitte.
Spiegelungen
CT und Kernspin
Beide Techniken sind bei der Diagnose sehr bedeutsam, ebenso in der Verlaufsbeurteilung von Magen-Darm-Erkrankungen. -
Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt. Sie geht über eine rein palliative Therapie beziehungsweise Palliation hinaus, denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.
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Die Phlebologie ist ein medizinischer Fachbereich der Medizin, der sich mit Venenerkrankungen beschäftigt. Er umfasst die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen und Fehlbildungen des Venensystems der unteren Extremitäten einschließlich der dort auftretenden Thrombosen.
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Bei der Pleurapunktion wird ein Erguss (Flüssigkeitsansammlung) aus dem schmalen Spalt zwischen den beiden Pleurablättern entfernt: Dem Lungenfell (Pleura visceralis), das direkt auf der Lunge liegt, und dem Rippenfell (Pleura parietalis), das an der Brustkorbwand den Rippen aufliegt. Ursachen für einen Pleuraerguss können verschiedene Krankheiten und Verletzungen sein; einige Beispiele:
- Entzündungen, zum Beispiel Rippenfellentzündungen, können einen Erguss mit mehreren Litern Flüssigkeit verursachen, der starke Atemnot auslöst.
- Tumore können ebenfalls zu einem Pleuraerguss führen, der dann eine Pleurapunktion notwendig macht. Das gilt sowohl für Tumoren direkt im Bereich der Lunge oder der unmittelbaren Umgebung als auch für Metastasen von weiter entfernt liegenden Tumoren.
- Herzschwäche (Herzinsuffizienz) verursacht relativ häufig einen Pleuraerguss. Bei nur geringen Flüssigkeitsmengen ist manchmal keine Pleurapunktion notwendig, weil der Erguss nach Umstellen der Medikation oft wieder von selbst ins Gewebe aufgenommen wird.
- Verletzungen im Brustbereich (wie Rippenbrüche) können zu einem blutigen Pleuraerguss (Hämatothorax) führen. Führt die Verletzung zu einem Riss des größten Lymphgefäßes des Körpers (Ductus thoracicus) im Brustkorbbereich, resultiert daraus ein lymphhaltiger Pleuraerguss (Chylothorax).
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Entfernung von Darmpolypen bei der Darmspiegelung.
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Die Proktologie ist ein medizinisches Teilgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Enddarms, des Mastdarms und des Analkanals beschäftigt.
Proktologische Erkrankungen:
- Stuhlinkontinenz
- Hämorrhoidalleiden
- Analfissur
- Analabszesse - eine akute Ansammlung von Eiter
- Analfistel - Eitergang
- Fremdkörper in Anus und Rektum
- Perianalthrombose - Blutgerinnsel in den äußeren Venen des Afters Vergrößerte Marisken - Hautlappen am After
- Analekzem, Pruritus ani
- Analkarzinom, Rektumkarzinom - bösartige Tumoren des Analkanals oder Rektums
- Condylomata acuminata (Feigwarzen)
- chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) -
Bei der Proktoskopie (Synonyme: Anoskopie, Analkanalspiegelung, Enddarmspiegelung) handelt es sich um eine invasive endoskopische Methode zur Untersuchung des Canalis analis (Analkanals) und überdies des unteren Anteils des Rektums. Mit Hilfe der Proktoskopie ist es möglich, proktologische Erkrankungen wie Fissuren (Schleimhautriss im Bereich des Afters), Hämorrhoiden aber auch onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen) zu diagnostizieren.
Indikationen (Anwendungsgebiete)- Anitis (Synonym: analer Symptomenkomplex) - umfasst verschiedene entzündliche Erkrankungen im Analbereich; kommt oft im Zusammenhang mit Hämorrhoiden vor.
- Hämorrhoidalleiden
- Kryptitis (Synonyme: rektale Kryptitis, anale Kryptitis) – Entzündung im Bereich des Enddarms; eine Entzündung in diesem Bereich ist häufig mit einer Papillitis kombiniert und kann zu Analfisteln und Analabszessen führen.
- Papillitis (Entzündungsreaktion der Analpapillen) - Eine Papillitis ist häufig die Ursache für eine Bindegewebsvermehrung (Fibrose), die zu einem Analfibrom (Katzenzahn) führen kann.
- Proktitis - Entzündung der Mastdarmwand und des Analkanals; kann Begleitsymptom anderer Darmerkrankungen sein wie beispielsweise Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn
- Periproktitis - Entzündung des umgebenden Bindegewebes von Mastdarm und After (Periproktium); sie findet ihren Ausgang häufig in einer Kryptitis, aber auch durch chronische Darmerkrankungen oder nach Traumata (Verletzungen). Die Folge einer Periproktitis sind oft periproktitische Abszesse.
- Polypen - gutartige Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen
- Tumoren
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In der psychosomatischen Grundversorgung ist das körperliche Symptom ein Symbol. Es drückt in der Beziehung zu anderen Menschen unbewusste bzw. nicht geäußerte Beziehungsaspekte aus.
Das körperliche Symptom ist eine Folge spezifisch seelischer Konflikte. Es gibt einen Parallelismus: spezifische seelische Konflikte entsprechen spezifischen körperlichen Reaktionsmustern.
Das körperliche Symptom tritt auf, da die Person aktuell nicht in der Verfassung ist, ihre Probleme / Konflikte psychisch zu verarbeiten. Es können psychische Symptome als Folge körperlicher Erkrankungen auftreten. Es ist wichtig, die Art der Krankheitsverarbeitung eines Patienten (hauptsächlich Abwehr und Coping / Bewältigung) zu erforschen. In der psychosomatischen Grundversorgung wird die Balance zwischen Körper und Geist wieder in Einklang gebracht. Es wird versucht die unbewussten Konflikte, welche mit dem Körper ausgedrückt werden, bewusst zu machen und zu verändern. -
Beratung über alle auf weltweiten Reisen eventuell auftretenden Erkrankungen und Durchführung von Impfungen.
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Die Reisemedizin befasst sich mit der Vor- und Nachsorge bei Ortsveränderungen aus dem ursprünglichen Lebensraum einer Person.
Dazu gehören die Risikobewertung, Vorsorgeberatung, Gabe von Impfungen zum sicheren Reisen sowie die Betreuung von Erkrankungen nach Reiserückkehr. -
Die Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) ist eine Untersuchung des Mastdarms (Rektum). Dies ist der etwa 12 bis 15 Zentimeter lange Abschnitt des Enddarms, der nach innen auf den etwa 2,5 bis 4 Zentimeter langen Analkanal folgt. Wird nur der Analkanal untersucht, spricht man von einer Proktoskopie. Soll nur der Mastdarm allein (und nicht auch der restliche Darm) untersucht werden, kommt in der Regel ein Rektoskop zum Einsatz - ein starres, etwa 20 bis 30 Zentimeter langes Metallrohr mit einem Durchmesser von ungefähr 2 Zentimetern. Manchmal werden auch flexible Endoskope benutzt. Das Rektoskop besitzt eine Vorrichtung zur Beleuchtung und zum Einbringen von Luft, um den Darm zur besseren Beurteilung etwas aufdehnen zu können.
Soll nur der Analkanal untersucht werden, wird das Proktoskop eingesetzt. Das Instrument ist starr, etwa 8 bis 15 Zentimeter lang und besteht aus Metall oder Kunststoff.
Bei beiden Untersuchungen können Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt werden.
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Schilddrüsenultraschall erlaubt eine präzise Größenschätzung der Schilddrüse Diagnostik von Knoten, Tumoren oder Cysten Schilddrüsen-Feinnadelbiopsie: Unter Ultraschallkontrolle wird aus der verdächtigen Region mit einer dünnen Hohlnadel eine Probe entnommen und feingeweblich untersucht.
Schilddrüsenszintigrafie: Der Patient erhält intravenös eine geringe Dosis einer radioaktiv markierten Substanz (Radionuklid, Technetium), die von der Schilddrüse wie Jod in die Zellen aufgenommen wird. Aufnahmen der Schilddrüse mit einer speziellen Kamera (Scanner oder Gammakamera) zeigen Gebiete mit erhöhter Radionuklidspeicherung (warme bzw. heiße Knoten) oder fehlender Speicherung (kalte Knoten).
Bei der Schilddrüsenszintigrafie werden nur geringe Mengen an radioaktiven Substanzen verwendet, sodass die Strahlenbelastung in der Regel sogar geringer ist als bei einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung.
Suppressionsszintigrafie wird eingesetzt, um den hormonellen Regelkreis der Hypophyse zu prüfen, und schließt sich gegebenenfalls an eine Schilddrüsenszintigrafie an. Durch die Gabe von Schilddrüsenhormonen über einige Tage wird eine kurzfristige künstliche Überfunktion erzeugt. Dies führt über eine verringerte Ausschüttung von TSH zu einer verminderten Radionuklidaufnahme des normalen Schilddrüsengewebes im Szintigramm. Dagegen speichern autonome Bezirke, die sich der Kontrolle durch das übergeordnete TSH entziehen das Radionuklid ebenso stark wie im Ausgangszintigramm. -
Bei der Sonografie wird ein Schallkopf eingesetzt, der Ultraschallwellen aussendet. Diese werden im Körper des Patienten absorbiert oder reflektiert - je nach Gewebeart. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger.
Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von der Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe sowie der Weichteilgewebe und Gefäße.
Die besonderen Verfahren der Doppler-Sonografie und Farb-Doppler-Sonografie liefern zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.
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Mit der Abdomen-Sonografie können viele Organe des Bauchraumes dargestellt werden. Größen- und Strukturveränderungen geben Hinweise auf bestimmte Erkrankungen, beispielsweise gut- oder bösartige Tumore oder Krebsmetastasen:
Gefäße wie z. B. die Bauchschlagader (Aorta) und die große Hohlvene (Vena cava), Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Gebärmutter (Uterus), Darm, Lymphknoten - lassen sich besonders deutlich darstellen, wenn sie krankhaft vergrößert sind. -
Die Doppler- bzw. Duplex-Sonografie ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Carotis-Gefäßen (Arterien und Venen) gemessen wird. So lassen sich Gefäßverengungen aufdecken und Durchblutungsstörungen aufdecken.
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Die Arterien bilden im menschlichen Körper einen weit verzweigten Gefäßbaum. Nicht alle Arterien sind gut für die Duplexsonografie zugänglich. Häufig ist die Untersuchung der Gehirn-, Hals-, Arm-, Bein- und Nierenarterien sowie der Bauchschlagader.
Die Duplexsonografie der Halsgefäße wird zum Beispiel durchgeführt nach einem Schlaganfall oder bei dem Verdacht auf vorübergehende Hirndurchblutungsstörungen (TIA), bei Schwindel, Gedächtnisstörungen, Ohrgeräuschen oder Kopfschmerzen.
Im Bauchbereich kann man mit der Duplexsonografie z. B. die Bauchschlagader (Aorta abdominalis) auf Verkalkungen oder Aortenaneurysmen untersuchen, oder auch die Nierenarterien, die Eingeweidearterien und die Pfortader der Leber (Vena portae) beurteilen.
Bei Patienten mit vielen Risikofaktoren für Gefäßverkalkungen messen Ärzte oft die Wanddicke der Halsgefäße, um das Gesamtrisiko des Patienten besser einzugrenzen. Die Gefäßveränderungen an den Halsgefäßen dienen dabei als Spiegel, wie stark das gesamte Gefäßsystem betroffen ist. -
Die Venendiagnostik und insbesondere die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der venösen Gefäße spielt eine große Rolle in der Diagnose und Therapie von Erkrankungen des venösen Gefäßsystems. Zum Einsatzgebiet gehören vor allem der Ausschluss einer Venenthrombose (Verschluss der Vene durch ein Blutgerinnsel) und die Erfassung insuffizienter Venenklappen (Venenklappen ermöglichen den Blutfluss durch die Venen zurück zum Herzen indem sie einen Rückfluss z. B. in die Beine verhindern, wenn die Klappen zerstört sind führt dies zu einer Blutstauung), die bei unterlassener Behandlung zu gefährlichen Komplikationen führen kann.
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Die Echokardiografie (Echokardiographie) gewährt den Blick ins Herz per Ultraschall (Sonografie). Sie liefert einen schnellen Überblick über Veränderungen in der Struktur oder Funktion des Herzens, und ist daher eine der wichtigsten Herzuntersuchungen.
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Die farbkodierte Doppler-Sonografie oder Farbdoppler ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können, sowie in der Echokardiografie unter anderem Funktionsstörungen der Herzklappen und Defekte im Herzmuskel zu beurteilen.
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Bei der Dopplersonographie (Synonyme: Dopplereffekt-Sonographie, Doppler-Echographie) handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann. Sie dient zur Beurteilung der Blutflussgeschwindigkeit und in der Kardiologie zur Diagnostik von Herz- und Herzklappenfehlern. Besonders bei pathologischen Gefäßerscheinungen stellt die dopplersonographische Untersuchung die Basis des diagnostischen Vorgehens dar, da sowohl die Geschwindigkeitsverteilung im jeweiligen Gefäßabschnitt beurteilt wird als auch eine genaue Darstellung der Strömungsrichtung erfolgen kann. Des Weiteren wird es durch die Dopplersonographie möglich, die zeitliche Veränderung der Geschwindigkeit des Blutflusses wiederzugeben. Aus den so erhaltenen Faktoren lassen sich anschließend die Volumenstromstärke und die pathophysiologisch wichtigen Strömungswiderstände berechnen.
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Ultraschall wird als Routineuntersuchung beim HNO- Arzt eingesetzt, da es sich hierbei um eine für den Patienten völlig gefahrlose Methode zur Abklärung von Kopf-Hals-Erkrankungen handelt. Neueste Geräteausstattungen ermöglichen die Darstellung von Nerven, Gefäßen und tumorösen Raumforderungen im Millimeterbereich. Neben der Diagnosestellung findet der Ultraschall besonders in der Verlaufskontrolle nach entzündlichen und tumorösen Erkrankungen seine tägliche Anwendung. Mit Hilfe der Farbdopplersonographie können auch Gefäßveränderungen bzw. Erkrankungen zuverlässig dargestellt werden.
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Beim kontrastmittelverstärkten Ultraschall werden Ultraschallkontrastmittel beim Ultraschall eingesetzt. Diese Kontrastmittel sind gasgefüllte Mikrobläschen ("microbubbles"), die in den meisten Anwendungen in die Vene gespritzt werden und durch ihre schallverstärkende Wirkung Strukturen besser darstellen. Anwendung findet diese Methode bei der Darstellung innerer Organe wie Leber, Niere, Herz oder in der Gynäkologie bei der Darstellung der Eileiter bei Durchgängigkeitsprüfungen.
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60 - 70 % der Rippenfelloberfläche sind im transthorakalen Ultraschall zugänglich. Man kann damit z. B. Pleuraergüsse erkennen.
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Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonografie lässt sich die Größe der Schilddrüse bestimmen und verschiedene krankhafte Veränderungen nachweisen.
Struma (Kropf): Ein Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.
Zysten: Eine Zyste ist ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen, das eine oder mehrere Kammern hat.
Knoten: Knoten in der Schilddrüse können gutartig (z. B. Adenome) oder bösartig sein (Schilddrüsenkarzinom). -
Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Bauchgefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.
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Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Beinarterien in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.
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Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Beinvenen in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.
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Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Halsgefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.
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Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Nierengefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörung getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.
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Bei dieser Untersuchung werden die Gefäße, die unter anderem das Gehirn versorgen, am Hals mittels Ultraschall dargestellt und auf Blutdurchfluss sowie Einengungen untersucht.
Indikationen:
- nach kurzzeitigen Lähmungen einer Körperhälfte z. B. bei Verengung eines hirnversorgenden Gefäßes
- nach kurzzeitiger einseitiger Sehstörung z. B. bei Verengung eines hirnversorgenden Gefäßes
- bei Schmerzen des Halses, z. B. liegt eine Gefäßwandverletzung oder Gefäßentzündung vor
- auf Wunsch zur Beurteilung des Schlaganfall-Risikos bei Vorliegen von Gefäßrisikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung. Liegen Verkalkungen im Bereich der hirnversorgenden Gefäße vor?
- Kontrolle nach Operation an den hirnversorgenden Gefäßen
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Die Spirometrie ist ein Verfahren zur Lungen-Funktionsprüfung. Dabei werden Lungen- und Atemvolumina gemessen und grafisch im Spirogramm dargestellt.
Die Lungenvolumina werden mit Hilfe eines Spirometers bestimmt. Über ein Mundstück atmet der Patient in ein Atemrohr, wobei die Nase mit einer Nasenklemme verschlossen wird. Das Spirometer misst elektronisch die Kraft, mit der ein- und ausgeatmet wird, sowie die Menge der geatmeten Luft (pro Zeit). Das Gerät bildet die Luftmengen, die bei diesen Atemzügen bewegt werden, grafisch ab. So lassen sich Messwerte aus verschiedenen Tests direkt miteinander vergleichen. -
Eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung (körperliche Untersuchung, Labor, Tauglichkeitsuntersuchung - Tauchen Lungenfunktion, EKG) hat das Ziel Tauchen gefahrlos ausführen zu können, inkl. Attest.
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Ultraschalluntersuchung bei Verdacht auf Verschluss der tiefen Bein- und Armvenen
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Unter Krebs versteht man fehlerhafte Zellen, die sich unkontrolliert teilen und neues Gewebe (Tumore) bilden. Nicht jeder Tumor ist Krebs, es gibt gutartige und bösartige Tumore. Bei einer Krebserkrankung handelt es sich immer um bösartige (maligne) Tumore. Krebserkrankungen (bösartige Tumore) beruhen häufig auf Veränderungen im Erbgut (Genom). Die im Erbgut veränderten Gene unterscheiden sich von Patient zu Patient. Dieser Erkenntnis führt bei einigen Krebserkrankungen zu einer individualisierten Therapie (personalisierte Krebstherapie) Bösartige Tumore können überall im Körper auftreten. Die Krebserkrankung wird oft nach ihrem Ursprungsort (Primärtumor) benannt: bei Lungenkrebs ist der bösartige Tumor im Lungengewebe entstanden, bei Darmkrebs im Darmgewebe (usw.). Bösartige Tumore können gesundes Gewebe zerstören, in umgebende Organe einwachsen, oder streuen und in anderen Organen (z. B. in der Leber) Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Bei Krebsverdacht ist oft eine Gewebeprobe notwendig. Es wird im Weiteren abgeklärt, ob es sich um eine Krebserkrankung im frühen (lokalen), lokal fortgeschrittenen, oder metastasierten Stadium handelt. Je niedriger das Stadium, desto höher ist die Heilungschance. Durch neue Medikamente, die z.B. gezielt in den Stoffwechsel von Krebszellen eingreifen und die Kombination von Therapieverfahren wie z. B. Operation und Chemotherapie (sogenannte multimodale Therapien) sind auch Krebserkrankungen in fortgeschrittenen Stadien immer besser behandelbar.
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Die Diagnostik und Behandlung bösartiger Erkrankungen ist ein klinische, technische wie auch wissenschaftliche Herausforderung Die Diagnostik und Therapie in interdisziplinärer Zusammenarbeit der entsprechenden Fachgebiete, der Radiologie, Labormedizin auf dem Gebiet der Onkologie.
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Die Behandlung eines Ulcus cruris ist schwierig und langwierig. Ziel der Behandlung ist es in erster Linie, die Ursachen für das Ulcus cruris zu beseitigen. Außerdem muss die Wunde so versorgt werden, dass sie rasch wieder abheilt. Eine Infektion muss verhindert werden. Die Therapie des Ulcus cruris dauert meist mehrere Wochen. Auch nach Abschluss der Therapie sollten weiterhin regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den Arzt erfolgen. Die Verbesserung des Blutdurchflusses wird in den meisten Fällen zunächst durch komprimierende Verbände versucht. Diese erhöhen den Druck in den Gefäßen und sorgen dafür, dass das Blut wieder schneller fließt. Zusätzlich sollten sich Menschen mit einem Ulcus cruris viel bewegen. Auch so wird der Blutfluss angeregt und verhindert, dass sich das Blut im Unterschenkel staut.
Die Behandlung der offenen Wunde erfolgt durch den Arzt. Sie muss regelmäßig gereinigt und desinfiziert werden mit speziellen Salben oder mittels der sogenannten Kürettage. Bei der Kürettage trägt der Arzt die Beläge mit einem scharfen Löffel ab und reinigt die Wunde. Anschließend werden Umschläge mit antiseptischen Mitteln angelegt.
Eine sehr effektive Behandlung des Ulcus cruris ist die bio-enzymatische Wundreinigung mit Fliegenlarven.
Bei einem Ulcus cruris können außerdem operative Methoden angewandt werden, um die Wunde zu reinigen, Beläge abzutragen, den venösen Blutfluss zu verbessern und die Wundheilung zu beschleunigen.
Bei arteriellen Beingeschwüren kann eine chirurgische Behandlung in Form einer Bypass-Operation helfen.
Einige Beingeschwüre lassen sich auch durch eine operative Hautverpflanzung schneller zur Abheilung bringen. -
Das Krankenhaus kann die Behandlung durch hierzu ausdrücklich beauftragte niedergelassene Vertragsärzte in den Räumen des Krankenhauses oder der Arztpraxis erbringen.
Die vorstationäre Behandlung ist auf längstens drei Behandlungstage innerhalb von fünf Tagen vor Beginn der stationären Behandlung begrenzt. Die nachstationäre Behandlung darf sieben Behandlungstage innerhalb von 14 Tagen, bei Organübertragungen nach § 9 Absatz 2 des Transplantationsgesetzes drei Monate nach Beendigung der stationären Krankenhausbehandlung nicht überschreiten. Die Frist von 14 Tagen oder drei Monaten kann in medizinisch begründeten Einzelfällen im Einvernehmen mit dem einweisenden Arzt verlängert werden. Das Krankenhaus hat den einweisenden Arzt über die vor- oder nachstationäre Behandlung sowie diesen und die an der weiteren Krankenbehandlung jeweils beteiligten Ärzte über die Kontrolluntersuchungen und deren Ergebnis unverzüglich zu unterrichten. -
Zusätzlich zu den Leistungen der Krebsfüherkennungsuntersuchungen gibt es ärztlich empfohlene, sinnvolle, ergänzende Untersuchungen u. a. für Frauen wie transvaginale Ultraschalluntersuchungen, Blasenkrebstest, immunologische Stuhl-Untersuchung, Mammasonographie.
Für Männer u. a. PSA-Bestimmung, Blasenkrebstest, immunologischer Stuhltest. -
Jeder gesetzlich Krankenversicherte hat ein Recht auf kostenlose Vorsorgeuntersuchungen. Vorsorgeuntersuchungen gibt es für Krankheiten, die gut zu behandeln sind, wenn sie früh erkannt werden. Hierzu zählen die häufigsten Todesursachen, nämlich Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Tumore.
Früherkennung von Krebs:- Genitaluntersuchung (jährlich) auf Gebärmutterhalskrebs bei Frauen ab dem Alter von 20 Jahren
- Brustuntersuchung (jährlich) bei Frauen ab dem Alter von 30 Jahren
- Mammographie-Screening (alle zwei Jahre) bei Frauen ab 50 Jahren bis zum Ende des 70. Lebensjahres
- Prostatauntersuchung, Genitaluntersuchung (jährlich), Tastuntersuchung der Lymphknoten bei Männern ab dem Alter von 45 Jahren
- Ganzkörperuntersuchung der gesamten Haut bei Frauen und Männern ab 35 Jahren
- Dickdarm- und Rektumuntersuchung (jährlich), Test auf verborgenes Blut (jährlich bis zum Alter von 54 Jahren) bei Frauen und Männern ab dem Alter von 50 Jahren, ab 55 Jahren: Zwei Darmspiegelungen im Abstand von 10 Jahren, Test auf verborgenes Blut alle zwei Jahre
- Zwei Darmspiegelungen (im Abstand von 10 Jahren) oder Test auf verborgenes Blut im Stuhl (alle zwei Jahre) bei Frauen und Männern ab dem Alter von 55 Jahren
- Hautkrebs-Screening alle zwei Jahre ab dem Alter von 35 Jahren
Gesundheits-Check-up:
- Check-up (alle zwei Jahre) bei Frauen und Männern ab dem Alter von 35 Jahren: Ganzkörperuntersuchung mit Blutdruckmessung, Blutproben zur Ermittlung der Blutzucker- und Cholesterinwerte, Urinuntersuchung, ausführliches Gespräch mit dem Arzt.
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Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen. Risikofaktoren für eine Arteriosklerose sind Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus etc. Auch Potenzbeschwerden beim Mann können auf eine Gefäßerkrankung hinweisen.
Für die Diagnostik sind Hautfarbe, Hauttemperatur, Wunden und die Pulstastung wichtig. Blutdruckmessung, Herztöne, Strömungsgeräusche an den Gefäßen ergänzen die Diagnostik wie die Lagerungsprobe. Dabei werden die Beine über etwa eine Minute hoch gelagert, die Füße führen kreisende Bewegungen aus. Anschließend wird am hängenden Bein die Farbe der Haut beurteilt.
Mit der Dopplerdruckmessung kann der Nachweis für eine Durchblutungsstörung an den Beinen erbracht werden. normalerweise über eins. Werte kleiner 0,9 weisen auf eine Durchblutungsstörung der Beine hin.
Mit einer Oszillographie werden mit Hilfe von Druckmanschetten Volumenschwankungen an Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß gemessen, die normalerweise durch jeden Herzschlag verursacht werden. Verminderte Volumenschwankungen deuten auf Durchblutungshindernisse hin.
Zur Planung der Behandlung sind hilfreich:
- Angiografie mit Kontrastmittel,
- Die Magnet-Resonanz-(MR-)Angiografie