Dr. med. Andreas Nolte

Mitglied im geförderten Praxisnetz
Praxis Demandt / Nolte

Fachbereich

Facharzt für
  • Innere Medizin
Zusatz­bezeichnung
  • Diabetologie
  • Notfallmedizin

Anschrift & Kontakt

Alter Markt 11
24103 Kiel

Tel.: 0431 / 95807
Fax: 0431 / 95805

http://www.diabetologikum-kiel.de

Sprechstunden

Mo
08:00 - 11:00 Uhr
15:00 - 17:00 Uhr
Di
08:00 - 11:00 Uhr
15:00 - 18:00 Uhr
Mi
08:00 - 11:00 Uhr
Do
08:00 - 11:00 Uhr
15:00 - 17:00 Uhr
Fr
08:00 - 14:00 Uhr

Offene Sprechstunden

Zusätzliche Informationen

Fremdsprachen
  • englisch
  • französisch
Praxisorganisation
  • Parkplätze vorhanden
  • Voranmeldung erbeten

Leistungsspektrum

  • Ziel jeder Hochdruck-Therapie ist es, die Gefahr für Folgeerkrankungen zu verringern. In der Regel wird eine Blutdrucknormalisierung unter 140/90 mmHg angestrebt, bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ II unter 140/85 mmHg und bei Nierenerkrankungen unter 125/75 mmHg. Die Behandlung findet unabhängig von fühlbaren Beschwerden statt, da der Hochdruck zunächst einmal keine Symptome macht. Die ärztlichen Therapieentscheidungen berücksichtigen neben der Höhe der Blutdruckwerte auch das Gesamtrisikoprofil, d. h. die Summe der individuellen Risikofaktoren, des Patienten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z. B. Übergewicht, Diabetes, Ereignisse wie Herzinfarkt, Schlaganfall in der Krankengeschichte).

  • Wie viel glykiertes Hämoglobin im Blut enthalten ist, kann gemessen werden. Bei einem gesunden Menschen sind vier bis sechs Prozent der Blutfarbstoff-Moleküle von Zuckermolekülen belagert. Liegt der HbA1c-Wert darüber, ist der prozentuale Anteil entsprechend höher. Je höher wiederum der HbA1c-Wert, desto schlechter war der Blutzucker in den vergangenen Wochen eingestellt – und desto höher ist auch das Risiko für Nierenversagen, Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Nerven-und Augenschäden.

    Für die Untersuchung wird etwas Blut abgenommen. Ein Laborautomat untersucht die Probe und ermittelt den HbA1c-Wert . Die Ergebnisse können jedoch unterschiedlich ausfallen, je nach angewendeter Methode und Labor. Um verschiedene Messverfahren miteinander vergleichen zu können, sollten die Analysen stets von demselben Institut bestimmt werden.

    Im Jahr 2010 hat man sich weltweit auf die internationale Maßeinheit Millimol pro Mol für den HbA1c-Wert geeinigt.

    Wenn der HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 7,5 Prozent (48 bis 58 Millimol pro Mol) liegt, ist die Behandlung optimal. Bei älteren Menschen sind gelegentlich auch Werte bis 8,0 Prozent (64 Millimol pro Mol) akzeptabel.

    Einen HbA1c-Wert, der für alle Zuckerkranke gleichermaßen gut ist, gibt es allerdings nicht. Für Menschen mit einem langbestehenden Diabetes mellitus Typ II und hohem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall kann gefährlich werden, wenn sie ihren HbA1c-Wert drastisch senken. Ein sehr niedriger HbA1c-Wert kann bei einigen Zuckerkranken häufig mit Unterzuckerung verbunden sein.

    Bei der Blutzuckermessung kann "nasschemisch" oder "trockenchemisch" gearbeitet werden. Im Krankenhauslabor wird meist die Nasschemie verwendet – beim Point-of-Care-Testing (POCT) fast ausschließlich Trockenchemie. Die Vorteile der Trockenchemie liegen vor allem in der schnelleren Ergebnislieferung in der Praxis.

  • Diabetes-Schwerpunktpraxen erfüllen bestimmte Qualitätskriterien zur Diagnostik, Behandlung und Schulungen von diabetischen Patienten, die von den Gremien der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung (Diabeteskommission) überwacht werden.
  • Ärzte sind zur Mitwirkung im Rettungsdienst nach § 4 Abs. 3 Satz 2 des Rettungsdienstgesetzes geeignet, wenn sie besondere Kenntnisse und Erfahrungen in der Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände bei akuten Erkrankungen und nach Verletzungen aller Art besitzen und die Methoden zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung der Vitalfunktionen beherrschen. Über die Erfüllung dieser Voraussetzung erteilt die Ärztekammer Nordrhein auf Antrag eine Bescheinigung nach dem Muster der Anlage zu dieser Richtlinie (Fachkundenachweis).
  • Die Notfallmedizin erfasst allgemeine Dinge wie das Einleiten und Durchführen lebensrettender Sofortmaßnahmen zur Wiederherstellung beziehungsweise Erhaltung der lebensnotwendigen Vitalfunktionen. Dazu gehört auch das Herstellen und Erhalten der Transportfähigkeit des Patienten.

    Zusätzlich kommen in diesem Fachbereich noch die präklinischen Besonderheiten hinzu, die neben der Herstellung der Transportfähigkeit und der fachgerechten Rettung des Patienten auch die fachgerechte Betreuung und Behandlung des Notfallpatienten während des Transportes in die Klinik.

  • Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) wird zunächst mit einer Ernährungsumstellung behandelt. Empfehlenswert sind viele kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten. Die Kalorienzufuhr sollte je nach Größe und Körpergewicht beschränkt werden auf:
    35 bis 40 Kcal/kg Körpergewicht bei Untergewicht
    30 bis 34 Kcal/kg Körpergewicht bei Normalgewicht
    25 bis 29 Kcal/kg Körpergewicht bei Übergewicht
    £ 20 Kcal/kg Körpergewicht bei Adipositas

    Dabei sollte die Nahrung zu 40 bis 50 Prozent aus Kohlenhydraten, zu 30 bis 35 Prozent aus Fett und zu etwa 20 Prozent aus Eiweiß bestehen. Gleichzeitig empfiehlt sich für die Schwangere ein Bewegungs- und Sportprogramm. Ziel dieser Behandlung ist es, den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten.

    In manchen Fällen von Schwangerschaftsdiabetes gelingt es nicht, mittels Diät und Bewegung zufriedenstellende Blutzuckerwerte zu erreichen. In diesem Fall ist es nötig, Insulin zu spritzen. Bei Schwangerschaftsdiabetes führt der Frauenarzt in den letzten Schwangerschaftswochen vermehrt Ultraschall-Untersuchungen durch, um eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

  • Mit der Abdomen-Sonografie können viele Organe des Bauchraumes dargestellt werden. Größen- und Strukturveränderungen geben Hinweise auf bestimmte Erkrankungen, beispielsweise gut- oder bösartige Tumore oder Krebsmetastasen:
    Gefäße wie z. B. die Bauchschlagader (Aorta) und die große Hohlvene (Vena cava), Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Gebärmutter (Uterus), Darm, Lymphknoten - lassen sich besonders deutlich darstellen, wenn sie krankhaft vergrößert sind.

  • Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonografie lässt sich die Größe der Schilddrüse bestimmen und verschiedene krankhafte Veränderungen nachweisen.

    Struma (Kropf): Ein Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.

    Zysten: Eine Zyste ist ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen, das eine oder mehrere Kammern hat.

    Knoten: Knoten in der Schilddrüse können gutartig (z. B. Adenome) oder bösartig sein (Schilddrüsenkarzinom).

Barrierefreiheit