Glossar

PTCA / Stent - Implantation

Die PTCA (perkutane transluminale Coronarangioplastie) oder Ballondilatation ist ein modernes und sehr wirksames Verfahren zur Behandlung von Herzkranzgefäßverengungen. Die Ballonaufweitung von Kranzgefäßen (Ballondilatation) wird seit etwa Mitte der 90er Jahre in der großen Mehrzahl der Fälle mit dem Einbringen einer Gefäßstütze in die verengte Stelle des Herzkranzgefäßes verbunden. Dieser Vorgang wird als Stent-Implantation bezeichnet. Es handelt sich bei den Gefäßstützen (Stents) um ein feines Metallgitter, welches auf einem Ballon zusammengefaltet in das verengte Gefäß eingebracht und durch Aufblasen des Ballons an die Gefäßwand angepresst wird. Die Gefäßstützen erhöhen die Sicherheit und Erfolgsrate der Behandlung. Der entscheidende Vorteil liegt jedoch in der Verminderung der Gefahr, dass sich in den Folgemonaten des Eingriffs eine Wiedereinengung (sog. Rezidivstenose) entwickelt.

Radiofrequenz-Chirurgie

Bei der Radiofrequenz- Chirurgie handelt es sich um eine sanfte Methode zur Abtragung und Entfernung von Gewebe. Mit Hilfe von hochfrequenten Radiowellen (3,8 - 4 MHz) wird Körpergewebe präzise durchtrennt und abgetragen. Speziell in der operativen und ästhetischen Dermatologie wird die Radiofrequenzchirurgie erfolgreich eingesetzt.

Mittels Elektrodennadeln werden dem zu behandelnden Bereich Radiowellen einer bestimmten Frequenz zugeführt. Durch den Widerstand des Gewebes bei der Ausbreitung der Radiowellen wird Hitze im Zellinneren erzeugt. In Folge der entstandenen Hitze verdampft die Flüssigkeit in den Zellen, der Zellinnendruck erhöht sich, bis letztlich die Zellwand platzt. Durch die zielgerichtete Ausbreitung von Radiowellen wird nur ein eng definierter Geweberaum zerstört. Umliegendes Gewebe wird dabei bestmöglich geschont.

Die Vorteile sind optimale Wundheilung, weniger Schwellungen schnellere Heilung, geringere Blutungen und minimale Narbenbildung.

Raucherentwöhnung

Viele Raucherinnen und Raucher fassen irgendwann den Entschluss, aufzuhören. Doch diesen Vorsatz in die Tat umzusetzen, fällt oft schwer. Meist sind mehrere Anläufe nötig, bis es gelingt, auf Tabak zu verzichten. Verschiedene Mittel und Maßnahmen können bei der Raucherentwöhnung helfen.

Refertilisierungsoperationen nach Sterilisation (Vasovasostomie und Vasoepididymostomie)

Eine Sterilisation bei Männern wird Vasektomie genannt. Bei einer Vasektomie werden unter örtlicher Betäubung beide Samenleiter durchtrennt, so dass keine Samenzellen mehr in den Samenerguss gelangen können. Wenn ein Mann zu einem späteren Zeitpunkt doch einen Kinderwunsch hat, kann versucht werden, eine Refertilisierungsoperation nach einer Vasektomie durchzuführen, bei der die Enden der unterbrochenen Samenleiter wieder verbunden werden.

Es stehen zwei Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung: Vasovasostomie oderVasoepididymostomie. Beide Eingriffe erfolgen ambulant. Bei der Vasovasostomie werden die losen Enden der Samenleiter wieder aneinander genäht. Wenn dies nicht gelingt, kann das Ende eines Samenleiters mit dem Nebenhoden verbunden werden (Vasoepididymostomie).

Eine Refertilisierungsoperation nach einer Vasektomie ist nicht immer erfolgreich. Der Erfolg hängt unter anderem davon ab, vor wie langer Zeit die Vasektomiedurchgeführt worden ist. Es kann vorkommen, dass trotz der Refertilisierungsoperation noch immer keine oder nur sehr wenige Samenzellen gefunden werden. Nicht nur die Anzahl an Samenzellen, sondern in vielen Fällen auch deren Beweglichkeit stellen ein Problem dar.

Bei vielen Männern entwickeln sich beispielsweise in den Jahren nach der Vasektomie Antikörper gegen Spermien. Bei Männern, bei denen die Vasektomiemehr als zehn Jahre zurückliegt, ist der Körper möglicherweise nicht mehr in der Lage, lebensfähige Spermien zu produzieren. Abhängig von der Samenqualität werden aus diesem Grund Fruchtbarkeitsbehandlungen wie beispielsweise IUI, IVF oder ICSI erforderlich sein.

Regionalanästhesieverfahren - andere (z.B.Fußblock/Oberschenkelanästhesie)

Periphere Regionalanästhesieverfahren bezeichnet gezielte Blockade von einzelnen Nerven oder von Nervenplexus bezeichnet, die ein bestimmtes Gebiet des Körpers versorgen. Diese werden mit Hilfe eines Nervenstimulators oder unter Ultraschallkontrolle aufgesucht und durch das Einspritzen eines Lokalanästhetikums durch eine Kanüle betäubt. Durch die ultraschallgesteuerte Technik, lassen sich die Versagerraten der Blockaden vermindern, die Wirkdauer verlängern, und das Risiko, ein Blutgefäß zu verletzen, verringern. Häufige Verfahren sind am Arm (der oberen Extremität) Blockaden des Plexus brachialis (Interskalenäre Blockade, Infraklavikuläre Plexusblockade, Axilläre Blockade) sowie Blockaden einzelner Nerven des Armes oder der Finger (Oberst-Block). Am Bein werden Blockaden des Plexus lumbalis (Psoas-Kompartment-Blockade, Blockaden des Nervus femoralis, Blockaden des Nervus obturatorius) und des Plexus sacralis (Nervus-ischiadicus-Blockaden) neben der Blockade von Einzelnerven (Fußblock u. a.) eingesetzt. Am häufigsten wird die Leitungsanästhesie in der Zahnmedizin, meist zur Blockade des Nervus mandibularis, aber auch anderer peripherer Nerven, eingesetzt.

Regionalanästhesieverfahren - intravenöse Regionalanästhesie

Die intravenöse Regionalanästhesie ist eine Form der Lokalanästhesie bei der das Lokalanästhetikum über eine gestaute Vene verabreicht wird. Zunächst wird eine elastische Binde an den Fingern beginnend fest um den Arm bis zum Oberarm gewickelt. Nachdem die Venen durch das Auswickeln blutleer geworden sind, wird eine Blutdruckmanschette am Oberarm angelegt, um den weiteren venösen Abfluss sowie den arteriellen Zufluss zu unterbinden (Blutleere). Danach wird das Lokalanästhetikum in eine Arm- oder Handvene eingespritzt. Die Anästhesie setzt etwa 5 - 10 Minuten später ein und hält bis zu mehreren Stunden an. Nachdem die Operation beendet ist, wird die Manschette wieder entfernt.

Die intravenöse Regionalanästhesie wird vor allem für ambulante operative Eingriffe im Bereich der Extremitäten eingesetzt.

Regionalanästhesieverfahren - Plexus-Blockaden

Mit dieser Technik werden Nervengeflechte, meistens das Geflecht für die Schulter und Arme/Hände betäubt. So können Operationen an Hand sowie Unter- und Oberarm sicher durchgeführt werden. Das Nervenbündel wird in der Achselhöhle, am Hals oder am Schlüsselbein mit einer dünnen Nadel mit einem Nervenstimulator identifiziert: Ein kleiner Reizstrom, der durch die Nadel fließt, stimuliert die entsprechenden Nerven und führt zu Zuckungen der zugehörigen Muskeln. Damit weiß der Anästhesist, dass hier das lokale Betäubungsmittel eingespritzt werden muss.

Auch hier erfolgt die Operation erst nach vollkommener Schmerzausschaltung. Die Wirkung der von uns eingesetzten Medikamente hält etwa zwei bis sechs Stunden an. Ist eine längere Schmerzausschaltung notwendig, legt man einen kleinen Katheter in die Nervenscheide des Nervengeflechtes. So kann über einen längeren Zeitraum (mehrere Tage) das Betäubungsmittel eingespritzt werden.

Rehabilitationsmedizin

Unter medizinischer Rehabilitation versteht man die Wiederherstellung von körperlichen Funktionen, Organfunktionen mit Hilfe von physiotherapeutischen- und ergotherapeutischen Maßnahmen. Diese Maßnahmen werden in der Regel ergriffen, wenn Betroffene einen Unfall erlitten haben oder sich bei sportlichen oder anderen Aktivitäten verletzt haben.

Der Erfolg der Wiederherstellung verloren gegangener oder gestörter Funktionen des Bewegungsapparates zumeist nach operativen Eingriffen hängt zu einem sehr großen Teil von der rehabilitativen Nachbehandlung ab.

Reiseimpfung

Beratung über alle auf weltweiten Reisen eventuell auftretenden Erkrankungen und Durchführung von Impfungen.

Reisemedizin

Die Reisemedizin befasst sich mit der Vor- und Nachsorge bei Ortsveränderungen aus dem ursprünglichen Lebensraum einer Person.

Dazu gehören die Risikobewertung, Vorsorgeberatung, Gabe von Impfungen zum sicheren Reisen sowie die Betreuung von Erkrankungen nach Reiserückkehr.

Rekonstruktive Urologie bei fehlerhaftem Harnleiterverlauf

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei fehlerhafter Harnleitermündung

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Harnröhrenfehlbildung / -verkürzung

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Nierenbeckenabgangsenge

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Penisverkrümmung

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Refluxkrankheit

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Spermatozelenoperation

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Varikozelenbildung

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rekonstruktive Urologie bei Wasserbruchoperation

Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich mit anatomischen Anomalien des Urogenitaltraktes, welche bei Betroffenen zu funktionalen Beeinträchtigungen führen und einen Leidensdruck verursachen. In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt durch rekonstruktive Urologen behandelt. Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Die rekonstruktive Urologie beschäftigt sich insbesondere mit den Bereichen Harnleiter, Harnröhre, Harnblase, Penis.

Rektoskopie

Die Rektoskopie (Mastdarmspiegelung) ist eine Untersuchung des Mastdarms (Rektum). Dies ist der etwa 12 bis 15 Zentimeter lange Abschnitt des Enddarms, der nach innen auf den etwa 2,5 bis 4 Zentimeter langen Analkanal folgt. Wird nur der Analkanal untersucht, spricht man von einer Proktoskopie. Soll nur der Mastdarm allein (und nicht auch der restliche Darm) untersucht werden, kommt in der Regel ein Rektoskop zum Einsatz - ein starres, etwa 20 bis 30 Zentimeter langes Metallrohr mit einem Durchmesser von ungefähr 2 Zentimetern. Manchmal werden auch flexible Endoskope benutzt. Das Rektoskop besitzt eine Vorrichtung zur Beleuchtung und zum Einbringen von Luft, um den Darm zur besseren Beurteilung etwas aufdehnen zu können.

Soll nur der Analkanal untersucht werden, wird das Proktoskop eingesetzt. Das Instrument ist starr, etwa 8 bis 15 Zentimeter lang und besteht aus Metall oder Kunststoff.

Bei beiden Untersuchungen können Gewebeproben entnommen oder Polypen entfernt werden.

Rezidivinkontinenz / -Senkung - Suspensionsoperation

Inkontinenz bei der Frau
- Bandoperationen bei Belastungsinkontinenz (TVT, TOT)
- Suspensionsoperation bei Rezidivinkontinenz / -senkung
- Sakrale Nervenstimulation
- künstlicher Schließmuskel
- Botox

Rheumatische Erkrankungen (weichteil) - Diagnose und Therapie

Weichteilrheuma oder Fibromyalgie
Die Diagnostik und Behandlung des Weichteilrheumas sind kompliziert und schwierig und gehört in die Hand der Spezialisten. Da die typischen Merkmale einer Entzündung fehlen, wird dabei kaum an eine rheumatische Erkrankung gedacht. Bei der Diagnosestellung werden Schmerzpunkte an den Übergängen zwischen Muskeln und Sehnen (tender points) berücksichtigt, die typisch für eine Fibromyalgie sind, sowie die Diagnostik der damit verbundenen allgemeinen Erschöpfungszustände.

Die Behandlung der Fibromyalgie ist schwierig und langwierig, da man nicht an einem konkreten Symptom ansetzen kann.

Zwar hat die Fibromyalgie keine seelischen Ursachen, aber durch die oft diffusen Schmerzen und häufigen Erschöpfungszustände leidet auch die Psyche unter der Krankheit. Bewusste Lebensänderung mit Nutzung der beschwerdearmen Tage, mit Rücksichtnahme auf sich selbst, Vermeidung von Zeitdruck, Stress und seelischer Anspannung. Sport ist sehr wichtig zur Stärkung der Muskulatur und zum Erhalt der Beweglichkeit und wegen der psychologisch positiven Effekte.

Rheumatologie - internistisch

Rheuma kann sowohl den Bewegungsapparat (z. B. Gelenke und Muskeln) befallen als auch den Stützapparat (z. B. Sehnen und Knochen) - also eigentlich alle Arten von Bindegewebsstrukturen, sodass bei den autoimmunbedingten rheumatischen Erkrankungen auch fast alle Organe des Körpers beteiligt sein können. Zum Beispiel Herzbeutel, Herzklappen, Herzmuskel, Niere, Darm, Gehirn und Nerven, Augen, Blutgefäße, Rippenfell. Werden diese Organe im Verlauf einer rheumatischen Erkrankung beteiligt, kann das lebensgefährliche Auswirkungen haben insbesondere bei den autoimmunbedingten Bindegewebskrankheiten (Kollagenosen).

Um schwere Krankheitsverläufe zu vermeiden, ist eine frühe Diagnose und effektive Behandlung der entzündlichen Gelenk-, Wirbelsäulen- und Bindegewebserkrankungen entscheidend - am besten bei einem Spezialisten wie dem Rheumatologen, das heißt einem Facharzt für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Rheumatologie bzw. einem Kinderarzt mit Zusatzweiterbildung Rheumatologie.

Rheumatologie - orthopädisch

Die Orthopädische Rheumatologie beschäftigt sich mit der Behandlung der Auswirkung rheumatischer Erkrankungen auf den Bewegungsapparat. In der Folge rheumatischer Erkrankungen können auch lokale Gewebszerstörungen auftreten. Davon betroffen sind z. B. Kraftüberträger wie Gelenke und Sehnen. Unbehandelt führen derartige Zerstörungsprozesse zu Funktionsverlusten des Bewegungsapparates, und in ausgeprägten Fällen zur Invalidität des Betroffenen.

Das Ziel rheuma-orthopädischer Therapie ist zuerst die Vermeidung eines solchen Funktionsverlustes durch geeignete lokale (d. h. am Ort der Entzündung einsetzende) vorbeugende Maßnahmen.

Ist ein derartiger Funktionsverlust bereits eingetreten, muss durch einen operativen Eingriff die Gelenkfunktion wiederhergestellt werden. Es werden vielfältige konservative und operative Behandlungsformen eingesetzt.

Rheumatologische Erkrankungen (entzündlich) - Diagnose und Therapie

Bei den entzündlich-rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um eine Gruppe von oft chronisch verlaufenden Krankheiten des Immunsystems. Sie rufen entzündliche Reaktionen verschiedener Körpergewebe hervor und betreffen vor allem den Bewegungsapparat, wo sie zu Gelenkschmerzen, Bewegungseinschränkungen und zum Teil irreversiblen Schädigungen und Behinderungen führen. Darüber hinaus können innere Organe wie Herz und Niere in Mitleidenschaft gezogen werden.

In Deutschland leiden schätzungsweise 2 % der erwachsenen Bevölkerung und 15.000 Kinder und Jugendliche an entzündlich-rheumatischen Erkrankungen.

Eine frühe Diagnose und Therapieeinleitung sind von entscheidender Bedeutung für den weiteren Verlauf der Erkrankung. Viele Betroffene leiden unter starken Schmerzen, schweren körperlichen Funktionseinschränkungen, einem schlechten allgemeinen Gesundheitszustand und einer reduzierten Lebensqualität.

Rhinomanometrie

Die Rhinomanometrie ist ein dynamisches Messverfahren des Volumenstroms, der durch die Nasenhaupthöhle fließt (Funktionsdiagnostik). Im Gegensatz zum statischen Verfahren der akustischen Rhinometrie, die zur Vermessung des Nasenquerschnitts dient. Die Verfahren ergänzen sich hinsichtlich ihrer Aussagekraft bei der Diagnostik der Behinderung der Nasenatmung.

Als aktive anteriore Rhinomanometrie bezeichnet man ein Eigenstromverfahren, bei dem eine Nasenöffnung mit einer Messsonde verschlossen wird (Druckmessung), während der Patient durch die andere Nasenöffnung über eine Gesichtsmaske selbstständig atmet.

Röntgen

Das Röntgen ist eine häufige Untersuchungsmethode, bei der ionisierende Röntgenstrahlung zum Einsatz kommt. Durch das Röntgen lassen sich viele verschiedene Bereiche des Körpers sichtbar machen. Röntgenstrahlung wird in einer Röntgenröhre erzeugt. Hier entstehen Röntgenstrahlen, wenn geladene Teilchen (in der Regel Elektronen) durch starke Beschleunigung, Ausbremsung oder Ablenkung durch ein Magnetfeld Energie freisetzen.

Röntgenstrahlung können durch weiche Materialien wie das menschliche Gewebe dringen, abhängig von deren Dichte - Knochengewebe zum Beispiel ist sehr dicht und hält einen Großteil der Röntgenstrahlung auf, sodass sie den Körper nicht komplett durchdringt. Fett- beziehungsweise Muskelgewebe oder die lufthaltige Lunge hingegen sind eher durchlässig für Röntgenstrahlen.

Beim Röntgen dringt die Röntgenstrahlung also durch den menschlichen Körper hindurch und trifft auf der anderen Seite des Untersuchten auf einen Fotofilm. Je mehr Strahlung hier ankommt, desto stärker färbt sich der Fotofilm schwarz. Entsprechend ihrer hohen Dichte sind Knochen auf einer Röntgenaufnahme hell (wenige Strahlen durchdringen das dichte Knochengewebe) sichtbar, das weniger dichte Lungengewebe hingegen zeichnet sich dunkel auf der Aufnahme ab (viele Strahlen durchdringen das weniger dichte Lungengewebe).

Röntgen - orthopädisch

Die Röntgendiagnostik ist in der orthopädischen Praxis eine der wichtigsten Methoden, um zahlreiche Krankheitsbilder zuverlässig zu beurteilen. Durch eine Röntgenaufnahme können nicht nur Knochenbrüche (Frakturen) schnell und einfach dargestellt werden, sondern auch abnutzungsbedingte Veränderungen der Gelenke unkompliziert zur Darstellung gelangen. So lassen sich Fremdkörper, Verletzungen, entzündliche Prozesse, angeborene und erworbene degenerative Prozesse erkennen und diagnostizieren, wie zum Beispiel:

  • Knochenbrüche
  • Achsenabweichungen der Wirbelsäule (z. B. Skoliose)
  • Verschleißerkrankungen an Gelenken und Wirbelsäule (z. B. Arthrose)
  • Wachstumsstörungen (z. B. Morbus Scheuermann, Morbus Perthes)
  • Vitalitätsstörungen am Knochen (z. B. Hüftkopfnekrose, Osteochondrosis dissecans)
  • freie Gelenkskörper
  • Gelenksentzündungen (Arthritis)
  • Gelenksfehlformen (z. B. Hüftdysplasie, Fehlformen der Kniescheibe u. a.)
Röntgen - pneumologisch

Die Röntgenuntersuchung des Brustkorbes (Thorax) ist die häufigste röntgenologische Untersuchung und gehört zur Notfall- und Standarddiagnostik.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel  am stehenden Patienten. Während der Aufnahme wird der Patient angewiesen sich nicht zu bewegen, tief einzuatmen und die Atmung kurzzeitig anzuhalten.
Die Röntgenstrahlen bei der Röntgen-Thorax-Aufnahme können unterschiedlich verlaufen, sodass eine Beurteilung in unterschiedlichen Ebenen möglich ist.

Die Röntgen-Thorax-Untersuchung wird durchgeführt:

  • Dyspnoe (Atemnot)
  • Husten (lang anhaltend)
  • chronisch obstruktive Atemwegserkrankung - einer Gruppe von Krankheiten der Lunge, die durch Husten, vermehrten Auswurf und Dyspnoe (Atemnot) bei Belastung gekennzeichnet sind.
  • Asthma bronchiale
  • Erkrankungen des Herzen - z. B. Kardiomegalie (vergrößertes Herz) bei Herzinsuffizienz (Herzschwäche)
  • Erkrankungen der Luftröhre
  • Erkrankungen der Speiseröhre
  • Bluthusten mit größeren Mengen Blut
  • Bluthusten mit kleineren Mengen Blut
  • Lungenödem
  • Lungenentzündung bei Erwachsenen und Kindern
  • abnorme Flüssigkeitsansammlung in dem schmalen Spalt zwischen Lungen- und Rippenfell
  • Pneumothorax - Krankheitsbild, bei dem Luft in den Pleuraspalt gelangt
  • Sarkoidose - systemische Erkrankung des Bindegewebes mit Granulombildung
  • unspezifischem Schmerzen im Brustkorb
  • Verletzungen des Thorax und des Abdomens
  • Tuberkulose
  • Raumforderung bzw. Tumor - z. B. Bronchialkarzinom (Lungenkrebs)
Röntgen - urologisch

Infusionsurogramm: Kontrastmitteldarstellung des ableitenden Harnsystems zur Darstellung von Steinen, Tumoren und Harnabflusstörungen.

Urethrocystogramm: Kontrastmitteldarstellung der Harnröhre zur Diagnostik von Harnröhrenengen.

Reflux- und Miktionszysturethrogramm: Röntgenologische Darstellung einer Refluxerkrankung und anderer Pathologien am unteren Harntrakt.

Sauerstofftherapie

Unter der Sauerstofftherapie versteht man die therapeutische Gabe von Sauerstoff bei akuten oder chronischen Gewebssauerstoffmangel mit dem Ziel einer besseren Oxygenierung des Gewebes.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Applikation von Sauerstoff. Die gängigste Variante beim wachen Patienten ist die Nasensonde oder deren Erweiterung als Nasenbrille bei leichten oder mittelschweren Krankheitszuständen.

Ist der Patient nur eingeschränkt wach, kann die Sauerstoffgabe über eine Maske erfolgen mit einer einfachen Maske und der speziellen Maskenbeatmung. Die spezielle Maskenbeatmung erfolgt über eine Atemmaske und eine angeschlossene Beatmungsmaschine.

Schieltherapie

Wird ein Schielen nicht behandelt, so kann sich bei Kindern eine dauerhafte Sehschwäche und eine Störung des beidäugigen Sehens entwickeln.
Die Therapie des Schielens teilt sich in konservative und operative Behandlungsmaßnahmen.

Konservative Therapie:
Ausgleich einer bestehenden Fehlsichtigkeit mit Brillengläsern.
Behandlung einer Sehschwäche des schielenden Auges durch Abdeck- (=) Occlusionstherapie.
Orthoptische Binokulartherapie - Qualität der Zusammenarbeit beider Augen wird durch spezielle Übungen geschult.

Operative Therapie:
Lässt sich ein Schielen durch das Tragen der Brille und / oder konservative Maßnahmen nicht beheben (z. B zu großer Schielwinkel) - ist eine Schieloperation an den äußeren Augenmuskeln erforderlich.

Schilddrüsen - Diagnostik

Schilddrüsenultraschall erlaubt eine präzise Größenschätzung der Schilddrüse Diagnostik von Knoten, Tumoren oder Cysten Schilddrüsen-Feinnadelbiopsie: Unter Ultraschallkontrolle wird aus der verdächtigen Region mit einer dünnen Hohlnadel eine Probe entnommen und feingeweblich untersucht.

Schilddrüsenszintigrafie: Der Patient erhält intravenös eine geringe Dosis einer radioaktiv markierten Substanz (Radionuklid, Technetium), die von der Schilddrüse wie Jod in die Zellen aufgenommen wird. Aufnahmen der Schilddrüse mit einer speziellen Kamera (Scanner oder Gammakamera) zeigen Gebiete mit erhöhter Radionuklidspeicherung (warme bzw. heiße Knoten) oder fehlender Speicherung (kalte Knoten).

Bei der Schilddrüsenszintigrafie werden nur geringe Mengen an radioaktiven Substanzen verwendet, sodass die Strahlenbelastung in der Regel sogar geringer ist als bei einer herkömmlichen Röntgenuntersuchung.

Suppressionsszintigrafie wird eingesetzt, um den hormonellen Regelkreis der Hypophyse zu prüfen, und schließt sich gegebenenfalls an eine Schilddrüsenszintigrafie an. Durch die Gabe von Schilddrüsenhormonen über einige Tage wird eine kurzfristige künstliche Überfunktion erzeugt. Dies führt über eine verringerte Ausschüttung von TSH zu einer verminderten Radionuklidaufnahme des normalen Schilddrüsengewebes im Szintigramm. Dagegen speichern autonome Bezirke, die sich der Kontrolle durch das übergeordnete TSH entziehen das Radionuklid ebenso stark wie im Ausgangszintigramm.

Schilddrüsen - OP

Unter einer Schilddrüsen-OP versteht man meist die teilweise oder gesamte Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie). Notwendig wird dies zum Beispiel bei einer Krebserkrankung oder einer Schilddrüsenvergrößerung. Die Operation wird in Narkose durchgeführt. Je nach Grunderkrankung des Patienten unterscheidet man bei der Schilddrüsen-OP verschiedene Verfahren:
- Entfernung eines Knotens (Enukleation)
- Entfernung des größten Teils der Schilddrüse (Subtotale Schilddrüsen-OP)
- Entfernung eines Schilddrüsenlappens (Hemithyreoidektomie)
- Vollständige Entfernung der Schilddrüse (Thyreoidektomie)

Neben diesen OP-Techniken gibt es auch minimalinvasive Schilddrüsenoperationen, bei der die Entfernung der Schilddrüse über eine Sonde durchgeführt wird und nur kleinste Hautschnitte notwendig sind.

Schizophrenie - Behandlung

Durch eine individuelle und stufenweise Förderung mit wachsenden Anforderungen ist es möglich, den Verlauf der Krankheit positiv zu beeinflussen. Die Therapie einer Schizophrenie baut auf einer individuell abgestimmten Kombination von medikamentöser Therapie, Psychotherapie und anderen therapeutischen Verfahren (Ergotherapie, Soziotherapie etc.) auf. Viele Patienten werden anfänglich stationär behandelt und dann ambulant weiter betreut.

Schlafapnoe-Screening (Polygraphie)

Bei der Polygraphie werden verschiedene Parameter im Schlaf wie Atemstörungen, Sauerstoffversorgung im Blut und Herzfrequenz untersucht. Hierbei lässt sich krankhaftes Schnarchen mit Atemaussetzern erkennen. Durch die Atemaussetzer besteht ein deutlich erhöhtes Gesundheitsrisiko z. B. für hohen Blutdruck, Schlaganfall und Herzinfarkt.

Schlaflabor Untersuchungen (Polysomnographie)

Die Polysomnographie ist eine Untersuchung und Messung bestimmter biologischer Parameter im Schlaf. Sie eignet sich zur Differentialdiagnose von Schlafstörungen und Schlafapnoe-Syndromen. Eine Polysomnographie wird in speziell eingerichteten Schlaflaboren unter stationären oder ambulanten Bedingungen durchgeführt.

Dabei werden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • kontinuierliche Ableitung der Hirnströme ( EEG)
  • Messung der Augenbewegung,Sauerstoffsättigung des Blutes
  • Atemflussmessung durch den Mund und die Nase
  • Atembewegungen von Brustkorb und Bauch
Schlafmedizin

Die Schlafmedizin beschäftigt sich mit Schlafstörungen, deren Ursachen und Auswirkungen auf den Organismus sowie der Diagnose und Therapie von Schlaf- bzw. Schlaf-Wach-Störungen.

Schmerztherapie

Schmerztherapie sind alle therapeutischen Maßnahmen, die zu einer Linderung von Schmerz führen. Das fordert die Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche in einem Schmerzmanagement mit Planung, Überwachung und Steuerung aller Maßnahmen der Ursachenforschung, schmerztherapeutischen Maßnahmen, Dokumentation und Organisation der Schmerztherapie.

Die multimodale Schmerztherapie bedeutet kombinierte Schmerzbehandlung bei chronischen Schmerzzuständen (z. B. Wirbelsäulenleiden), einschließlich Tumorschmerzen unter Einbeziehung von psychiatrischen, psychologischen oder psychosomatischen Behandlungen.

Schmerztherapie - interventionelles Verfahren

Schwerpunkte der interventionellen Schmerztherapie sind lokale Injektionstechniken, minimal invasive, perkutane (durch die Haut) sowie mikrochirurgische Techniken, die z. B. unter computertomographischer oder MRT-Kontrolle durch stetige radiologische Bildgebung durchgeführt werden.

Die Therapie wird häufig bei Schmerzen der Wirbelsäule nach Versagen von Schmerzmedikation, Injektionen, Akupunktur und Krankengymnastik oder einer Operation durchgeführt.

Schmerztherapie - konservatives Verfahren

Unter multimodaler Schmerztherapie versteht man die Anwendung verschiedener therapeutischer Ansätze zur Behandlung von vorwiegend chronischen Schmerzen.

Schmerz ist eine körperliche und seelische (psychische) Erfahrung. Bei anhaltenden Schmerzen werden beide Komponenten behandelt. Die multimodale Schmerztherapie behandelt mit „körperlichen“ Techniken wie Krankengymnastik, Gerätetraining, physikalischen Anwendungen (z. B. Fango-Packungen), die mit „psychischen“ Verfahren kombiniert werden wie zum Beispiel Entspannungstechniken, Schmerzvermeidungsstrategien, Übungen um den Schmerz aus dem Zentrum der Wahrnehmung herauszunehmen und das (tiefen-) psychologische Gespräch.

Schmerztherapie - orthopädisch

Degenerative Erkrankungen der Stütz- und Bewegungsorgane sind sehr häufig. Die damit verbundenen Schmerzzustände betreffen die meisten Schmerzpatienten. Der Orthopäde behandelt diese Schmerzen kausal mit seinen organspezifischen Mitteln wie manueller Therapie, Physiotherapie, orthopädietechnischen Hilfsmitteln, Verbänden und lokalen Injektionen.

Schmerztherapie - speziell

Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbständigen Krankheitswert erlangt hat.

Schnarchbehandlung - Radiofrequenztherapie

Die Radiofrequenz-Therapie wird zur Straffung des hinteren Gaumenbereichs angewendet. Ziel der Therapie ist es, Schnarchgeräusche zu verhindern, die durch Vibrationen im Gaumenbereich entstehen.

Unter örtlicher Betäubung wird eine feine Sonde in den Gaumen eingeführt, die dosiert Radiofrequenz-Energie abgibt. Durch diese Energiezufuhr wird der Behandlungsbereich erwärmt. Dadurch wird ein natürlicher Heilungsprozess hervorgerufen, denn der Körper baut nun das wärmebehandelte Gewebe selbst ab. Der gewünschte Effekt, die Straffung des Gaumengewebes, setzt nach Abschluss des natürlichen Heilungsprozesses ein. Dies kann manchmal einige Wochen dauern. Dann kann die Luft wieder freier den Rachen durchströmen. Häufig nehmen die Schnarchgeräusche deutlich ab oder verschwinden ganz.

Auch bei der Radiofrequenz-Therapie handelt es sich um ein minimalinvasives Operationsverfahren. Der gesamte kleine Eingriff kann daher ambulant unter örtlicher Betäubung erfolgen und dauert nur wenige Minuten. Der Patient kann anschließend selbstständig die Praxis verlassen.

Eine Krankschreibung oder ein Klinikaufenthalt ist nicht erforderlich. Gelegentlich kann eine zweite, selten eine dritte Behandlung nötig sein, um ein optimales Ergebnis zu erreichen.

Als seltene Nebenwirkungen können einige Tage leichte bis mittlere Schmerzen im Mund- und Rachenraum auftreten, sowie leichte Schwellungen am Gaumen. Beides verschwindet innerhalb weniger Tage von selbst oder kann normalerweise gut behandelt werden.

Schnarchschienen - Anpassung

Bei vielen Patienten liegt die Ursache für das Schnarchen im verengten Rachenraum. Eine Verbesserung kann man durch das Tragen einer Schnarchschiene erreichen. Es gibt verschiedene Modelle und Verfahren. Sie kann individuell durch Erwärmen in heißem Wasser angepasst werden. Die Auswahl und korrekte Anpassung sollte ein Arzt durchführen.

Schnarchuntersuchung im Schlaf

Die ambulante Polygrafie, auch „kleines Schlaflabor“ genannt, ist eines der wichtigsten Diagnostikinstrumente in der HNO-Praxis zur Untersuchung des Schlafverhaltens, besonders bei einem Verdacht auf ein Schlafapnoe Syndrom.

Im Zuge der Untersuchung werden beim schlafenden Patienten folgende Werte erfasst: Atemfluss und Atempausen, Sauerstoffsättigung im Blut, Anzahl der Herzschläge pro Minute (Herzfrequenz), Schnarchgeräusche sowie Atembewegungen von Bauch und Brustkorb. Anhand der gemessenen Daten kann der HNO-Arzt Rückschlüsse auf die Atmung im Schlaf ziehen. Verstärkt oder bestätigt sich der Verdacht einer Schlafapnoe, wird in einigen Fällen noch eine genaue Untersuchung  im Schlaflabor angeschlossen.

Schwangerenberatung im Konfliktfall

Aufgaben und Angebote der Schwangerschaftskonfliktberatung:

  • Unterstützung von Frauen, die sich mit dem zukünftigen Muttersein überfordert fühlen und sich dadurch in einem psychosozialen Konflikt befinden. Gemeinsam mit den Frauen oder Paaren wird versucht, einen annehmbaren Weg zu finden, incl.
  • Hinweise auf Unterstützungsangebote sowie Informationen zu Einrichtungen des betreuten Wohnens für junge Alleinerziehende und ihre Kinder oder Möglichkeiten der Adoption
  • Information der Schwangeren oder Paare über verschiedene Methoden eines Schwangerschaftsabbruchs und deren Finanzierung sowie rechtliche Rahmenbedingungen und zeitliche Abläufe sowie Aufzeigen der Möglichkeiten, eine ungewollte Schwangerschaft zukünftig zu vermeiden
  • Ausstellen einer Beratungsbescheinigung aus, wie es die gesetzliche Beratungsregelung nach §§ 218a und 219 Strafgesetzbuch vorsieht
Schwangerschaftsdiabetes - Behandlung / Betreuung

Schwangerschaftsdiabetes (Gestationsdiabetes) wird zunächst mit einer Ernährungsumstellung behandelt. Empfehlenswert sind viele kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten. Die Kalorienzufuhr sollte je nach Größe und Körpergewicht beschränkt werden auf:
35 bis 40 Kcal/kg Körpergewicht bei Untergewicht
30 bis 34 Kcal/kg Körpergewicht bei Normalgewicht
25 bis 29 Kcal/kg Körpergewicht bei Übergewicht
£ 20 Kcal/kg Körpergewicht bei Adipositas

Dabei sollte die Nahrung zu 40 bis 50 Prozent aus Kohlenhydraten, zu 30 bis 35 Prozent aus Fett und zu etwa 20 Prozent aus Eiweiß bestehen. Gleichzeitig empfiehlt sich für die Schwangere ein Bewegungs- und Sportprogramm. Ziel dieser Behandlung ist es, den Blutzuckerspiegel niedrig zu halten.

In manchen Fällen von Schwangerschaftsdiabetes gelingt es nicht, mittels Diät und Bewegung zufriedenstellende Blutzuckerwerte zu erreichen. In diesem Fall ist es nötig, Insulin zu spritzen. Bei Schwangerschaftsdiabetes führt der Frauenarzt in den letzten Schwangerschaftswochen vermehrt Ultraschall-Untersuchungen durch, um eventuelle Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Schwangerschaftsdiabetes - Schulung

Themen:
- Was bedeutet Gestationsdiabetes für die Schwangere und Ihr Kind?
- Ernährung mit Schwerpunkt "Einschätzen der Kohlenhydrate"
- Bewegung
- Blutzuckerselbstkontrolle

Schwindel - Diagnostik

Der Schwindel ist ein Symptom, dessen Ursache der Facharzt oft schon durch eingehende Befragung weitestgehend eingrenzen kann. Auch Symptome wie Hörstörungen oder das Sehen von Doppelbildern, können Hinweise auf dessen Ursprung liefern. Ist der Schwindel attackenförmig und vorübergehend (Sekunden bis Stunden) oder liegt ein Dauerschwindel (Tage bis Monate) vor? Klingt er ab oder nimmt er zu? Verstärken bestimmte Umstände das Schwindelgefühl (Ruhe, Bewegung, Lagerung oder bestimmte Situationen wie Höhen, Autofahrten etc.)? Kommt es neben dem Schwindel zu Begleitsymptomen wie z. B. Übelkeit, Kopfschmerzen, Hörproblemen, Angst, Fallneigung, Scheinbewegungen der Umgebung?

Die Kenntnis von Vor- und Grunderkrankungen und Medikation des Patienten spielen eine große Rolle. Gesichert wird die Diagnose durch einfache Hilfsmittel, wie zum Beispiel die „Frenzel-Brille“, die nichts anderes ist als eine Art Vergrößerungsglas mit einer von unten einstrahlenden Beleuchtung. Hierdurch können die, im Zusammenhang mit dem Schwindel auftretenden unnormalen Augenbewegungen (Nystagmen) besser erkannt werden, auch weil durch die Blendung des Patienten jegliche Fixationsmöglichkeit ausgeschaltet wird und sie ihre Nystagmen nicht unterdrücken können. Weiterhin ist die Prüfung der Erregbarkeit der Gleichgewichtsorgane wichtig, in manchen Fällen eine Kernspintomografie. Wenn der Schwindel von der Hals-Wirbel-Säule kommt sind Manipulationen am Band- und Knochenapparat des Halses und der Schulter zu vermeiden.

Schwindeltherapie

Bewegung, Verhaltenstherapie oder auch Medikamente führen bei den meisten Patienten zur Linderung ihrer Symptome bzw. lassen weitere Schwindelattacken gar nicht erst aufkommen. In der Regel wird also nicht-invasiv, also ohne Operation behandelt.

Sehschule

Unter dem Begriff „Sehschule” versteht man Einrichtungen an Kliniken oder in Augenarztpraxen, in denen Orthoptistinnen in Zusammenarbeit mit Augenärzten Augenbewegungsstörungen (Schielen und Augenzittern z. B.), Sehschwächen und alle damit zusammenhängenden Krankheitsbilder behandeln. Die Sehschule trägt heute ihren Namen nur noch bedingt zu Recht, weil durch Früherkennung und neue Therapieverfahren die aufwendige Schulungsbehandlung - früher die Haupttätigkeit der Orthoptistin - häufig vermieden werden kann. Sowohl Kinder als auch Erwachsene, die an Schielen erkrankt sind kommen in die Sehschule.

Sehtest

Sehtest ist der Oberbegriff von Untersuchungen, die die unterschiedlichen Aspekte des Sehens und der visuellen Wahrnehmung betreffen. Neben Visus wird Farbsehen, Phorieprüfung, Stereosehen etc. überprüft. Sehtests unterliegen bei arbeitsmedizinischen Gutachten und Kindersehtests genau vorgegebenen Verfahren, Vorschriften und Empfehlungen.

Sexualmedizin

Die Sexualmedizin ist ein Teilgebiet der klinischen und ambulanten Medizin mit allen Aspekten, die der Erhaltung und Förderung der sexuellen Gesundheit dienen. Das Sexualverhalten ist psychisch, sozial und ethisch geprägt.

Sexuelle Fuktionsstörung des Mannes und der Frau

Sexuelle Dysfunktion oder sexuelle Funktionsstörung liegt dann vor, wenn persönliche Wünsche an die eigene Sexualität nicht erfüllbar sind. Dabei werden Störung der Sexualreaktion (körperliche Reaktion), subjektives Erleben sowie gesellschaftliche und kulturelle Vorstellungen von Sexualität berücksichtigt. Man unterscheidet psychische und physische Ursachen, zwischen lebenslang bestehenden und erworbenen oder immer vorhandenen und situativ bedingten Dysfunktionen.

Sklerotherapie

Bei diesem Verfahren wird ein Sklerosierungsmittel in die Krampfader gespritzt. Dadurch verklebt das Gefäß. Es verwächst und verschwindet über die Zeit. Die Venenfunktion bessert sich - ohne Narben oder größere Schmerzen. Diese Therapie ist also besonders schonend. Daher gehört sie zu den minimal-invasiven Verfahren.

Mit ihr lassen sich alle Formen von Krampfadern, auch die ästhetisch störenden Besenreiser (Mikro-Sklero), entfernen. Größere oder tiefer liegende Krampfadern können mit der ultraschallgesteuerten Schaum-Sklero ebenfalls sehr gut behandelt werden.

Sofortblutbild + CRP

Die Zusammensetzung des Blutes liefert wichtige Hinweise auf vorliegende Erkrankungen, denn viele Krankheitsbilder verändern die Menge der im Blut treibenden Zellen oder der darin gelösten Substanzen. Eine Blutanalyse, ein so genanntes Blutbild, ist also ein unersetzliches Hilfsmittel zur Krankheitsdiagnose.

Das C-reaktive Protein (CRP) ist ein Eiweiß, das in der Leber als Reaktion auf Entzündungen oder Tumore gebildet wird. Das CRP gehört zu den so genannten Akute-Phase-Proteinen.

Der Arzt bestimmt das CRP z. B. dann, wenn er den Verdacht auf eine Entzündung hat. Es steigt bei Entzündungen durch Bakterien, nicht dagegen bei viralen Entzündungen.

Sonographie / Ultraschall

Bei der Sonografie wird ein Schallkopf eingesetzt, der Ultraschallwellen aussendet. Diese werden im Körper des Patienten absorbiert oder reflektiert - je nach Gewebeart. Der Schallkopf empfängt die reflektierten Wellen wieder, dient also abwechselnd als Schallsender und -empfänger.

Die reflektierten Schallwellen werden in elektrische Impulse umgewandelt, verstärkt und auf einem Bildschirm dargestellt. Diese zweidimensionalen Bilder vermitteln eine räumliche Vorstellung von der Größe, Form und Struktur der untersuchten Organe sowie der Weichteilgewebe und Gefäße.

Die besonderen Verfahren der Doppler-Sonografie und Farb-Doppler-Sonografie liefern zusätzlich Informationen über die Strömungsrichtung, -geschwindigkeit und -stärke des Blutflusses in den Gefäßen.

Sonographie / Ultraschall - 3D

Als 3D-Ultraschall, auch 3D-Sonografie genannt, wird die um eine Dimension erweiterte zweidimensionale Darstellung beispielsweise bei Ultraschalluntersuchung im Rahmen der Schwangerschaftsbetreuung bezeichnet. Die dreidimensionale Betrachtung (3D) ermöglicht eine räumliche Darstellung des Feten, einzelner Organe und Körperpartien.

Sonographie / Ultraschall - Abdomen

Mit der Abdomen-Sonografie können viele Organe des Bauchraumes dargestellt werden. Größen- und Strukturveränderungen geben Hinweise auf bestimmte Erkrankungen, beispielsweise gut- oder bösartige Tumore oder Krebsmetastasen:
Gefäße wie z. B. die Bauchschlagader (Aorta) und die große Hohlvene (Vena cava), Leber, Gallenblase und Gallenwege, Bauchspeicheldrüse (Pankreas), Milz, Nieren, Harnblase, Prostata, Gebärmutter (Uterus), Darm, Lymphknoten - lassen sich besonders deutlich darstellen, wenn sie krankhaft vergrößert sind.

Sonographie / Ultraschall - Bewegungsapparat

Ultraschalluntersuchung der Gelenke und der Extremitäten

Sonographie / Ultraschall - Brust (Mamma)

Die Ultraschalluntersuchung der Brust (Mamma-Sonografie) ist eine wichtige Ergänzung der Tastuntersuchung und Mammografie. Die Struktur des Brustgewebes wird dabei mithilfe der Ultraschallwellen abgebildet. Je nach Dichte erscheinen die einzelnen Gewebe in unterschiedlichen Graustufen - von ganz weiß (Knochen) bis schwarz (Flüssigkeiten).

Sonographie / Ultraschall - Doppler - arteriell

Die Arterien bilden im menschlichen Körper einen weit verzweigten Gefäßbaum. Nicht alle Arterien sind gut für die Duplexsonografie zugänglich. Häufig ist die Untersuchung der Gehirn-, Hals-, Arm-, Bein- und Nierenarterien sowie der Bauchschlagader.

Die Duplexsonografie der Halsgefäße wird zum Beispiel durchgeführt nach einem Schlaganfall oder bei dem Verdacht auf vorübergehende Hirndurchblutungsstörungen (TIA), bei Schwindel, Gedächtnisstörungen, Ohrgeräuschen oder Kopfschmerzen.

Im Bauchbereich kann man mit der Duplexsonografie z. B. die Bauchschlagader (Aorta abdominalis) auf Verkalkungen oder Aortenaneurysmen untersuchen, oder auch die Nierenarterien, die Eingeweidearterien und die Pfortader der Leber (Vena portae) beurteilen.

Bei Patienten mit vielen Risikofaktoren für Gefäßverkalkungen messen Ärzte oft die Wanddicke der Halsgefäße, um das Gesamtrisiko des Patienten besser einzugrenzen. Die Gefäßveränderungen an den Halsgefäßen dienen dabei als Spiegel, wie stark das gesamte Gefäßsystem betroffen ist.

Sonographie / Ultraschall - Doppler - Carotis

Die Doppler- bzw. Duplex-Sonografie ist eine spezielle Ultraschall-Untersuchung, mit der die Fließgeschwindigkeit des Blutes in den Carotis-Gefäßen (Arterien und Venen) gemessen wird. So lassen sich Gefäßverengungen aufdecken und Durchblutungsstörungen aufdecken.

Sonographie / Ultraschall - Doppler - venös

Die Venendiagnostik und insbesondere die Ultraschalluntersuchung (Sonographie) der venösen Gefäße spielt eine große Rolle in der Diagnose und Therapie von Erkrankungen des venösen Gefäßsystems. Zum Einsatzgebiet gehören vor allem der Ausschluss einer Venenthrombose (Verschluss der Vene durch ein Blutgerinnsel) und die Erfassung insuffizienter Venenklappen (Venenklappen ermöglichen den Blutfluss durch die Venen zurück zum Herzen indem sie einen Rückfluss z. B. in die Beine verhindern, wenn die Klappen zerstört sind führt dies zu einer Blutstauung), die bei unterlassener Behandlung zu gefährlichen Komplikationen führen kann.

Sonographie / Ultraschall - Duplexsonographie
Die Duplexsonografie kombiniert Ultraschallbilder des Gewebes mit einer farbigen Darstellung des Blutflusses in den Gefäßen. Sie misst auch die Fließgeschwindigkeit des Blutes.
Sonographie / Ultraschall - Echokardiographie
Die Echokardiografie (Echokardiographie) gewährt den Blick ins Herz per Ultraschall (Sonografie). Sie liefert einen schnellen Überblick über Veränderungen in der Struktur oder Funktion des Herzens, und ist daher eine der wichtigsten Herzuntersuchungen.
Sonographie / Ultraschall - Echokardiographie - Stress

Stress-Echokardiographie ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens unter Belastungsbedingungen. Damit lässt sich feststellen, ob eine Durchblutungsstörung des Herzmuskels vorliegt, deren Ursache meist eine Verengung der Herzkranzgefäße ist. So lassen sich auch Erkenntnisse über die Vitalität schlecht durchbluteter und in ihrer Pumpfunktion beeinträchtigter Herzmuskelbereiche gewinnen. Bei vermehrter Herzarbeit und dem damit erhöhten Sauerstoffbedarf kommt es bei verengten Herzkranzgefäßen zu einer Durchblutungsstörung des Herzmuskels. Es wird zuerst in Ruhelage mittels eines kleinen Schallkopfes (Transducer) mit Ultraschallwellen ein zweidimensionales Bild des Herzens auf einem Bildschirm dargestellt und auf einem Videoband gespeichert. Anschließend folgt die Belastung (körperlich oder durch Injektion von Pharmaka). Am Ende der Belastung wird in gleicher Position ein erneutes zweidimensionales Bild des Herzens dargestellt und aufgezeichnet und durch einen Computer mit den Ruhebildern verglichen. Aus den Abweichungen und Veränderungen lassen sich Rückschlüsse auf krankhafte Zustände z. B. der Herzkranzgefäße oder Herzklappen ziehen.

Sonographie / Ultraschall - Echokardiographie - Transösophageal

Die transösophageale Echokardiografie ist eine Ultraschall-Untersuchung des Herzens, bei der die Ultraschallsonde über die Speiseröhre (Ösophagus) bis auf Herzhöhe vorgeschoben wird. Die Untersuchung wird auch Schluckecho genannt. Verschiedene Herzerkrankungen lassen sich damit besser erkennen als mit einer normalen Echokardiographie, bei der der Schall durch den Brustkorb gedämpft wird.

Sonographie / Ultraschall - Farbdoppler

Die farbkodierte Doppler-Sonografie oder Farbdoppler ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können, sowie in der Echokardiografie unter anderem Funktionsstörungen der Herzklappen und Defekte im Herzmuskel zu beurteilen.

Sonographie / Ultraschall - farbkodierte Duplexsonographie

Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Bauchgefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.

Sonographie / Ultraschall - farbkodierte Duplexsonographie der Beinarterien

Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Beinarterien in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.

Sonographie / Ultraschall - farbkodierte Duplexsonographie der Beinvenen

Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Beinvenen in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.

Sonographie / Ultraschall - farbkodierte Duplexsonographie der Halsgefäße

Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Halsgefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörungen getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.

Sonographie / Ultraschall - farbkodierte Duplexsonographie der Nierendurchblutung

Die farbkodierte Doppler-Sonografie ist eine Form der Ultraschalluntersuchung, mit der die Richtung des Blutflusses der Nierengefäße in Bezug auf den Schallkopf farblich in Rot oder Blau dargestellt wird. Somit kann der Blutfluss in Arterien von jenem in den Venen unterschieden werden und letztlich damit Aussagen über das Vorliegen und das Ausmaß von Durchblutungsstörung getroffen werden. Außerdem hilft der Farbdoppler, kleine Gefäße aufzufinden, die im B-Bild nicht dargestellt werden können.

Sonographie / Ultraschall - Gefäßdiagnostik mittels Doppler

Bei der Dopplersonographie (Synonyme: Dopplereffekt-Sonographie, Doppler-Echographie) handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren der Medizin, das Flüssigkeitsströme (vor allem den Blutfluss) dynamisch darstellen kann. Sie dient zur Beurteilung der Blutflussgeschwindigkeit und in der Kardiologie zur Diagnostik von Herz- und Herzklappenfehlern. Besonders bei pathologischen Gefäßerscheinungen stellt die dopplersonographische Untersuchung die Basis des diagnostischen Vorgehens dar, da sowohl die Geschwindigkeitsverteilung im jeweiligen Gefäßabschnitt beurteilt wird als auch eine genaue Darstellung der Strömungsrichtung erfolgen kann. Des Weiteren wird es durch die Dopplersonographie möglich, die zeitliche Veränderung der Geschwindigkeit des Blutflusses wiederzugeben. Aus den so erhaltenen Faktoren lassen sich anschließend die Volumenstromstärke und die pathophysiologisch wichtigen Strömungswiderstände berechnen.

Sonographie / Ultraschall - Gelenke

Als Arthrosonographie bezeichnet man die Ultraschalluntersuchung von Gelenken. Sie gilt inzwischen als ein entscheidender Bestandteil der rheumatologischen Diagnostik mit der Möglichkeit der hervorragenden Darstellung von Weichteilprozessen und der frühen Erfassung knöcherner Destruktionen (Zerstörung von Knochen).

Indikationen (Anwendungsgebiete) der Arthrosonographie:

  • Gruppe von krankhaften Störungen meist gelenknaher Sehnenansatzpunkte
  • Gicht, chronische
  • Paratendonitis – Entzündung des Sehnengleitgewebes
  • Rheumatoide Arthritis
  • Spondyloarthritiden – Gruppe von Erkrankungen, die sich gegenüber der chronischen Polyarthritis (CP) durch das Fehlen von Rheumafaktoren und Rheumaknoten abgrenzen
  • Synovitis (Gelenkinnenhautentzündung)
  • Tendinitis (Sehnenentzündung)
  • Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung)
  • Tendinose – degenerative Veränderungen der Sehnen
  • Unklare Gelenkschwellungen
  • Des Weiteren wird das Verfahren als Hilfe bei der Punktion von Gelenken eingesetzt.
Sonographie / Ultraschall - Halsweichteile / Speicheldrüsen

Ultraschall wird als Routineuntersuchung beim HNO- Arzt eingesetzt, da es sich hierbei um eine für den Patienten völlig gefahrlose Methode zur Abklärung von Kopf-Hals-Erkrankungen handelt. Neueste Geräteausstattungen ermöglichen die Darstellung von Nerven, Gefäßen und tumorösen Raumforderungen im Millimeterbereich. Neben der Diagnosestellung findet der Ultraschall besonders in der Verlaufskontrolle nach entzündlichen und tumorösen Erkrankungen seine tägliche Anwendung. Mit Hilfe der Farbdopplersonographie können auch Gefäßveränderungen bzw. Erkrankungen zuverlässig dargestellt werden.

Sonographie / Ultraschall - hirnversorgende Gefäße

Bei dieser Untersuchung werden die Gefäße, die unter anderem das Gehirn versorgen, am Hals mittels Ultraschall dargestellt und auf Blutdurchfluss sowie Einengungen untersucht.

Indikationen:

  • nach kurzzeitigen Lähmungen einer Körperhälfte z. B. bei Verengung eines hirnversorgenden Gefäßes
  • nach kurzzeitiger einseitiger Sehstörung z. B. bei Verengung eines hirnversorgenden Gefäßes
  • bei Schmerzen des Halses, z. B. liegt eine Gefäßwandverletzung oder Gefäßentzündung vor
  • auf Wunsch zur Beurteilung des Schlaganfall-Risikos bei Vorliegen von Gefäßrisikofaktoren wie Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung. Liegen Verkalkungen im Bereich der hirnversorgenden Gefäße vor?
  • Kontrolle nach Operation an den hirnversorgenden Gefäßen
Sonographie / Ultraschall - Kontrast

Beim kontrastmittelverstärkten Ultraschall werden Ultraschallkontrastmittel beim Ultraschall eingesetzt. Diese Kontrastmittel sind gasgefüllte Mikrobläschen ("microbubbles"), die in den meisten Anwendungen in die Vene gespritzt werden und durch ihre schallverstärkende Wirkung Strukturen besser darstellen. Anwendung findet diese Methode bei der Darstellung innerer Organe wie Leber, Niere, Herz oder in der Gynäkologie bei der Darstellung der Eileiter bei Durchgängigkeitsprüfungen.

Sonographie / Ultraschall - Lymphknoten

Per Ultraschall überprüft der Arzt den Tastbefund eines auffälligen Lymphknotens, um die Größe und Form genauer zu beurteilen. Es gibt harmlose Lymphknotenvergrößerungen bei Infektionen und in der Form und Härte deutlich von harmlosen abgrenzbare Lymphknoten bei bösartigen Erkrankungen der Organe oder des Lymphsystems.

Sonographie / Ultraschall - Nasennebenhöhlen

Die Nasennebenhöhlensonographie (Ultraschall der Nasennebenhöhlen) dient der Ultraschalldiagnostik in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde (HNO) und der Zahn-Mund-Kieferheilkunde. Als sonographisches Verfahren zeichnet sich diese Untersuchung vor allem als besonders risiko- bzw. nebenwirkungsarm aus, da keine Röntgenstrahlen verwendet werden.


Die Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Hohlräume, die als schleimhautbedeckte Aussackungen der Nasenhöhle in die Knochen des Schädels hineinragen. Die Nasennebenhöhlen stehen mit der Nasenhöhle in Verbindung und sind paarig angelegt, entsprechend ihrer Lokalisation sind folgende Höhlen zu benennen:
  • Sinus maxillaris (Kieferhöhle)
  • Sinus frontalis (Stirnhöhle)
  • Sinus sphenoidalis (Keilbeinhöhle)
  • Cellulae ethmoidales (Siebbeinzellen)
Die Nasennebenhöhlensonographie dient als bildgebendes Verfahren der Diagnostik bzw. Darstellung von Erkrankungen der Nasennebenhöhlen.
Sonographie / Ultraschall - orthopädisch

Die Sonographie eignet sich insbesondere für die Untersuchung der Weichteile einschließlich von Gelenkstrukturen, Sehnen, Bändern, Muskeln, Gefäßen und Nerven. Unmittelbar unter dem Schallkopf liegt die Haut, darunter das subkutane Fettgewebe und anschließend das Muskelseptum (eine Hülle des Muskels). Darunter lässt sich die Muskulatur darstellen mit ihrer homogenen längs verlaufenden Faserstruktur mit kurzen Fasern und glatter Abgrenzung durch Septen.

Mit Hilfe der Gelenksonographie lassen sich Gelenkentzündungen, die in der Regel zu einer Vermehrung der Gelenkflüssigkeit oder zu einer Verdickung der Gelenkschleimhaut führen, oft schon frühzeitig erkennen. Sie stellt eine ideale bildgebende Methode für Verlaufsbeobachtung und Frühdiagnostik von entzündlichen Gelenkerkrankungen dar.

In der Orthopädie und Sportmedizin kann sie helfen rasch Verletzungen an Muskeln und Sehnen zu erkennen.

Sonographie / Ultraschall - per Video bei Gravidität

Ultraschalldiagnostik des Kindes in der Schwangerschaft im Rahmen der Mutterschaftsvorsorge. 3D/4D-Untersuchung des Kindes.

Sonographie / Ultraschall - Pleura

60 - 70 % der Rippenfelloberfläche sind im transthorakalen Ultraschall zugänglich. Man kann damit z. B. Pleuraergüsse erkennen.

Sonographie / Ultraschall - rektal

Die rektale Endosonographie ist eine spezielle Ultraschalluntersuchung, mit der der Analkanal und die ersten zwölf Zentimeter des Mastdarms beurteilt werden können. Indem die Sonde in den Darm eingeführt wird, können Narben und Defekte des Schließmuskels erkannt werden, z. B. bei Stuhlinkontinenz oder vor operativen Eingriffen am After. Auch die Eindringtiefe von Tumoren oder Fisteln kann auf diese Weise überprüft werden.

Vor der Untersuchung muss der Mastdarm mit einem kleinen Einlauf gereinigt werden. In Seitenlage wird eine dünne Ultraschallsonde über den After eingeführt. Die Untersuchung dauert ca. zehn bis 20 Min. und ist in der Regel nicht schmerzhaft.

Sonographie / Ultraschall - Säuglingshüften

Der Kinderarzt kann die Hüftgelenke des Babies mit dem Ultraschallgerät zum Ausschluss einer Hüftdysplasie untersuchen. Dieser Check wird bei der Kinder-Vorsorgeuntersuchung U3 gemacht.

Ein erhöhtes Risiko für eine Hüftdysplasie, wenn also Gelenkpfanne und Gelenkkopf nicht optimal zusammenpassen, besteht z. B. bei familiärer Belastung oder wenn das Kind aus einer Beckenendlage geboren wurde. Dann ist es sinnvoll, sogar noch früher einen Ultraschall machen zu lassen, am besten schon bei der U2, also zwischen dem dritten und zehnten Lebenstag.

Sonographie / Ultraschall - Schädel

In der Kinderheilkunde:
Die noch offene Fontanelle des Säuglings, die sich zwischen dem 6. bis 18. Lebensmonat schließt, ermöglicht es, das Gehirn des Babies mithilfe des Ultraschall-Gerätes zu begutachten.

Nach Kopfverletzungen aber auch bei einer Reihe von anderen Hirnerkrankungen kann der Hirndruck ansteigen und zu lebensgefährlichen Komplikationen führen. Eine exakte Messung erfolgt in der Regel mit einer Hirndrucksonde im Schädel, aber auch neuerdings durch die Ultraschalluntersuchung des Sehnerves zur Bestimmung des Hirndrucks. Dabei wird der Ultraschallkopf seitlich auf der Schläfe des Patienten aufgesetzt.

Sonographie / Ultraschall - Schilddrüse

Mit Hilfe der Schilddrüsen-Sonografie lässt sich die Größe der Schilddrüse bestimmen und verschiedene krankhafte Veränderungen nachweisen.

Struma (Kropf): Ein Struma ist eine Vergrößerung der gesamten Schilddrüse oder einzelner Teile dieses Organs. Es gibt verschiedene Ursachen für eine derartige Vergrößerung.

Zysten: Eine Zyste ist ein flüssigkeitsgefülltes Bläschen, das eine oder mehrere Kammern hat.

Knoten: Knoten in der Schilddrüse können gutartig (z. B. Adenome) oder bösartig sein (Schilddrüsenkarzinom).

Sonographie / Ultraschall - Schwangerschaft - Fehlbildungsdiagnostik

Erweiterte Organdiagnostik des Kindes in der Schwangerschaft; Nackenfaltenuntersuchung des Kindes zur Risikoabschätzung von Chromosomenstörungen.

Sonographie / Ultraschall - Thorax

Bei der transthorakalen Ultraschalluntersuchung (Thorax-Sonographie) kann man durch die Zwischenrippenräume des Brustkorbs „hindurchsehen“. Damit lässt sich die Zwerchfellbeweglichkeit beurteilen, Erkrankungen des Rippen- und Lungenfells, bzw. Ergussbildung nachweisen oder brustkorbnahe Lungenveränderungen wie Lungenentzündungen oder Tumore. Bei entsprechender Größe können sie ultraschallgesteuert punktiert werden, sodass Material für feingewebliche bzw. weiterführende Untersuchungen gewonnen werden kann oder bei anhaltender Ergussbildung eine Drainage gelegt werden kann.

Sonographie / Ultraschall - Thrombosediagnostik

Thrombosen der Beinvenen können mit Hilfe von Ultraschall bildlich dargestellt werden (Sonografie). Die Ultraschallsonde wird von außen auf die Haut aufgesetzt. Bei der Untersuchung übt der Arzt mit dem Schallkopf etwas Druck auf das Bein und damit auf Blutgefäß aus (Kompressionssonografie). Gesunde Venen lassen sich leicht zusammendrücken. Gelingt das nicht, ist das ein Hinweis auf eine Thrombose. Die farbkodierte Dopplersonografie macht den Blutfluss und Veränderungen in der Blutströmung hörbar, sichtbar und somit gut beurteilbar.

Mit Ultraschalluntersuchungen wie der Echokardiografie (Herzultraschall) sind Thromben in den Herzhöhlen nachweisbar.

Sonographie / Ultraschall - transanal / endorektal und endoanal

Ein bildgebendes Verfahren in der Diagnostik proktologischer Erkrankungen stellt die endorektale Sonographie dar. Mit Hilfe der analen Endosonographie kann die Größe und die Lokalisation von Abszessen gezeigt werden. Weiterhin ist sie bei der genauen Bestimmung des Fistelganges wie auch der inneren Öffnung  überaus hilfreich, was sich besonders bei der Identifikation von komplexen oder rezidivierenden Fisteln bemerkbar macht Bei der analen endosonographischen Untersuchung werden zunächst die Echosonde eingeführt und anschließend beim langsamen Herausziehen die Schnittbilder angefertigt.

Sonographie / Ultraschall - TRUS

Moderne Schallköpfe für die transrektale Untersuchung (TRUS) bestehen aus fest montierten Transduktoren, sodass eine mechanische Rotation des Schallkopfes nicht mehr notwendig ist. Dies ermöglicht auch die simultane Darstellung einer horizontalen und sagittalen Ebene. Die Ultraschallfrequenz beträgt meist 7,5 MHz, dies ermöglicht eine gute Auflösung 1 - 4 cm vom Schallkopf entfernt.

Die Darmvorbereitung ist normalerweise nicht notwendig, die Rektumampulle sollte jedoch nicht voll Stuhl sein.

Der transrektale Ultraschall der Prostata (TRUS) kann in Seitenlage mit angezogenen Beinen oder in Steinschnittlage durchgeführt werden. Die Prostata wird in horizontalen und sagittalen Schnitten untersucht.

Sonographie / Ultraschall - urologisch

Ultraschall-Untersuchungen sind die Basis der bildgebenden Verfahren in der Diagnostik urologischer Krankheiten.

Die Doppler-Sonographie kann die Durchblutung der Organe erfassen. Die retroperitoneale Lage der Nieren ermöglicht eine hochauflösende Ultraschall-Untersuchung der Nieren. Schwieriger ist die Sonographie der Harnleiter, durch Darmüberlagerungen sind häufig nur der obere  und untere Harnleiter darstellbar. Die Ultraschall-Untersuchung der Harnblase kann neben anatomischen Veränderungen auch funktionelle Aussagen durch die Bestimmung der Harnblasenkapazität und des Restharns treffen.

Die oberflächliche Lage von Skrotum und Penis ermöglichen eine Bildgebung mit sehr guter Auflösung für die Ultraschall-Untersuchung der Hoden und des Penis. Mit Hilfe der transrektalen Einführung einer Ultraschallsonde an die Prostata ermöglicht der Transrektaler Ultraschall (TRUS) bessere diagnostische Ergebnisse als eine Computertomographie.

Sonographie / Ultraschall - vaginal

Der Vaginalultraschall (Sonographie) ist ein bildgebendes Verfahren ohne Strahlenbelastung zur Darstellung der Genitalorgane im kleinen Becken (Gebärmutter, Eierstöcke und Blase). Er ermöglicht die frühzeitige Erkennung von Myomen, Gebärmutterpolypen, Gebärmutterkarzinomen, Eierstockcysten- und tumore und ist unverzichtbar zum Schwangerschaftsnachweis im ersten Trimenon.

Spermiengewinnung aus den Hoden (TESE / MESA)

Sind die Samenwege verschlossen und gelingt es nicht, sie wieder operativ durchgängig zu machen, besteht die Möglichkeit, Samenzellen aus den Nebenhoden zu gewinnen, in denen die gereiften Samenzellen gespeichert werden. Das Verfahren heißt Mikrochirurgische Epididymale Spermienaspiration (MESA). Bei dem Eingriff werden unter Vollnarkose mithilfe einer Hohlnadel (Kanüle) bewegliche Spermien aus den Nebenhoden entnommen, die dann eingefroren (kryokonserviert) werden, um sie später im Rahmen einer künstlichen Befruchtung für eine ICSI nutzen zu können.

Ist die Spermienproduktion in den Hoden gestört, sodass sie keine oder zu wenige Spermien bilden, lassen sich unter Umständen in vereinzelten Bereichen der Hoden dennoch Spermien finden. Sie können durch ein spezielles Operationsverfahren, die Testikuläre Spermienextraktion (TESE), gewonnen werden. Bei dem Eingriff werden meist ambulant und unter örtlicher Betäubung von beiden Hoden drei oder mehr Gewebeproben entnommen. Finden sich darin befruchtungsfähige Spermien, wird das Gewebe eingefroren.

Spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV)
Spinal-Anästhesie (Rückenmarksnarkose)

Die Spinalanästhesie ist eine Methode zur Betäubung von Rückenmarksnerven. Dabei wird ein Medikament unmittelbar neben die Nerven gespritzt. Somit lassen sich in kurzer Zeit große Körperbereiche betäuben, während der Patient bei vollem Bewusstsein bleibt.

Spiroergometrie

Ziel einer spiroergometrischen Untersuchung ist es, die Funktion von Herz, Kreislauf, Atmung und muskulärem Stoffwechsel in Ruhe und unter ansteigender körperlicher Belastung bis hin zur Ausbelastung zu beurteilen.

Je nach Fragestellung wird als ergometrische Belastungsform ein stufen- oder rampenförmiges Protokoll auf dem Laufband- (Geh- oder Laufbelastung) oder Fahrradergometer gewählt. Anfangsleistung und Steigerungsschritte der dabei vorgegebenen Belastung werden unter individuellen Gesichtspunkten festgelegt.

Zur Durchführung der Spirometrie trägt die untersuchte Person eine dicht sitzende Atemmaske, die mit einem sogenannten Flowmeter versehen ist. Über dieses werden die Atemvolumina bestimmt und Gasproben zur Messung der O2- und CO2- Konzentrationen gewonnen. Gleichzeitig erfolgt eine Registrierung der Herzfrequenz über das Belastungs-EKG, bei Bedarf die Messung der Blutdruckwerte sowie die Bestimmung der Laktat- und Blutgaswerte aus den auf jeder Stufe am Ohrläppchen entnommenen kleinen kapillaren Blutproben.