Glossar

Neurootologie

Die moderne Neurootologie beinhaltet vier medizinische Teilgebiete:

  1. Gleichgewicht und Gleichgewichtsfunktionsprüfungen: Hierher gehören die Symptome Schwindel, Taumeligkeit, Altersschwindel, Fallneigung, Orientierungsstörungen, Bewegungskrankheit einschließlich Seekrankheit usw.

  2. Gehör und Gehörstörungen: Taubheit, Hörverminderung, Lärmschaden, Ohrgeräusche (Tinnitus) usw.

  3. Geschmack und Geschmacksstörungen: Geschmacksblindheit, Geschmacksverzerrung, Geschmacksverwechslungen und Geschmacksillusionen usw.

  4. Geruch und Geruchsstörungen: Geruchsausfall durch Nasenverschwellung, die Sensorische Geruchsstörung, die Geruchsverwechslung und die Geruchhalluzination, z. B. bei Epilepsie

Nierenbecken- / Harnleiterkrebs - Endoskopische Harnleiter- und Nierenbeckentumorabtragung

Besonderes endoskopisch-operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs

Nierenbecken- / Harnleiterkrebs - Miniendoskopie des oberen Harntraktes (Nieren u. Harnleiter)

Besonderes endoskopisch-operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs im oberen Harntrakt

Nierenbecken- / Harnleiterkrebs - Offene Radikaloperation

Besonderes operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs mit radikaler Entfernung des Tumors

Nierenbecken- / Harnleiterkrebs - Organerhaltende Operationsverfahren

Besonderes operatives Verfahren zur Behandlung des Nierenbecken-/ Harnleiterkrebs mit radikaler Entfernung des Tumors unter Erhaltung des Organs

Nierenbeckenentzündung

Eine akute Nierenbeckenentzündung (akute Pyelonephritis) entwickelt sich meistens aus einer aufsteigenden Harnwegsinfektion. Bei einer Blasen- oder Harnröhrenentzündung können die Keime über einen oder beide Harnleiter von der Blase aufwärts ins Nierenbecken wandern. Dort können sie zu einer ein- oder beidseitigen Entzündung des Nierenbeckens führen. Bei einer akuten Nierenbeckenentzündung sind in 80 Prozent der Fälle Escherichia coli-Bakterien die auslösenden Erreger. Diese Keime leben normalerweise im Darm, können aber in die unteren Harnwege verschleppt werden und dort unter Umständen Entzündungen hervorrufen.

Gerade Frauen sind besonders gefährdet, weil ihr Harnröhreneingang sehr nahe am After liegt. Bakterien können so leichter in die Harnröhre gelangen, sich dort vermehren und Entzündungen hervorrufen. Zudem ist die Harnröhre der Frau kürzer, so dass die Keime rascher hinauf in die Blase und von dort eventuell über die Harnleiter in die Nieren gelangen können. Frauen sind generell häufiger von einer Nierenbeckenentzündung betroffen als Männer. Erst mit höherem Alter tritt eine Pyelonephritis auch bei diesen öfter auf. Der Grund ist dann meist eine Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse), welche den Harnabfluss stört. Es kann zu einer Restharnbildung kommen, das heißt die Blase entleert sich beim Wasserlassen nicht mehr vollständig. In schweren Fällen kann sogar eine Harnstau bis zurück in die Nieren entstehen. Gestauter Harn bildet einen guten Nährboden für Keime, so dass das Risiko für Infektionen steigt.

Risikofaktoren für Nierenbeckenentzündungen sind zum Beispiel Schwangerschaft, hohes Alter, Abnahme der Hormonproduktion in und nach den Wechseljahren, Nieren- und Blasensteine, Harnstau oder Harnabflussbehinderungen (zum Beispiel angeboren oder durch eine vergrößerte Prostata), Stoffwechselstörungen (wie Diabetes mellitus und Gicht), Entzündung der Prostata (Prostatitits) beim Geschlechtspartner, ein Dauerkatheter oder eine generell geschwächte Immunabwehr.

Nierenerkrankungen

Die Diagnose einer chronischen Nierenerkrankung ist oft ein Zufallsbefund bei der ärztlichen Routinekontrolle, da Beschwerden häufig erst in einem späteren Krankheitsstadium auftreten. Bleiben schädigende Einflüsse unerkannt, werden mit der Zeit auch die feinporigen Membranen der Nierenfilter angegriffen. Werden die Filtermembranen durchlässig für lebensnotwendige Blutbestandteile wie Eiweißstoffe, lässt sich das Eiweiß Albumin im Urin nachweisen. Weil die Nieren Einfluss auf zahlreiche Körperfunktionen haben, können auch die Anzeichen für eine Schädigung sehr unterschiedlich sein. Diese Symptome können auftreten: Anstieg des Blutdrucks, Wassereinlagerungen, rascher Gewichtsanstieg, Harnauffälligkeit wie rötlich-bräunliche Verfärbungen und Schäumen, Atemnot, schnelles Ermüden, Blässe, Juckreiz, Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Verwirrtheit

Nierenfunktionsdiagnostik

Frühe Veränderungen im Blut als Hinweis auf eine beginnende Nierenerkrankung gibt es nicht. Zum Verlauf müssen mehrere Messwerte herangezogen werden. Häufig lassen sich erst bei fortgeschrittener Schädigung Hinweise im Blut und im Urin finden. Hierfür muss der Kreatinin-Wert, Elektrolyte, die glomeruläre Filtrationsrate und Harnstoff im Blut bestimmt werden. Auch der Urin kann mit einem Teststreifen auf Albumin getestet werden.

Nierenkrebs - organerhaltende Nierentumorchirurgie

Die organerhaltende Nierentumorchirurgie war bislang eine Domäne der offenen Schnittoperation. Durch den kombinierten Einsatz der neuen Fluoreszenzmethode mit dem hochmodernen „da Vinci“ System können diese Eingriffe robotor-assistiert und damit besonders minimal-invasiv durchgeführt werden. Die Vorteile: weniger Schmerzen, geringer Blutverlust, keine große Narbe und schnellere Erholung nach der Operation.

Nierenkrebs - Radikaloperation (radikale Tumornephrektomie)

Im Frühstadium der Krankheit, wenn die Geschwulst (Tumor) auf die Niere begrenzt ist und sich keine Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben, ist die chirurgische Entfernung des Tumors die Standardtherapie. Dabei lassen sich folgende Vorgehensweisen unterscheiden:

Vollständige Entfernung (radikale Nephrektomie) der erkrankten Niere: Dabei wird die erkrankte Niere komplett, zusammen mit Fettkapsel und den angrenzenden Lymphknoten entfernt. Man bezeichnet diese Operation als radikale Nephrektomie Die Operation kann entweder offen über einen Schnitt in den Bauch bzw. die Flanke oder in der Schlüssellochtechnik in einer sogenannten Bauchspiegelung (Laparaskopie) durchgeführt werden. Im letzten Fall ist nur ein sehr kleiner Schnitt erforderlich, über den die Instrumente eingeführt werden.

Teilentfernung (partielle Nephrektomie) der erkrankten Niere: Dabei wird nur die Geschwulst chirurgisch entfernt. Der restliche, gesunde Teil der Niere bleibt erhalten. Auch hier ist eine offene oder eine laparaskopische Durchführung möglich. Bei kleineren Tumoren ist diese Vorgehensweise mittlerweile ein akzeptiertes Verfahren und verspricht die gleichen Heilungschancen wie eine komplette Entfernung der Niere

NO-Test (Messung der Asthmaaktivität)

Die Messung von Stickstoffmonoxid in der Ausatemluft zeigt, ob eine asthmatische Entzündung der Bronchien vorliegt. Die Messung kann vor allem zeigen, ob die Dosierung von inhalativen Kortisonpräperaten richtig ist. Die Behandlung des Asthmas kann durch diese Messung oft sehr viel besser gesteuert werden. Zu hohe oder zu niedrige Dosierungen werden vermieden.

Notfallmedizin

Die Notfallmedizin erfasst allgemeine Dinge wie das Einleiten und Durchführen lebensrettender Sofortmaßnahmen zur Wiederherstellung beziehungsweise Erhaltung der lebensnotwendigen Vitalfunktionen. Dazu gehört auch das Herstellen und Erhalten der Transportfähigkeit des Patienten.

Zusätzlich kommen in diesem Fachbereich noch die präklinischen Besonderheiten hinzu, die neben der Herstellung der Transportfähigkeit und der fachgerechten Rettung des Patienten auch die fachgerechte Betreuung und Behandlung des Notfallpatienten während des Transportes in die Klinik.

OCT

Bei der optischen Kohärenztomographie (OCT) nutzt der Augenarzt ein spezielles, für das Auge ungefährliches Laserlicht. Die verschiedenen Schichten der Netzhautreflektieren dieses Laserlicht unterschiedlich. Aus den gewonnenen Informationen errechnet das Gerät ein Bild der Netzhautschichten. AMD-typische Verdickungen und Flüssigkeitsansammlungen in den Netzhautschichten lassen sich mit der OCT sehr gut erkennen.


Die OCT wird derzeit von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht bezahlt. Daher führen viele Ärzte sie bisher oft nur als ergänzende Untersuchung durch, wenn eine Fluoreszenz-Angiographie bei der Erstdiagnose keinen eindeutigen Befund ergibt.

Anders bei den Patienten, deren feuchte AMD bereits behandelt wird: Hier fordern die Experten, dass die Kosten für die OCT übernommen werden, da mit der OCT der Verlauf der Augenerkrankung am effektivsten und für den Patienten am wenigsten belastend nachzuvollziehen ist.

Oesophagus- / Magen- / Colonuntersuchung

Anamnese und körperliche Untersuchung

Stuhluntersuchungen
Bei möglicherweise infektiösen Durchfällen und bei Wurmerkrankungen ist eine Stuhluntersuchung sinnvoll, ebenso bei blutigem Stuhl oder im Rahmen der Darmkrebsfrüherkennung.

Ultraschalldiagnostik
Als schnell durchführbare und schmerzlose Suchmethode bei unklaren Bauchbeschwerden ist der Abdominalultraschall. Eine verhältnismäßig neue Methode ist die Endosonografie, ein Ultraschall mit Endoskopen, in deren Spitzen Ultraschallsonden integriert sind. Diese Methode ermöglicht auch die Betrachtung der tieferen Wandschichten von Speiseröhre, Magen und (End-)Darm, um Tumoren oder geschwürige Veränderungen mit Schleimhautdefekten und deren Ausdehnung zu erkennen.

Röntgenuntersuchungen
Eine Abdomenleeraufnahme ist eine Röntgenaufnahme des Bauchraums ohne Kontrastmittel. Sie wird (bei unklarer Diagnose) im Stehen, in Rücken- oder in Linksseitenlage durchgeführt. Bei einem Wanddurchbruch des Magens oder des Darms etwa gelangen Gase aus dem Verdauungsbrei in den Bauchraum; diese Gasansammlungen zeigen sich in der Abdomenleeraufnahme als schwarze sichelförmige Gasansammlungen (Luftsicheln) unterhalb des Zwerchfells. Ein Darmverschluss lässt sich in der Abdomenleeraufnahme ebenfalls erkennen, da sich hier der Nahrungsbrei als Flüssigkeitsspiegel charakteristisch darstellt.

Bei einer Röntgenkontrastmittel-Untersuchung schluckt der Patient vor den Aufnahmen ein Röntgenkontrastmittel, das sich im Röntgenbild deutlich als helle Kontur darstellt. So können sonst unsichtbare Strukturen dargestellt werden. Diese Art der Untersuchung eignet sich besonders zur genauen Darstellung von Tumoren, Engstellen, Geschwüren, Fisteln oder Ausstülpungen im Darm. Auch die Beweglichkeit von Magen, Darm oder Speiseröhre lässt sich damit beurteilen: Während das Kontrastmittel durch den Verdauungstrakt wandert, werden zu verschiedenen Zeiten Röntgenaufnahmen gemacht.

Ösophagus-Breischluck (Ösophagografie), zur Untersuchung der Speiseröhre von der Magen-Darm-Passage (MDP) zur Darstellung des Transports des Speisebreis und der Beweglichkeit der verschiedenen Darmabschnitte.

Spiegelungen
CT und Kernspin
Beide Techniken sind bei der Diagnose sehr bedeutsam, ebenso in der Verlaufsbeurteilung von Magen-Darm-Erkrankungen.

Ohrlochstechen

Ohrlöcher können heute professionell grundsätzlich auf zwei Arten gestochen werden: mit einem Ohrlochstechsystem oder mit einer Nadel.

Moderne Ohrlochstechsysteme sind Instrumente, in die eine sterile Kartusche eingesetzt wird, die je einen medizinischen Ohrstecker und einen Ohrsteckerverschluss enthält. Das Ohrloch wird erzeugt, indem der spezielle Ohrstecker durch die Muskelkraft der Hand, welche das Gerät bedient, sanft und schonend durch das Ohrläppchen gedrückt wird. Die für das Ohrlochstechen verwendeten Ohrstecker haben einen Stift, der ca. 0,8 mm dünn und am Ende spitz ist. Sie bestehen aus Chirurgenstahl, Titan oder Echtgold und müssen nickelabgabefrei laut EU-Richtlinie 2004/96/EG sein. Das Ohr kommt beim Ohrlochstechen nicht mit dem Instrument selbst in Berührung, sondern nur mit dem sterilen Ohrstecker und dem Verschluss. Der Verschluss rastet beim Ohrlochstechvorgang hinter dem Ohr am Steckerstift ein. Solche Ohrlochstechsysteme werden heute von den meisten Juwelieren, Schmuckketten, Ärzten, Apotheken und Kosmetikstudios eingesetzt, die Ohrlochstechen anbieten. Teilweise verwenden auch Piercing- und Tätowier-Studios diese Systeme.

Ökotrophologische Beratung

Ökotrophologie ist die Wissenschaft vom Haushalt und der Ernährung, eine fächerübergreifende Disziplin bestehend aus der Haushaltswissenschaft mit schwerpunktmäßig betriebswirtschaftlichen, sozialen und technischen Inhalten und der Ernährungswissenschaft, die stärker naturwissenschaftlich orientiert ist. Charakteristisches Merkmal der Ökotrophologie ist ihre Interdisziplinarität.

Eine ökotrophologische Beratung befasst sich mit Nährstoffen und Nahrungsmitteln und deren Beschwerden und Erkrankungen.

Onkologie - gynäkologisch

Diagnostik und Behandlung aller frauenspezifischer Krebserkrankungen wie Brust-, Eierstockkrebs, Gebärmutter-, Vulva- und Vaginalkrebs.

Onkologie - urologisch

Ziel der urologischen Onkologie ist eine moderne, Organ erhaltende, urologische Krebstherapie unter besonderer Berücksichtigung der individuellen Ängste und Wünsche des Patienten. Die jeweils gewählte Therapie wird in enger Zusammenarbeit mit Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten und den niedergelassenen Ärzten durchgeführt.

Unter anderem können folgende Tumoren mit den erforderlichen Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten behandelt werden:
- Blasenkarzinom
- Prostatakarzinom
- Nebennierentumor/retroperitonealer Tumor
- Nierentumor
- Hodentumor
- Penistumor

Operationen - ambulant

Ambulante operative Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungen.

Operationen - arthroskopisch

Die Arthroskopie dient vor allem der Untersuchung von Verletzungen im Knie-, Schulter-, Hand- und Sprunggelenk und außerdem unklarer anhaltender Gelenkbeschwerden. Folgende Veränderungen können mit der Arthroskopie festgestellt werden:


- Traumatische, also durch eine Verletzung oder einen Unfall ausgelöste Veränderungen
- Degenerative Veränderungen (Gelenkabnutzung)
- Entzündliche Veränderungen

Gleichzeitig kann der Arzt, falls notwendig, im Rahmen der Arthroskopie Operationen mit speziellen Instrumenten durchführen. Dies bezeichnet man auch als minimal-invasive Chirurgie (MIC) oder Schlüssellochchirurgie. Gegenüber den offenen chirurgischen Verfahren hat die minimal-invasive Chirurgie den Vorteil, dass sie den Organismus geringer belastet, da hier nur mittels mehrerer kleiner Schnitte an dem betroffenen Gelenk operiert wird. Weitere Vorteile sind geringere Schmerzen nach der Operation, kürzere Heilungszeiten und eine schnellere Wiedereingliederung in die Alltagsaktivitäten und den Beruf.

Operationen - plastisch

Die Plastische Chirurgie ist ein Teilgebiet der Chirurgie und beschäftigt sich mit der Veränderung von Organen oder der Hautoberfläche aus ästhetischen oder funktionellen Gründen.

Operationen - stationär

Stationäre operative Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungen.

Orthomolekulare Therapie

Der Begriff „orthomolekular“ - wörtlich übersetzt „die richtigen Moleküle“ oder sinngemäß „die richtigen Vitalstoffe“ - wurde von dem amerikanischen Biochemiker Professor Dr. Linus Pauling (1901 - 1994) geprägt. Prinzip: „Orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sein sollten und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Jeder Mensch ist also auf die regelmäßige und ausgewogene Zufuhr der Mikrovitalstoffe in den jeweiligen Mengen angewiesen, die sich üblicherweise in den Zellen seines Körpers befinden sollten. Nur so ist die Voraussetzung für einen störungsfreien Stoffwechselablauf und eine optimale Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus sichergestellt. So liegt der zentrale Wirkungsbereich der Orthomolekularen Medizin neben der Vorbeugung von Krankheiten auch in der therapiebegleitenden Gabe von Mikrovitalstoffen im Krankheitsfall.

Orthopädie

Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungsfolgen an Extremitäten und Gelenken.

Osteopathie

Die Begriffe Osteopathie, osteopathische Medizin und osteopathische Behandlung beschreiben im Bereich der Alternativmedizin verschiedene Krankheits- und Behandlungskonzepte. Es werden darunter unterschiedliche befunderhebende und therapeutische Verfahren verstanden, die manuell ausgeführt werden.

Osteoporose - Diagnostik

Die Diagnose Osteoporose wird durch körperliche Untersuchung und Knochendichtemessung gestellt. Ein sogenanntes Basislabor soll Krankheiten ausschließen, die eine sekundäre Osteoporose verursachen können. Es umfasst Calcium, Phosphat, Alkalische Phosphatase, GGT, Kreatinin, BSG, CRP, Serumeiweiß-Elektrophorese, TSH. Mit Vit-D3 25-OH kann ein Vitamin-D Mangel als Risikofaktor erkannt werden. Der Knochenabbau-Marker CTX kann zur Erfolgskontrolle bei medikamentöser Therapie dienen.

Osteoporoseprophylaxe

Osteoporoseprophylaxe bedeutet Vorbeugung eines Knochenschwunds. Sie erfolgt bei Osteoporosegefährdung am besten durch Kalzium plus Vitamin D sowie durch körperliche Belastung und bei deutlich erhöhtem Frakturrisiko durch Bisphosphonate.

Otoakustische Emission (OAE)

Mithilfe der otoakustischen Emissionen (OAE) lässt sich schnell und zuverlässig prüfen, ob das Gehör eines Menschen funktioniert.

Dringen Schallwellen in ein gesundes Innenohr, reagiert es aktiv mit Schwingungen auf den akustischen Reiz. Diese Schwingungen lassen sich mit einer kleinen Sonde im Gehörgang messen. Da sich der Untersuchte an dem Hörtest nicht aktiv beteiligen muss (objektive Hörprüfung), kann er auch schon bei Säuglingen (Neugeborenen-Hörscreening) durchgeführt werden.

Oxymetrie

Bestimmung der prozentualen Sauerstoffsättigung des Hämoglobins mittels Spektralfotometrie, in der Praxis vor allem durch Pulsoxymeter, mit denen am Finger oder am Ohrläppchen die Sauerstoffsättigung des Blutes auf schnelle und einfache Art gemessen werden kann. Die Untersuchung ist wichtig zur Beurteilung von Herz- und Lungenkrankheiten.

Ozontherapie

Als Ozontherapie werden Verfahren der Alternativmedizin bezeichnet, bei denen das Gas Ozon (ein dreiatomiges Sauerstoff-Molekül, O3), eingesetzt wird. Als wissenschaftlich belegt gilt die keimabtötende und desinfizierende Wirkung von Ozon.

Paartherapie

Paartherapie (auch: Eheberatung) ist eine Form psychologischer Arbeit mit dem Ziel der Aufarbeitung und Überwindung partnerschaftlicher Konflikte.

Pädagogische Beratung

Beratung ist dann als pädagogische Beratung zu bezeichnen, wenn sie die Not, den Beratungsanlass und das Ringen des Ratsuchenden aus pädagogischer Perspektive zu verstehen und zu bearbeiten versucht. Viele Beratungsanlässe wurzeln in einem medizinischen Problem (hierfür wäre dann ein Arzt zuständig), offenbaren eine rechtliche Unsicherheit oder Mutmaßung (in diesem Fall sollte auf die Sprechstunde eines Rechtsanwaltes verwiesen werden), gehen mit einer technischen Schwierigkeit einher, lassen sich auf denkbare psychiatrische Indikationen verdichten oder stellen auch ein sprachliches, bzw. kommunikatives Problem dar Pädagogische Beratung, die diese Bezeichnung verdient, setzt voraus, dass der Beratende das geschilderte Problem professionell in einen pädagogischen Bezugsrahmen, also in ein pädagogisches Deutungsmuster übertragen kann. Der Pädagogische Berater sucht also die pädagogische Frage, bzw. das pädagogische Problem.

Pädaudiologie

Die Pädaudiologie ist ein Spezialgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und beschäftigt sich mit allen Fragen rund um das kindliche Hören.

Pädaudiologie / Spielaudiometrie

Die Pädaudiologie ist ein Spezialgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und beschäftigt sich mit allen Fragen rund um das kindliche Hören. Die subjektiven Hörtests benötigen die aktive Mitarbeit des Kindes. Für jedes Alter gibt es spezielle Testverfahren. Ihnen allen ist gemeinsam, dass das Kind in spielerischer Weise in den Test eingebunden wird.

Die Spielaudiometrie kann bei einem normal entwickelten Kind ab einem Alter von zwei Jahren eingesetzt werden. Die Ermittlung der Hörschwelle erfolgt, indem eine Spielhandlung ausgeführt wird. Z. B. soll das Kind an Spielklötzchen lauschen und mitteilen, wenn diese piepsen. Zunächst wird mit lauteren Tönen begonnen, um das Kind mit dem Spiel vertraut zu machen. Dann werden immer leisere Lautstärken getestet, sodass man sich mehr und mehr an die Hörschwelle herantasten kann.

Palliativmedizin

Palliativmedizin ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer voranschreitenden, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf eine kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung von Schmerzen, anderen Krankheitsbeschwerden, psychologischen, sozialen und spirituellen Problemen höchste Priorität besitzt. Sie geht über eine rein palliative Therapie beziehungsweise Palliation hinaus, denn nicht die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis, sondern die Lebensqualität, also die Wünsche, Ziele und das Befinden des Patienten stehen im Vordergrund der Behandlung.

Paraphilien / Pädophilie

Ungewöhnliche sexuelle Phantasien oder gelegentlich auch Verhaltensweisen sind verbreitet und noch keine Paraphilie (sexuelle Abweichung). Von sexuellen Abweichungen spricht man erst, wenn solche Handlungen und Phantasien ein deutliches Übergewicht oder eine Ausschließlichkeit in der Sexualität erreicht haben, sie nicht in Übereinstimmung mit allen Beteiligten geschehen und / oder ein Leidensdruck besteht.


Paraphilien werden in der Sexualmedizin als Störungen der Sexualpräferenz definiert. Nach dem Diagnosesystem DSM-IV sind Paraphilien „wiederkehrende, intensive sexuell erregende Phantasien, sexuell dranghafte Bedürfnisse oder Verhaltensweisen, die über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bestehen müssen und sich auf folgendes beziehen:

  1. auf nichtmenschliche Objekte,
  2. auf Leiden oder Demütigung, Schmerz oder Erniedrigung seines Partners oder seiner selbst oder
  3. auf Kinder oder nicht einwilligende oder nicht einwilligungsfähige Personen.“
Parasiten - Diagnostik
Parkinson - Behandlung

Grundsätzlich ist die Parkinson-Krankheit behandelbar, jedoch nicht heilbar. Die Therapie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Der wichtigste ist der Einsatz von Medikamenten. Da es sich bei Parkinson um eine fortschreitende Erkrankung handelt und die Wirkung bestimmter Anti-Parkinsonmittel mit der Zeit abnehmen kann, ist in gewissen Zeitabständen eine Anpassung der Medikamente notwendig.

Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Botenstoffe im Gehirn wieder in ihr Gleichgewicht zu bringen. Levodopa (L-Dopa) ist eine Vorstufe des Dopamins und wirkt vor allem positiv auf die Beweglichkeit, gegen die Muskelsteifigkeit, aber auch gegen das Zittern. Allerdings können nach langer Therapiedauer als Nebenwirkung unberechenbare und nicht unkontrollierbare Bewegungen auftreten. Um schwankenden Wirkspiegeln bei fortgeschrittenen Stadien entgegen zu wirken, gibt es auch die Möglichkeit einer Dopamin-Pumpe, die kontinuierlich, über eine Sonde im Dünndarm, den Wirkstoff abgibt.

Eine zweite Medikamentengruppe sind die Dopaminagonisten. Sie verstärken die Wirkung des vorhandenen Dopamins (zum Beispiel Pramipexol, Lisurid, Ropinirol). Neuere Dopaminagonisten gewährleisten gleichmäßige Wirkstoffspiegel und müssen zum Teil nur noch einmal am Tag eingenommen werden (zum Beispiel retardiertes Ropinirol, retardiertes Pramipexol). Oder sie geben ihren Wirkstoff über ein Pflaster ab, das täglich gewechselt werden muss (zum Beispiel Rotigotin-Pflaster).

Darüber hinaus gibt es noch weitere Medikamenten-Gruppen, die Wirkungsschwankungen von Dopamin verringern (COMT-Hemmer, Entacapon und Tolcapon) oder seinen Abbau bremsen (MAO-B-Hemmer, Selegilin und Rasagilin). Anticholinergika (zum Beispiel Biperiden, Bornaprin) können effektiv das Zittern verringern. Amantadin soll die Dopaminausschüttung erhöhen und die Beweglichkeit verbessern.

Die verschiedenen Wirkstoffgruppen können auch untereinander kombiniert werden. Die medikamentöse Einstellung ist anspruchsvoll, weil die Symptome und Medikamentennebenwirkungen sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können, ebenso wie das Ansprechen auf die Medikamente.

Pathologie - allgemein

Die Allgemeine Pathologie beschäftigt sich mit den Grundbegriffen der Pathologie. Es werden die Ursachen und die Mechanismen der Entstehung, Verläufe und Folgen von Krankheiten untersucht und beschrieben. Die Systematik der Zusammenhänge steht im Vordergrund, während die Spezielle Pathologie sich mit den Erkrankungen einzelner Organe und Organsysteme befasst.

Pathologie - speziell

Während in der Allgemeinen Pathologie die Mechanismen pathologischer Reaktionen dargestellt werden, beschäftigt sich die Spezielle Pathologie mit den pathologischen Veränderungen einzelner Organe und Organsysteme. Sie wird daher auch als „Organpathologie“ bezeichnet.

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine schriftliche Vorausverfügung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. Broschüren zur Patientenverfügung sind über das Praxisnetz Kiel zu erhalten.

pAVK - Basisdiagnostik incl. Doppler

Typische Beschwerden sind belastungsabhängige Schmerzen in den Beinen. Risikofaktoren für eine Arteriosklerose sind Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus etc. Auch Potenzbeschwerden beim Mann können auf eine Gefäßerkrankung hinweisen.

Für die Diagnostik sind Hautfarbe, Hauttemperatur, Wunden und die Pulstastung wichtig. Blutdruckmessung, Herztöne, Strömungsgeräusche an den Gefäßen ergänzen die Diagnostik wie die Lagerungsprobe. Dabei werden die Beine über etwa eine Minute hoch gelagert, die Füße führen kreisende Bewegungen aus. Anschließend wird am hängenden Bein die Farbe der Haut beurteilt.

Mit der Dopplerdruckmessung kann der Nachweis für eine Durchblutungsstörung an den Beinen erbracht werden. normalerweise über eins. Werte kleiner 0,9 weisen auf eine Durchblutungsstörung der Beine hin.

Mit einer Oszillographie werden mit Hilfe von Druckmanschetten Volumenschwankungen an Oberschenkel, Unterschenkel und Fuß gemessen, die normalerweise durch jeden Herzschlag verursacht werden. Verminderte Volumenschwankungen deuten auf Durchblutungshindernisse hin.

Zur Planung der Behandlung sind hilfreich:
- Angiografie mit Kontrastmittel,
- Die Magnet-Resonanz-(MR-)Angiografie

pAVK - Bewegungstherapie

Vor allem im Stadium II der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK) sind Gehtraining und Fußrollübungen (bei Gefäßverengungen an den Armen Faustschlussübungen) wichtig, um die Ausbildung von Umgehungskreisläufen (Kollateralen) zu fördern. Das Training sollte dreimal täglich für jeweils etwa 30 Minuten durchgeführt werden, bis ein leichter Schmerz im betroffenen Körperabschnitt auftritt.

PE-Entnahmen im HNO- Bereich

Bei abklärungsbedürftigen Befunden im Hals-, Rachen-, Mund-, Kehlkopf und Schlundbereich können Probeentnahmen durch den HNO-Arzt zu histologischen Sicherung durchgeführt werden.

Peniskrebs - eingeschränkte / modifizierte Lymphadenektomie

In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms kann eine Strahlentherapie angezeigt sein, das lokale Entfernen des Tumors oder eine Laserbehandlung der betroffenen Bezirke. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten und eine Penisamputation oder Penisteilamputation notwendig.

Peniskrebs - Harnableitungsverfahren

Durch die Entfernung der Harnblase kann der Urin nicht mehr gesammelt und gespeichert werden. Da die Nieren jedoch kontinuierlich ca. 1,5 - 2,5 Liter Urin pro Tag produzieren, ist eine „Harnableitung“ zwingend erforderlich. Hierzu stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung. Die Harnleiter transportieren den Urin von der Niere zur Blase oder auch zur Ersatzblase.

Peniskrebs - Lasertherapie

Basierend auf den evidenzbasierten Leitlinien zur Therapie des Peniskarzinoms der European Association of Urology (EAU) wird seit 2010 - wenn möglich - mit einem geringeren Sicherheitsabstand zum Tumor operiert, sodass vielen Männern mit frühen Tumorstadien eine Penisteilamputation erspart bleiben kann. Wenn der Tumor noch nicht in die umliegenden Gewebe vorgedrungen ist, kann unter Umständen auch eine Lasertherapie oder eine Bestrahlung infrage kommen. Bei Tumoren bis zum Stadium 2 bringt die Lasertherapie gute Erfolge. Für die Behandlung muss erst die Vorhaut entfernt werden, um den Tumor dann per Laser zu verdampfen.

Peniskrebs - organerhaltende Operation

Zur Prävention des Peniskarzinoms ist vor allem eine gute Genitalhygiene angezeigt, die bei Männern mit Phimose gegebenenfalls eine Beschneidung, das heißt die Entfernung der verengten Vorhaut, erfordert. Vor allem Männer im fortgeschrittenen Alter sollten beispielsweise auf Hautveränderungen, Verhärtungen oder Schwellungen an Eichel oder Vorhaut, Ausfluss oder Blutungen aus dem Penis achten.

Bei frühzeitiger Diagnose seien die Heilungschancen gut, es könne organerhaltend operiert werden, sagte Hakenberg. Bei fortgeschritteneren Tumoren sei je nach Ausdehnung eine teilweise oder komplette Amputation des Penis erforderlich, was erhebliche psychische Belastungen, aber auch Probleme etwa beim Wasserlassen und der Sexualfunktion nach sich ziehe.

Peniskrebs - radikale Lymphknotenentfernung

In einem frühen Stadium des Peniskarzinoms kann eine Strahlentherapie angezeigt sein, das lokale Entfernen des Tumors oder eine Laserbehandlung der betroffenen Bezirke. Im fortgeschrittenen Stadium mit Lymphknotenmetastasen ist meist eine Entfernung der betroffenen Lymphknoten und eine Penisamputation oder Penisteilamputation notwendig.

Peniskrebs - radikale Operation

Im Anfangsstadium kann oft mit radikaler Vorhautbeschneidung, Herausschneiden des Tumors oder einer Laserbehandlung therapiert werden, dabei bleibt das Organ erhalten.

Bei fortgeschrittenem Tumorbefall ist oftmals eine Penisamputation mit Neuanlage der Harnröhrenöffnung in der Dammregion unumgänglich. Eine Strahlentherapie sowie die Chemotherapie sind weitere Therapieoptionen und schließen sich beim metastasierten Tumor an die Operation an.

Peritonealdialyse

Die Peritonealdialyse ist ein Nierenfunktionsverfahren zur Behandlung einer Niereninsuffizienz.

Die Dialyse erfolgt mit dem Bauchfell (Peritoneum) als Dialysemembran. Durch Einlassen von Dialysat in die Bauchhöhle wird das Peritoneum als semipermeable Membran zur Ausschwemmung ausscheidungspflichtiger Substanzen verwendet.

Der Stofftransport wird dabei durch Diffusion angetrieben. Um die Diffusion zu ermöglichen wird durch die Anwendung von Glukoselösungen unterschiedlicher Osmolarität ein osmotischer Gradient aufgebaut. Die Ausscheidung von Harnstoff und Kreatinin ist bei der Peritonealdialyse geringer als bei der Hämodialyse. Es kommt über das Peritoneum zu einer vermehrten Ausscheidung von Proteinen (ca. 10 g/d). Daher muss eine Peritonealdialyse täglich erfolgen, während bei der Hämodialyse 2 - 3 Sitzungen pro Woche ausreichen.

Persönlichkeitsstörungen - Behandlung

Als Persönlichkeitsstörung bezeichnet man ein psychiatrisches Krankheitsbild, bei dem der Patient Charaktereigenschaften bzw. -ausprägungen hat, die in Intensität, Dauer und Inhalt deutlich von der Norm abweichen.

Die betroffenen Personen sind dadurch einerseits einem besonderen Leidensdruck unterworfen, andererseits leidet häufig auch die Umgebung unter den entsprechenden Krankheitssymptomen. Was heute als Persönlichkeitsstörung bezeichnet wird, nannte man früher Neurose, Hysterie oder Psychopathie. Grundsätzlich haben Persönlichkeitsstörungen einen chronischen Verlauf und beginnen schon in der Kind- bzw. Jugendzeit.

Phlebologie

Die Phlebologie ist ein medizinischer Fachbereich der Medizin, der sich mit Venenerkrankungen beschäftigt. Er umfasst die Prävention, Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Erkrankungen und Fehlbildungen des Venensystems der unteren Extremitäten einschließlich der dort auftretenden Thrombosen.

Photodynamische Therapie

Photodynamische Therapie (PDT) ist ein dermatologisches Behandlungsverfahren: Dabei werden die betroffenen Hautstellen mit speziellen Wirkstoffen (5-Aminolävulinsäure oder alternativ MAOP = Methyl-5-amino-4-oxopentanoat) in Form einer Creme oder eines Gels über drei bis vier Stunden vorbehandelt. Diese Wirkstoffe werden weitaus stärker in die veränderten Zellen aufgenommen als in die Zellen der gesunden Haut. Vor allem in den Krebszellen werden sie zu Substanzen verstoffwechselt, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber sichtbarem Licht erhöhen.

Wird die Haut anschließend für etwa zehn Minuten mit einer speziellen Lichtquelle bestrahlt, werden diese Stoffwechselprodukte aktiviert. Es entstehen hoch reaktive Sauerstoff-Verbindungen, welche die Krebszellen abtöten. Dabei kommt es meist zu Brennen und Schmerzen. Anschließend bilden sich schorfig belegte oder nässende oberflächliche Hautdefekte (Erosionen).

Photodynamische Therapie - aktinische Keratosen

Photodynamische Therapie (PDT) ist ein Behandlungsverfahren bei der aktinischen Keratose: Dabei werden die aktinischen Keratosen mit speziellen Wirkstoffen (5-Aminolävulinsäure oder alternativ MAOP = Methyl-5-amino-4-oxopentanoat) in Form einer Creme oder eines Gels über drei bis vier Stunden vorbehandelt. Diese Wirkstoffe werden weitaus stärker in die veränderten Zellen aufgenommen als in die Zellen der gesunden Haut. Vor allem in den Krebszellen werden sie zu Substanzen verstoffwechselt, die die Empfindlichkeit der Haut gegenüber sichtbarem Licht erhöhen.

Wird die Haut anschließend für etwa zehn Minuten mit einer speziellen Lichtquelle bestrahlt, werden diese Stoffwechselprodukte aktiviert. Es entstehen hoch reaktive Sauerstoff-Verbindungen, welche die Krebszellen abtöten. Dabei kommt es meist zu Brennen und Schmerzen. Anschließend bilden sich schorfig belegte oder nässende oberflächliche Hautdefekte (Erosionen).

Phototherapie

Unter der Phototherapie versteht man eine physikalische Behandlungsmethode, in der der Patient mit blauem Licht ganz spezieller Wellenlänge bestrahlt wird. Angewendet wird sie häufig im Bereich der Kinderheilkunde bei Neugeborenen mit Neugeborenengelbsucht.

Physikalische Therapie

Unter dem Begriff physikalische Therapie fasst man Therapieverfahren zusammen, die auf physikalischen Methoden beruhen (z. B. Wärme, Kälte, Licht oder elektrische Reize). Physikalische Therapie wird als Behandlungsverfahren neben chirurgischen, medikamentösen, psychotherapeutischen Heilmethoden angewendet.

Einsatzgebiete und Therapieziele der physikalischen Therapie:
- Schmerzbekämpfung
- Rehabilitation
- Erhaltung und Verbesserung der Beweglichkeit, Belastbarkeit und Muskelkraft
- Verbesserung der Durchblutung
- Verbesserung der Reaktionsfähigkeit von Muskeln und Nerven
- Verbesserung der allgemeinen körperlichen Befindlichkeit
- Unterstützung des Heilungsprozesses bei Hautkrankheiten
- Prävention

Phytotherapie

In der Phytotherapie kommen grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung. Diese werden frisch oder als Aufguss oder Tee, Tinktur, Pulver, Öl oder Extrakt angewendet. Es sind immer mehrere Stoffe aus Heilpflanzen, die unterschiedlich starke Wirkung haben können. Die Phytotherapie ist Teil der Erfahrungsmedizin. Wirkungen vieler Heilpflanzen sind nicht wissenschaftlich belegt.

PI Max (Messung der Atemmuskelkraft)

Messung der Atemmuskelkraft und -ausdauer: Die Atemmuskelkraft wird während einer maximalen Einatmung gegen einen nahezu komplett verschlossenen Widerstand erhoben. Als Parameter der Atemmuskelkraft dient der während dieses Manövers am Mund gemessene Druck. Als Parameter der Atemmuskelausdauer dient die Zeitspanne bis zum Auftreten einer Erschöpfung während des Atmens gegen Einatemwiderstände, die zuvor individuell eingestellt werden. Die Analyse der Atemmuskelkraft und -ausdauer erfolgt mit einem speziellen Gerät, das von mir in Zusammenarbeit mit der Fa. Biegler entwickelt wurde. Dieses Gerät wird bereits international zur Atemmuskelfunktionsanalyse verwendet. Mit Hilfe dieses Gerätes kann zusätzlich ein spezielles Training der Atemmuskulatur erfolgen. Die Atemmuskelfunktionsanalyse ist eine nicht-invasive und daher schmerzlose Untersuchung.

Pilzdiagnostik

Die Pilzdiagnostik dient mittels verschiedener Methoden, in der Regel durch kulturelle Anzucht, dem Nachweis von Pilzen unterschiedlichster Arten in verschiedenen Körperregionen. Dieser sogenannte mykologische Nachweis ermöglicht damit ferner eine gezielte Behandlung.

Pleurapunktion

Bei der Pleurapunktion wird ein Erguss (Flüssigkeitsansammlung) aus dem schmalen Spalt zwischen den beiden Pleurablättern entfernt: Dem Lungenfell (Pleura visceralis), das direkt auf der Lunge liegt, und dem Rippenfell (Pleura parietalis), das an der Brustkorbwand den Rippen aufliegt. Ursachen für einen Pleuraerguss können verschiedene Krankheiten und Verletzungen sein; einige Beispiele:

  • Entzündungen, zum Beispiel Rippenfellentzündungen, können einen Erguss mit mehreren Litern Flüssigkeit verursachen, der starke Atemnot auslöst.
  • Tumore können ebenfalls zu einem Pleuraerguss führen, der dann eine Pleurapunktion notwendig macht. Das gilt sowohl für Tumoren direkt im Bereich der Lunge oder der unmittelbaren Umgebung als auch für Metastasen von weiter entfernt liegenden Tumoren.
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz) verursacht relativ häufig einen Pleuraerguss. Bei nur geringen Flüssigkeitsmengen ist manchmal keine Pleurapunktion notwendig, weil der Erguss nach Umstellen der Medikation oft wieder von selbst ins Gewebe aufgenommen wird.
  • Verletzungen im Brustbereich (wie Rippenbrüche) können zu einem blutigen Pleuraerguss (Hämatothorax) führen. Führt die Verletzung zu einem Riss des größten Lymphgefäßes des Körpers (Ductus thoracicus) im Brustkorbbereich, resultiert daraus ein lymphhaltiger Pleuraerguss (Chylothorax).
Polypabtragung (ambulant)

Entfernung von Darmpolypen bei der Darmspiegelung.

Potenzstörungen, vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio Praecox)

Der vorzeitige Samenerguss ist eine männliche sexuelle Dysfunktion, die charakterisiert ist durch eine frühzeitige Ejakulation, die beim Eindringen innerhalb von 1 Min. in der Vagina auftritt. Dadurch kann es zu negativen persönlichen Folgen kommen, wie z. B. Stress, sexuelle Frustration und / oder Vermeiden von sexueller Intimität.

Der vorzeitige Samenerguss kann eingeteilt werden in eine lebenslange (primäre) oder erworbene (sekundäre) Ejaculatio praecox. Die lebenslange Ejaculatio praecox ist gekennzeichnet durch ein Auftreten beim ersten sexuellen Erlebnis und verbleibt lebenslang. Die Ejakulation tritt sehr schnell auf, entweder vor vaginalen Eindringen oder 1-2 Min. im Anschluss. Die erwobenen Ejaculatio praecox ist charakterisiert durch ein plötzliches Auftreten, wobei die Ejakulationen im Vorfeld sich ohne Probleme gestalteten. Die Ejaculatio praecox gehört zu den häufigsten sexuellen Dysfunktionen, Studien haben gezeigt, dass 20 - 30 % der Männer davon betroffen sind. Die Ursache hierfür ist unbekannt. Möglicherweise spielt Ängstlichkeit, Überempfindlichkeit des Penis und eine sogenannte Serotonin-Rezeptor-Dysfunktion eine Rolle. Die Ejaculatio praecox kann innerhalb von allen Altersschichten auftreten und hat nicht unwesentliche Folgen auf das Selbstbewusstsein und auf partnerschaftliche Beziehungen. Weiterhin kann es zu psychischem Stress, Ängstlichkeit, Scham und Depression führen.

Prevent-ID-Test / FOB

PreventID® CC
Immunologischer Okkultbluttest zur Darmkrebsfrüherkennung.Der einfach zu handhabende, klinisch geprüfte Schnelltest erkennt spezifisch humanes Hämoglobin im Stuhl. Der Test hat eine hohe Sensitivität und Spezifität und erfordert keine Diät vor der Stuhlprobenentnahme. Auch Medikamente müssen nicht abgesetzt werden, da der Test durch sie nicht beeinflusst wird.

Pricktest

Der Pricktest ist ein häufig genutzter Hauttest. Mit ihm lassen sich Überempfindlichkeitsreaktionen, die durch den Kontakt mit bestimmten Substanzen (Allergenen wie zum Beispiel Pollen) ausgelöst werden, nachweisen. Diese Art des Hauttest bezeichnet man als in-vivo-Test.

Der Pricktest ist ein schnelles und kostengünstiges Standardverfahren zur Diagnose verschiedener Allergien und kommt bei folgenden Allergengruppen zum Einsatz:
- Pollen (z. B. von Birke, Erle, Haselnuss und Gräsern)
- Hausstaubmilben
- Schimmelpilze
- Tierhaare
- Nahrungsmittel (Milch-, Eier- und Fischeiweiß ebenso wie Hülsenfrüchte und Obst)

Proktologie

Die Proktologie ist ein medizinisches Teilgebiet, das sich mit den Erkrankungen des Enddarms, des Mastdarms und des Analkanals beschäftigt.
Proktologische Erkrankungen:
- Stuhlinkontinenz
- Hämorrhoidalleiden
- Analfissur
- Analabszesse - eine akute Ansammlung von Eiter
- Analfistel - Eitergang
- Fremdkörper in Anus und Rektum
- Perianalthrombose - Blutgerinnsel in den äußeren Venen des Afters Vergrößerte Marisken - Hautlappen am After
- Analekzem, Pruritus ani
- Analkarzinom, Rektumkarzinom - bösartige Tumoren des Analkanals oder Rektums
- Condylomata acuminata (Feigwarzen)
- chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED)

Proktologie - gesamte ambulante konservative und operative

Behandlung von Erkrankungen im Analbereich z. B. Pruritus ani (Hautjucken mit zwanghaftem Kratzen), Analekszem, Analprolaps (Vorfall der Analschleimhaut), Analfistel, Analfisur, perianale Thrombose oder Abszess. Diagnostik mittels rektaler Untersuchung, Rektoskopie, Koloskopie oder Doppelkontrastuntersuchungen.

Proktologische Operationen
  • Perianalabszess und Analfistel
  • Analfissur
  • Hämorrhoiden
  • Rektumprolaps und chronische Obstipation
Proktoskopie

Bei der Proktoskopie (Synonyme: Anoskopie, Analkanalspiegelung, Enddarmspiegelung) handelt es sich um eine invasive endoskopische Methode zur Untersuchung des Canalis analis (Analkanals) und überdies des unteren Anteils des Rektums. Mit Hilfe der Proktoskopie ist es möglich, proktologische Erkrankungen wie Fissuren (Schleimhautriss im Bereich des Afters), Hämorrhoiden aber auch onkologische Erkrankungen (Krebserkrankungen) zu diagnostizieren.

Indikationen (Anwendungsgebiete)

  • Anitis (Synonym: analer Symptomenkomplex) - umfasst verschiedene entzündliche Erkrankungen im Analbereich; kommt oft im Zusammenhang mit Hämorrhoiden vor.
  • Hämorrhoidalleiden
  • Kryptitis (Synonyme: rektale Kryptitis, anale Kryptitis) – Entzündung im Bereich des Enddarms; eine Entzündung in diesem Bereich ist häufig mit einer Papillitis kombiniert und kann zu Analfisteln und Analabszessen führen.
  • Papillitis (Entzündungsreaktion der Analpapillen) - Eine Papillitis ist häufig die Ursache für eine Bindegewebsvermehrung (Fibrose), die zu einem Analfibrom (Katzenzahn) führen kann.
  • Proktitis - Entzündung der Mastdarmwand und des Analkanals; kann Begleitsymptom anderer Darmerkrankungen sein wie beispielsweise Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn
  • Periproktitis - Entzündung des umgebenden Bindegewebes von Mastdarm und After (Periproktium); sie findet ihren Ausgang häufig in einer Kryptitis, aber auch durch chronische Darmerkrankungen oder nach Traumata (Verletzungen). Die Folge einer Periproktitis sind oft periproktitische Abszesse.
  • Polypen - gutartige Schleimhautgeschwülste, die in den Hohlraum des Darms hineinragen
  • Tumoren
Prostata - Diagnostik

Durch die moderne Prostatadiagnostik werden die möglichen Ursachen eines erhöhten PSA-Werts und / oder eines unklaren Tastbefunds differentialdiagnostisch betrachtet. Mögliche Tumore können exakt lokalisiert werden, um so wenig als möglich operieren zu müssen. Eine Tumorentwicklung kann oft abwartend beobachtet werden.

Prostate-cancer-Gen3 Test (PCA3 Test)
Bei diesem neuen Verfahren (Progensa™ PCA-3) handelt es sich um einen molekulargenetischen Test mit exzellenter Spezifität für das Prostatakarzinom.

Multiparametrische Magnetresonanztomographie (mpMRT)
Die mpMRT der Prostata ist ein neuartiges und äußerst genaues bildgebendes Verfahren zur Prostata-Diagnostik.

Fusionsbiopsie der Prostata
Die Fusionsbiopsie der Prostata kombiniert die Vorteile der mpMRT und der Ultraschalluntersuchung, um ein Prostatakarzinom mit möglichst hoher Zuverlässigkeit zu entdecken.

Prostata - Thermotherapie

Transurethrale Mikrowellen-Thermotherapie (TUMT)
Wärmebehandlung (Thermotherapie) von Prostatagewebe ist ein Verfahren zur Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung und  wird durch die Harnröhre hindurch (transurethral) durchgeführt.

Prostataadenom - Transurethrale Laservaporisation / Laserenukleation (TULP)

Die gutartige Vergrößerung der Prostata (BPH) ist die häufigste Erkrankung des Mannes ab dem 50. Lebensjahr. Ab dem 75. Lebensjahr ist diese bei nahezu allen Männern nachweisbar. Die medikamentöse oder operative Therapie der gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) gehört seit fast 100 Jahren in das Behandlungsfeld der Urologie.

Bei der operativen Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (Prostataadenom) kommen verschiedene minimalinvasive Behandlungsmöglichkeiten zur Anwendung. Bei allen genannten Verfahren wird transurethral vorgegangen.

Die gutartige Prostatavergrößerung behandelt man mit Hilfe modernster Lasertechnologie.

Bei der Laserbehandlung unterscheidet man
- TULP (transurethrale Laserexcision der Prostata)
- TULVP (transurethrale Laservaporisation der Prostata)

Beim TULP-Verfahren wird das Prostatagewebe entlang der Prostatakapsel -ähnlich dem Schälen einer Apfelsine- mit dem Laser umfahren, regelrecht ausgeschält, anschließend mit einem Spezialgerät zerkleinert (Morcelator)und durch die Harnröhre geborgen.

Beim TULVP wird das Prostatagewebe mit Hilfe des Lasers verdampft und somit die Einengung der Harnröhre beseitigt. Welches Laserverfahren Anwendung findet, hängt von der Größe der Prostata und dem Allgemeinzustand des Patienten ab. Beider Vorgehensweisen sind für den Patienten maximal schonend, verbunden mit einer kurzen Behandlungsdauer und nachhaltigem Therapieerfolg.

Die Patienten sind bereits früh beschwerdefrei und können nach kurzem stationärem Aufenthalt die Klinik wieder verlassen.

Die Wahl des geeigneten Verfahrens wird gemäß der Symptome, der Größe der Prostata und des Allgemeinzustandes des Patienten, individuell zugeschnitten.

Prostataadenom - Transurethrale Elektroresektion (TURP)

Die transurethrale Prostataresektion (TUR-P; TURP; Synonyme: transurethrale Prostatektomie; transurethrale Resektion (TUR) der Prostata; Prostataresektion) ist eine urologische Operationstechnik, bei der krankhaft verändertes Prostatagewebe ohne äußeren Schnitt durch die Urethra (Harnröhre) hindurch entfernt werden kann. Die Operationsmethode stellt eine minimal-invasive Methode dar, bei der unter Verwendung des Resektoskops mit Hilfe einer Drahtschlinge das betroffene Gewebe gezielt abgetragen wird. Bei der transurethralen Prostataresektion handelt es sich um eine häufig eingesetzte Therapiemethode zur Behandlung von gutartigen Tumoren der Prostata wie dem Prostataadenom oder einer benignen Prostatahyperplasie (BPH; gutartige Prostatavergrößerung).

Die Grenze für die Durchführung einer TUR-P scheint bei einem Prostatavolumen von 80 ml zu liegen.

Die Operation reduziert sowohl Symptome des unteren Harntraktes der Patienten als auch die Blasenauslassobstruktion (teilweiser oder kompletter Verschluss der Blase).

Prostatakarzinom - HDR-Tele- / Brachytherapie im Afterloadingverfahren

Patienten mit Prostatakarzinom im Frühstadium steht mit der Brachytherapie eine neue Form der Behandlung zur Verfügung. Für den Patienten begründet sich die Attraktivität der Methode im minimal-invasiven Charakter, der Möglichkeit der ambulanten Behandlung, der geringeren Komplikationsrate und höheren Potenzrate als bei der operativen Prostataentfernung. Die Brachytherapie beruht auf dem Prinzip des Einbringens von Strahlungsquellen in die Prostata. In Voll- oder Teilnarkose werden unter Ultraschallkontrolle Punktionsnadeln vom Damm her durch die Haut im Prostatagewebe platziert. Dabei folgt die Positionierung der Nadeln einem vorher durch eine Computersimulation genau berechneten Dosisplan.

Es gibt in der Behandlung des Prostatakarzinoms zwei grundsätzliche Techniken der Brachytherapie: die Seed-Implantation (LDR-Brachytherapie) und die Afterloading-Therapie (HDR-Brachytherapie).

Afterloading-Therapie des Prostatakarzinoms
Die „Afterloading-Therapie“ basiert auf dem ferngesteuerten Einfahren der Strahlungsquellen aus Iridium in die zuvor unter Ultraschallkontrolle eingesetzten Punktionsnadeln. An genau berechneten Haltepunkten werden die Strahler eine bestimmte Zeit angehalten, um eine optimale Dosisverteilung zu erreichen.

Diese Behandlung wird unter einer Kurznarkose zweimal vorgenommen. Zuvor wird eine normale äußere Bestrahlung durchgeführt, wobei die Dosis wegen der bereits erfolgten inneren Bestrahlung verringert werden kann. Komplikationen und Belastungen für den Patienten werden dadurch vermieden. Die kombinierte Afterloading-Therapie ist besonders effektiv bei eher lokal fortgeschrittenen Prostatakarzinomen ohne Fernmetastasen.

Prostatakarzinom - LDR-Brachytherapie in Form der Jod-Seed-Imlantation bei Frühstadien

Patienten mit Prostatakarzinom im Frühstadium steht mit der Brachytherapie eine neue Form der Behandlung zur Verfügung. Für den Patienten begründet sich die Attraktivität der Methode im minimal-invasiven Charakter, der Möglichkeit der ambulanten Behandlung, der geringeren Komplikationsrate und höheren Potenzrate als bei der operativen Prostataentfernung. Die Brachytherapie beruht auf dem Prinzip des Einbringens von Strahlungsquellen in die Prostata. In Voll- oder Teilnarkose werden unter Ultraschallkontrolle Punktionsnadeln vom Damm her durch die Haut im Prostatagewebe platziert. Dabei folgt die Positionierung der Nadeln einem vorher durch eine Computersimulation genau berechneten Dosisplan.

Es gibt in der Behandlung des Prostatakarzinoms zwei grundsätzliche Techniken der Brachytherapie: die Seed-Implantation (LDR-Brachytherapie) und die Afterloading-Therapie (HDR-Brachytherapie).

Bei beiden Varianten der Brachytherapie treten gelegentlich vorübergehende und geringgradige Beschwerden auf (häufiges Wasserlassen, Brennen beim Wasserlassen, Durchfall). Schwerwiegende Komplikationen kommen äußerst selten vor. Die Potenz bleibt bei der überwiegenden Mehrzahl der Patienten erhalten (70 - 90 %). Probleme mit dem Halten des Urins (Inkontinenz) finden sich nur bei weniger als 2 % der Patienten.

Seed-Implantation des Prostatakarzinoms
Bei der „Seed-Implantation” werden in Voll- oder Teil-Narkose unter ständiger Ultraschallkontrolle bis zu 80 kurzstrahlende, kleinste Strahlungsquellen (sogenannte „Seeds”) aus Jod in die Prostata eingesetzt.

Dies geschieht mit Hilfe von Punktionsnadeln, die über ein Koordinatenzielsystem durch die Haut des Dammes an genau vorausberechnete Positionen in der Prostata platziert werden. Durch die Nadeln werden dann die Seeds an der gewünschten Position in der Prostata abgelegt.

Prostatakrebs - erweiterte Lymphadenektomie

Allgemeiner Begriff für das chirurgische Entfernen von Lymphknoten.
Beispiel: Perineale pelvine Lymphadenektomie (Entfernen der Beckenlymphknoten von Damm aus). Werden einzelne Lymphknoten entfernt, spricht man meist von Lymphknotenexstirpation, vor allem um ein gezieltes Entfernen zu betonen.

Betrifft die Operation hingegen ein ganzes Gebiet, verwendet man eher Lymphknotendissektion. Dieser Ausdruck steht zudem für ein schonendes Entfernen. Die Operation kann auch in einem gegenüber dem Standard erweiterten Gebiet erfolgen (engl. extended lymph node dissection, eLND).

Prostatakrebs - radikale nervschonende Prostatektomie

Unmittelbar der Prostatakapsel anliegend verlaufen Blutgefäße und Nerven, die zur Prostata und teilweise auch zum Penis ziehen. Am wichtigsten sind Fasern des unwillkürlichen (sympathischen und parasympathischen) Nervensystems, denn sie sorgen für die Erektion (Gliedversteifung, Potenz). Werden all diese Nervenfasern durchtrennt, führt dies in der Regel zu einer Störung der Erektion (erektile Dysfunktion) oder gar zu deren Verlust.

Deshalb wurde die Nervenschonung bei der radikalen Prostatektomie eingeführt. Diese Operationstechnik wird nach ihrem Erstbeschreiber auch Walsh-Methode genannt. Dabei versucht man, die hinten-seitlich liegenden Gefäß-Nerven-Bündel zu erhalten, zumindest auf der nicht betroffenen Seite.

Prostatakrebs - radikale Prostatektomie ohne Nervschonung

Die radikale Prostatektomie beinhaltet die Entferung der Prostata inklusive Kapsel, der Samenblasen (Bläschendrüsen) und der Endstücke der Samenleiter. Beim lokal begrenzten Prostatakarzinom stehen drei verschiedene Wege zur Verfügung, die Prostata zu erreichen. Am häufigsten wird ein offener retropubischer Zugang gewählt, d. h. ein Weg von oben durch einen Schnitt am Unterbauch (retropubische radikale Prostatektomie). Dieser Zugangsweg bietet sich gerade auch bei stark vergrößerter Prostata an.

Von einer perinealen radikalen Prostatektomie spricht man bei einem Zugangsweg von unten, d. h. über einen Hautschnitt am Damm. Dieses Vorgehen wird angewandt, wenn ein Patient z. B. sehr adipös ist oder im Unterbauch bereits operiert wurde.

Die laparoskopische radikale Prostatektomie ist ein minimal-invasives Verfahren („Schlüsselloch-Chirurgie“), das immer verbreiteter ist. Dabei müssen lediglich mehrere kleine Schnitte im Bauchraum vorgenommen werden, durch die dann ein Endoskop und Operationsinstrumente eingeführt werden. Dieser minimal-invasive Eingriff eignet sich vor allem, wenn eine unkomplizierte Entfernung des Tumors erwartet wird. Die laparoskopische Prostatektomie kann inzwischen auch unter Einsatz eines Roboters, der vom Operateur gesteuert wird, durchgeführt werden (Da-Vinci-Robotersystem). Der Einsatz des Da-Vinci-Systems ist mit hohen Kosten verbunden und wird nur in wenigen großen Zentren durchgeführt. Um die Gefahr für eine häufige Nebenwirkung der radikalen Prostatektomie, die erektile Dysfunktion, zu reduzieren, wird nervenschonend operiert, sofern es die Größe des Tumors zulässt. Im Zweifelsfall hat die totale Entfernung des Tumorgewebes Vorrang vor der Nervenschonung.

Prostataoperation - offen (mit Bauchschnitt)

Die Bauchschnittoperation ist auch heute noch die am meisten angewandte Operationsmethode beim Prostatakarzinom.

Ablauf: Bei der Bauchschnittoperation wird die Bauchhöhle unterhalb des Nabels bis zum Schambein geöffnet, nachdem bereits ein Harnröhrenkatheter in der Blase stationiert wurde. In der Regel werden zunächst die nächstliegenden Lymphknoten entnommen und einer schnellen Krebszellenanalyse durch einen bereitstehenden Pathologen unterzogen. Bei Befall der Lymphknoten, weil sich schon Metastasen abgesetzt haben, wird die OP abgebrochen und die Bauchdecke wieder geschlossen. In diesem Fall sind die alternativen Therapien notwendig, deren Chancen auf Heilung oder zumindest Verzögerung heute nicht weniger gut anzusehen sind.

Prostatitis - akut

Die akute Prostatitis ist eine bakterielle Infektion der Prostata mit Fieber und perinealen Schmerzen.

Sie entsteht meist durch eine aufsteigende bakterielle Infektion aus dem Harntrakt. Spezielle Risikofaktoren sind Reflux innerhalb der Prostata, Phimose, Analverkehr, Harnwegsinfekte, Nebenhodenentzündung, Harnblasenkatheter, Prostatastanzbiopsie oder transurethrale Resektionen vor allem die infiziertem Urin.

Prostatitis - chronisch

Wie die akute, so wird auch diese chronische Entzündung der Prostata von Bakterien verursacht. Sie führt aber zu milderen und unbestimmteren Beschwerden und betrifft meist Männer in mittleren Jahren.

Von einer chronischen bakteriellen Prostatitis spricht man, wenn eine Infektion nachgewiesen ist (oder stark vermutet wird) und Krankheitszeichen über mindestens 3 Monate vorhanden sind. Sie erfordert wie die akute Form eine mehrwöchige Behandlung mit Antibiotika.

Bei Abwehrschwäche (z. B. durch eine HIV-Infektion oder Chemotherapie) kann auch eine chronische Prostatitis auftreten, die nicht von Bakterien, sondern von anderen Krankheitskeimen (z. B. Pilzen) verursacht wird.
Die chronische Prostataentzündung kann von verschiedenen Bakterien verursacht werden. Sie gelangen oft über die Harnröhre, aber auch über die Samenwege, Blutgefäße oder Lymphgefäße in die Prostata.
Die Erkrankung entwickelt sich von Anfang an als chronische Entzündung oder entsteht aus einer nicht ausgeheilten akuten bakteriellen Prostatitis.

Prostavasintherapie

Wird zur Therapie der chronischen arteriellen Verschlusskrankheit im Stadium III und IV, wenn eine lumenerweiternde Therapie nicht möglich oder erfolglos ist. prostavasin® 20 µg wird intraarteriell bzw. intravenös infundiert. Nach 3wöchiger Therapie mit prostavasin® 20 µg ist zu entscheiden, ob die Fortsetzung der Infusion klinisch von Nutzen ist. Sofern kein therapeutischer Erfolg erreicht wurde, ist die Behandlung abzubrechen. Insgesamt sollte ein Behandlungszeitraum von 4 Wochen nicht überschritten werden.

Protein-Diagnostik

Die Proteine (Eiweiße) des Blutes und anderer Körperflüssigkeiten haben wichtige Aufgaben bei Stofftransport, Gerinnung und Abwehr sowie als Reaktionsvermittler (Enzyme). Zudem sind sie zur Aufrechterhaltung des Flüssigkeitsvolumens nötig und wirken als Puffer pH-Wertverschiebungen entgegen. Mit (elektro)chemischen und immunologischen Verfahren lassen sich Proteine bzw. Proteinaktivitäten bestimmen. Beispiele sind die Serumeiweißelektrophorese, die Bestimmung der Aktivität von Leberenzymen oder der Nachweis des Herzinfarktmarkers Troponin.

Prothesennachsorge

Wenn ein künstliches Gelenk getragen wird, ist eine regelmäßige und kontinuierliche Nachsorge mit Röntgenuntersuchungen unumgänglich.

Künstliche Gelenke können ernsthaft beschädigt werden, ohne dass Symptome auftreten. Im schlimmsten Fall kann die Schädigung so schwer sein, dass eine Wiederherstellung der Gelenkfunktion nicht möglich ist.

Eine intensive Kontrolle der Prothesen hilft Probleme rechtzeitig zu erkennen. Empfohlen werden im Allgemeinen jährliche Nachsorge-Untersuchungen. Wenn keine Fehler gefunden werden, können spätere Kontrollen in größeren Abständen erfolgen - etwa alle ein bis fünf Jahre. Im Detail hängen die Intervalle von Faktoren wie Alter und Aktivität ab.
Wenn Probleme auftauchen, werden häufigere Nachsorgetermine empfohlen (1-mal jährlich).

Provokationstest - allergisch

Bei Provokationstestungen setzt man den Patienten dem verdächtigten Allergen direkt aus. Es gibt vier Möglichkeiten:

  • die bronchiale: an den Atemwegen, das Allergen wird inhaliert,
  • die nasale: an der Nasenschleimhaut,
  • die konjunktivale: an der Bindehaut des Auges oder
  • die orale Provokationstestung: das Allergen wird geschluckt.

Welcher Typ in Frage kommt, richtet sich nach den entsprechenden Reaktionen des Patienten. Wird zum Beispiel ein Nahrungsmittel verdächtigt, eine Nahrungsmittelallergie auszulösen, wird eine orale Provokationstestung durchgeführt.

Der Patient wird unter genau festgelegten standardisierten Bedingungen steigenden Mengen des Allergens ausgesetzt und seine Reaktionen beobachtet. Bei allen Provokationsverfahren ist eine „Leerprobe“ vorzuschalten, um bei überempfindlichen Schleimhäuten eine falsch positive Reaktion auszuschließen. Ein Provokationstest ist nur aussagekräftig, wenn in den letzten 3 - 5 Tagen keine Antihistaminika (Medikamente bei Allergien) eingenommen wurden.

Provokationstest - inhalativ

Bei Provokationstestungen setzt man den Patienten dem verdächtigten Allergen direkt aus. Es gibt vier Möglichkeiten:

  • die bronchiale: an den Atemwegen, das Allergen wird inhaliert,
  • die nasale: an der Nasenschleimhaut,
  • die konjunktivale: an der Bindehaut des Auges oder
  • die orale Provokationstestung: das Allergen wird geschluckt.

Welcher Typ in Frage kommt, richtet sich nach den entsprechenden Reaktionen des Patienten. Wird zum Beispiel ein Nahrungsmittel verdächtigt, eine Nahrungsmittelallergie auszulösen, wird eine orale Provokationstestung durchgeführt.

Der Patient wird unter genau festgelegten standardisierten Bedingungen steigenden Mengen des Allergens ausgesetzt und seine Reaktionen beobachtet. Bei allen Provokationsverfahren ist eine „Leerprobe“ vorzuschalten, um bei überempfindlichen Schleimhäuten eine falsch positive Reaktion auszuschließen. Ein Provokationstest ist nur aussagekräftig, wenn in den letzten 3 - 5 Tagen keine Antihistaminika (Medikamente bei Allergien) eingenommen wurden.

Provokationstest - nasal

Bei Provokationstestungen setzt man den Patienten dem verdächtigten Allergen direkt aus. Es gibt vier Möglichkeiten:

  • die bronchiale: an den Atemwegen, das Allergen wird inhaliert,
  • die nasale: an der Nasenschleimhaut,
  • die konjunktivale: an der Bindehaut des Auges oder
  • die orale Provokationstestung: das Allergen wird geschluckt.

Welcher Typ in Frage kommt, richtet sich nach den entsprechenden Reaktionen des Patienten. Wird zum Beispiel ein Nahrungsmittel verdächtigt, eine Nahrungsmittelallergie auszulösen, wird eine orale Provokationstestung durchgeführt.

Der Patient wird unter genau festgelegten standardisierten Bedingungen steigenden Mengen des Allergens ausgesetzt und seine Reaktionen beobachtet. Bei allen Provokationsverfahren ist eine „Leerprobe“ vorzuschalten, um bei überempfindlichen Schleimhäuten eine falsch positive Reaktion auszuschließen. Ein Provokationstest ist nur aussagekräftig, wenn in den letzten 3 - 5 Tagen keine Antihistaminika (Medikamente bei Allergien) eingenommen wurden.

PSA-Bestimmung

Nachweis von Prostata-Spezifischem-Antigen durch Blutuntersuchung. Die Höhe des PSA-Wertes gibt Auskunft über den Zustand des Organes. Der Wert kann durch eine vergrößerte Prostata, eine Entzündung des Organes oder durch eine Prostatakrebserkrankung erhöht sein.

Psychische und Verhaltensstörungen in Verbindung mit der sexuellen Entwicklung und Orientierung

Bei einer sexuellen Reifungskrise leidet die betroffene Person unter einer Unsicherheit hinsichtlich ihrer Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung, was zu Ängsten oder Depressionen führt. Dies kommt meist bei Heranwachsenden vor, die sich hinsichtlich ihrer homo-, hetero- oder bisexuellen Orientierung nicht sicher sind, aber auch bei Menschen, die nach einer Zeit scheinbar stabiler sexueller Orientierung - oftmals einer lange dauernden Beziehung - die Erfahrung machen, dass sich ihre sexuelle Orientierung ändert.

Bei der ichdystonen Sexualorientierung handelt es sich um Fälle von eindeutiger Geschlechtsidentität oder sexueller Präferenz, aber die betroffene Person hat den Wunsch, diese wäre wegen der damit verbundenen psychischen oder Verhaltensstörungen (z. B. infolge sozialer und gesellschaftlicher Erwartungshaltungen und -vorgaben) anders und unterzieht sich möglicherweise einer Behandlung, um diese zu ändern.

Psychoanalyse

1. Eine Persönlichkeitstheorie mit Aussagen über Entwicklung, Struktur und Funktion der menschlichen Psyche in Gesundheit und Krankheit. Hintergrund dieser Theorie ist ein Menschenbild das besagt, dass unbewusste Faktoren Denken, Handeln und Fühlen beeinflussen und zu inneren Konflikten führen.


2. Eine Krankheitslehre mit Aussagen über die Entstehung und Heilungsbedingungen von seelischen Krankheiten, Die Krankheitslehre hat verschiedene seelische Konflikte im Zentrum sie untersucht deren Auswirkungen auf die Entwicklung des Menschen, auf seinen Körper und auf seine Beziehungen zu anderen Menschen. Neben Konflikten thematisiert sie Entwicklungsdefizite und den Einfluss von traumatischen Erfahrungen im Sinne von seelischen Verletzungen. Die Psychoanalyse geht von engen Wechselwirkungen zwischen Konflikt und Trauma aus.


3. Behandlungsmethoden im Einzelnen:

  • Unterschiedliche Methoden analytischer Kurzzeittherapien von der Notfallbehandlung über die Krisenintervention bis zur Fokaltherapie.
  • Mittelfristige Therapieverfahren wie die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, die dynamische Psychotherapie oder die längerfristig haltgewährende Therapie
  • Die analytische Psychotherapie als Langzeitverfahren sowie die eigentliche Psychoanalyse als eine spezifische Behandlungsform mit mehreren Sitzungen pro Woche.
Psychodynamischer Status - Erstellung

Psychodynamische Psychotherapie gründet auf der Psychoanalyse und ihren Weiterentwicklungen. Bei diesen Therapien werden lebensgeschichtlich begründete unbewusste Konflikte und krankheitswertige psychische Störungen in einer therapeutischen Beziehung bearbeitet. Diese Beziehung steht bei der Psychodynamischen Psychotherapie im Vordergrund. Eine psychodynamische Psychotherapie kann tiefenpsychologisch orientiert (sitzend, meist 1x/Woche, ½ - 2 Jahre dauernd, Arbeit mehr am Fokus) oder analytisch orientiert (liegend, 2 - 3x/Woche, länger dauernd, unstrukturiertes Arbeiten) stattfinden.

Psychologische Beratung

Gegenstand der psychologischen Beratung sind Aufarbeitung und Überwindung persönlicher sowie sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde. Hierbei kommen in der Regel psychologische und psychotherapeutische Techniken zum Einsatz, die zum Teil auch aus der Psychotherapie bekannt sind. Es geht bei der psychologischen Beratung um Hilfestellungen für psychisch gesunde Menschen mit konkreten Lebensproblemen.

Psychosomatik - urologisch

Psychosomatische Erkrankungen sind durch psychische Störungen ausgelöste Organerkrankungen.

Im urologischen Fachgebiet betrifft dies vor allem die Reizblase, Prostatabeschwerden und die gestörte sexuelle Reaktion.

Eine psychosomatische Erkrankung liegt vor, wenn organische Ursachen ausgeschlossen sind und ein Zusammenhang mit psychischen Belastungen hergestellt werden kann.

Die Aufgabe besteht darin, nach Ausschluss einer organischen Erkrankung den Zusammenhang aufzudecken und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Häufig sind dies einfache Strategien wie z. B. Abbau von Stressfaktoren, Entspannungstechniken und vermehrte Freizeitaktivität, z. B. Ausgleich durch Sport.

Psychosomatische Grundversorgung

In der psychosomatischen Grundversorgung ist das körperliche Symptom ein Symbol. Es drückt in der Beziehung zu anderen Menschen unbewusste bzw. nicht geäußerte Beziehungsaspekte aus.

Das körperliche Symptom ist eine Folge spezifisch seelischer Konflikte. Es gibt einen Parallelismus: spezifische seelische Konflikte entsprechen spezifischen körperlichen Reaktionsmustern.

Das körperliche Symptom tritt auf, da die Person aktuell nicht in der Verfassung ist, ihre Probleme / Konflikte psychisch zu verarbeiten. Es können psychische Symptome als Folge körperlicher Erkrankungen auftreten. Es ist wichtig, die Art der Krankheitsverarbeitung eines Patienten (hauptsächlich Abwehr und Coping / Bewältigung) zu erforschen. In der psychosomatischen Grundversorgung wird die Balance zwischen Körper und Geist wieder in Einklang gebracht. Es wird versucht die unbewussten Konflikte, welche mit dem Körper ausgedrückt werden, bewusst zu machen und zu verändern.

Psychotherapie

Psychotherapie bedeutet Behandlung der Seele beziehungsweise von seelischen Problemen. Sie bietet Hilfe bei Störungen des Denkens, Fühlens, Erlebens und Handelns. Dazu zählen psychische Störungen wie Ängste, Depressionen, Essstörungen, Verhaltensstörungen bei Kindern und Jugendlichen, Süchte und Zwänge.

Darüber hinaus wird Psychotherapie bei psychosomatischen Störungen angewandt. Der Begriff Psychosomatik bedeutet, dass die Psyche (Seele) einen schädigenden Einfluss auf das Soma (Körper) hat.

Häufig werden psychologische Behandlungsmethoden begleitend zu medizinischen Maßnahmen bei organischen Störungen eingesetzt (z. B. bei chronischen Erkrankungen, bei starken Schmerzzuständen, bei neurologischen Störungen, bei Herz-Kreislauferkrankungen).

Psychotherapie - Gruppenbehandlung - tiefenpsychologisch fundiert

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen, psychischen Konflikten aus. Das "Jetzt" ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen, mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, seltener zweimal wöchentlich statt. Die Dauer beträgt etwa 50 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten.

In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Sie ist Bestandteil vieler Behandlungskonzepte in den unterschiedlichsten Kliniken. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.

Psychotherapie - tiefenpsychologisch

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen, psychischen Konflikten aus. Das "Jetzt" ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen, mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, seltener zweimal wöchentlich statt. Die Dauer beträgt etwa 50 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten.

In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Sie ist Bestandteil vieler Behandlungskonzepte in den unterschiedlichsten Kliniken. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.

Psychotherapie bei Erwachsenen / Kurzzeittherapie - tiefenpsychologisch fundiert

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen, psychischen Konflikten aus. Das "Jetzt" ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen, mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, seltener zweimal wöchentlich statt. Die Dauer beträgt etwa 50 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten.

In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Sie ist Bestandteil vieler Behandlungskonzepte in den unterschiedlichsten Kliniken. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.

Psychotherapie bei Erwachsenen / Langzeittherapie - tiefenpsychologisch fundiert

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse, Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen, psychischen Konflikten aus. Das „Jetzt“ ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen, mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meisten einmal, seltener zweimal wöchentlich statt. Die Dauer beträgt etwa 50 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten.

In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Sie ist Bestandteil vieler Behandlungskonzepte in den unterschiedlichsten Kliniken. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.

Psychotherapie bei Kindern - tiefenpsychologisch fundiert

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist eine Abwandlung der klassischen Psychoanalyse. Der tiefenpsychologische Ansatz geht von aktuellen, psychischen Konflikten aus. Das „Jetzt“ ist wichtig. Von da aus werden dann Erinnerungen an Kindheits- und Jugenderlebnisse aufgegriffen, mit dem Ziel, die aktuellen Lebenseinstellungen zu verändern.

Die Therapie findet immer im Sitzen statt. Der Klient kann Mimik und Gestik des Therapeuten sehen und deuten. So ergibt sich eine mehr alltägliche Gesprächssituation zwischen Therapeut und Klient. Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie kann in Einzel- oder in Gruppensitzungen durchgeführt werden. Die Sitzungen finden meist einmal, seltener zweimal wöchentlich statt. Die Dauer beträgt etwa 50 Minuten. Wie lange die Therapie dauert, richtet sich nach den Beschwerden und Bedürfnissen der Klienten.

In der Praxis ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie die am häufigsten durchgeführte Form der Psychotherapie. Sie findet Anwendung bei Neurosen, Psychosen, psychosomatischen Störungen und Persönlichkeitsstörungen. Sie ist Bestandteil vieler Behandlungskonzepte in den unterschiedlichsten Kliniken. Auch in der Therapie von Suchterkrankungen hat sie ihren festen Platz.