Glossar

Gesundheitsuntersuchung - Check up

Viele Krankheiten - wie Bluthochdruck oder erhöhte Blutfette - beginnen unauffällig, können aber zu ernsthaften Erkrankungen führen.


Ab dem Alter von 35 Jahren haben gesetzlich Krankenversicherte deshalb Anspruch auf einen kostenlosen Gesundheits-Check:
Beim Check-up 35 geht es darum, häufig auftretende Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Nierenerkrankungen bzw. deren Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen. Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland noch immer die häufigste Todesursache.

Gewichtsmanagement

Der Stellenwert der Ernährung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten drastisch verändert. Früher brauchte man genug Kalorien für die schwere Arbeit, heute ist das Gegenteil der Fall. Man arbeitet mehr mit dem Kopf statt mit den Händen und bewegt sich weniger. Übergewicht mit all den negativen Begleiterscheinungen für die Gesundheit, wie ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall, sind leider oft die Folge von nicht auf die Bedürfnisse des Körpers abgestimmter Ernährung.

 

Zum Gewichtsmanagement gehört:

  • eine individuelle Ernährungsberatung
  • regelmäßige Körperfettmessungen
  • Tipps wie man sich zu Hause und Unterwegs gut ernähren kann
  • Walking
  • Jogging
  • Gymnastik
  • Radfahren
  • Wassergymnastik
  • Tanzen
  • Schwimmen
Glaukom - Vorsorge

Bei der Glaukomvorsorge handelt es sich um eine ärztliche Leistung zur Früherkennung eines grünen Stars.

 

Eine augenärztliche Glaukomvorsorge beinhaltet immer die Kombination einer Augeninnendruckmessung und die Untersuchung des sogenannten Sehnervenkopfes. Der Sehnervenkopf ist die Stelle an der der Sehnerv in die Netzhautübergeht.

 

Bei einem Grünen Star (Glaukom) ist genau diese Struktur des Auges geschädigt. Diese Schädigung kann man mit den Methoden der heutigen Medizin nicht mehr bessern, bedingt das schlechte Sehen und die Gesichtsfeldausfälle.

Gutachten

Ein Gutachten ist ein begründetes Urteil eines Sachverständigen über eine Zweifelsfrage. Es enthält Darstellungen von empirischen Daten und die Ableitung von Schlussfolgerungen für die tatsächliche Beurteilung des Geschehens oder Zustands

Gutachten - Berufsgenossenschaften

Begutachtung von Arbeitsunfallfolgen oder Berufserkrankungen.

Gutachten - gastroenterologisch

Empfehlungen zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit bei chronischen nicht-malignen Leber- und Gallenwegskrankheiten Empfehlungen zur Beurteilung der Leistungsfähigkeit bei chronisch entzündlicher Darmkrankheit (CED)

Empfehlungen zur Beurteilung der Rehabilitationsbedürftigkeit bei Stoffwechsel- und gastroenterologischen Krankheiten sowie Adipositas.

Gutachten - Unfallchirurgie

Die unfallchirurgische Begutachtung ist eine komplexe Aufgabe im Spannungsfeld unterschiedlicher Interessen:

• Rechtlicher Rahmen ärztlicher Begutachtung
• Die Messung gesundheitlicher Beeinträchtigungen und Funktionsstörungen: Möglichkeiten und Grenzen
• Einschätzung mit Objektivität - Vergleichbarkeit – Referenzen
• Verletzungen des Bewegungsapparats (allgemein)
• Begutachtung von Unfallverletzungen und orthopädischen Erkrankungen bei Zusatzgutachten
• Begutachtung des ursächlichen Zusammenhangs
• Begutachtung häufiger Verletzungen des Bewegungsapparats
• Begutachtung orthopädischer Erkrankungen unter besonderer Berücksichtigung der gesetzlichen Rentenversicherung
• Begutachtung von Auswirkungen abdominaler Verletzungen
• Neurologische Begutachtung häufiger Verletzungen und Verbrennungen
• Bewertung körperlicher Beschwerden nichtorganischen Ursprungs
• Negative Antwortverzerrungen in der Begutachtung
• Gesetzliche Unfallversicherung
• Berufskrankheiten
• Gesetzliche Rentenversicherung
• Gesetzliche Krankenversicherung - ausgewählte Begutachtungsfelder
• Gesetzliche Pflegeversicherung
• Begutachtung bei medizinischen Behandlungsfehlern in der GKV und PKV
• Arbeitslosenversicherung
• Private Unfallversicherung
• Private Berufsunfähigkeitsversicherung
• Private Krankenversicherung (PKV)
• Private Pflegeversicherung
• Personenschäden in der Haftpflichtversicherung (HPV)
• Begutachtung im Arzthaftungsrecht
• Soziales Entschädigungsrecht
• Schwerbehindertenrecht
• Begutachtung im Beamtenrecht
• Einschätzungsempfehlungen - Referenztabellen zur Einschätzung von MdE, Invalidität und GdB/GdS

Gutachten - Unfallversicherung

Begutachtung von Unfallfolgen für Versicherungen und Gerichte.

Gutachten - Verkehrsmedizin

Besteht bei einem Verkehrsteilnehmer aufgrund seines körperlichen oder geistigen Zustandes die Gefahr einer Verkehrsgefährdung, muss sich dieser Verkehrsteilnehmer einer medizinischen Eignungsprüfung unterziehen.

Gutachten / Untersuchung - Führerschein

Auch nach einem gesundheitlichen Akutereignis (z. B. Schlaganfall, Herzinfarkt) oder trotz einer chronischen Einschränkung (z. B. Epilepsie, Diabetes) wollen viele Menschen weiterhin mobil sein und Auto fahren. Doch wer sich infolge körperlicher oder geistiger Mängel nicht sicher im Verkehr bewegen kann, darf am Verkehr nur teilnehmen, wenn er selbst Vorsorge getroffen hat, dass er andere nicht gefährdet (§ 2 Abs. 1 Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV)). Bei Zweifeln an der Fahrtauglichkeit kann die Führerscheinstelle ein fachärztliches Gutachten, eine medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) oder ein technisches Gutachten anfordern.

 

 

Gynäkologie

Die Gynäkologie befasst sich mit der Vorsorge, Früherkennung und Diagnostik sowie Behandlung frauenspezifischer Erkrankungen. Neben der klassischen Krebsvorsorge wird sich um die gynäkologischen Belange aller Altersgruppen gekümmert: Bei der jüngeren Frau steht häufig die Frage der Verhütung oder des Kinderwunsches im Vordergrund. Krankheitsbilder wie Infektionen, Zysten (flüssigkeitsgefüllte Hohlräume) an den Eierstöcken, Myome (gutartige Veränderungen der Gebärmuttermuskulatur) oder die Endometriose (Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle) kommen häufiger vor. Bei der reiferen Frau kann es zu Störungen der Regelblutung und Wechseljahresbeschwerden kommen. Auch Senkungszustände oder Harninkontinenz (unwillkürlicher Urinverlust) werden behandelt.

Hörtest
H-Arzt

H-Arzt ist ein am berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren beteiligter praktischer Arzt mit chirurgischer Erfahrung.

Hämoccult, Prevent-ID-Test / FOB
PreventID®CC
Immunologischer Okkultbluttest zur Darmkrebsfrüherkennung
Der einfach zu handhabende, klinisch geprüfte Schnelltest erkennt spezifisch humanes Hämoglobin im Stuhl. Der Test hat eine hohe Sensitivität und Spezifität und erfordert keine Diät vor der Stuhlprobenentnahme. Auch Medikamente müssen nicht abgesetzt werden, da der Test durch sie nicht beeinflusst wird.
Hämodialyse

Unter Hämodialyse versteht man die Entfernung von Flüssigkeit und gelösten Molekülen aus dem außerhalb des Körpers zirkulierenden Blutes über Filtersysteme, die eine halbdurchlässige Membran enthalten. Die Hämodialyse ist ein so genanntes Nierenersatzfahren für z. B. Patienten mit einer Niereninsuffizienz.

Hämofiltration
Die Hämofiltration ist ein maschinelles Dialyseverfahren, das dem Entzug harnpflichtiger Substanzen aus dem Blut dient, ohne dass ein Dialysat verwendet wird
Harnableitungsoperationen - Ileumconduit
Für das Conduit (Urostoma) werden beide Harnleiter in das eine Ende eines ca. 10 -15 cm langen Darmsegments eingepflanzt. Das andere Ende wird in der Bauchdecke ausgeleitet. Allgemein wird diese Art der Harnableitung häufig auch „Urostoma“ genannt. Man spricht von einem Ileum-Conduit, wenn Dünndarm (Ileum) verwendet wird. Der Urin fließt kontinuierlich von den beiden Harnleitern in das Darmsegment und über das Stoma nach außen ab, wo er in einem an die Bauchdecke angeklebten Beutelsystem aufgefangen wird.
Harnableitungsoperationen - Ileumersatzblase (kontinente Ileumneoblase)

Hierbei handelt es sich um die ideale Form des Blasenersatzes bei Mann und Frau.

 

Aus einem kurzen Stück Dünndarm wird die neue Blase in annähernder Kugelform gebildet und an die Harnröhre oberhalb des sorgfältig erhaltenen Schließmuskels angeschlossen. Die Harnleiter werden in mikrochirurgischer Technik, in der Regel ohne Verwendung innerer oder äußerer Schienen, in die Neoblase eingepflanzt. Der Verzicht auf die Schienen erleichtert postoperativ die komplikationslose Pflege und die schnelle Mobilisierung des Patienten.

 

Das Kontinenztraining durch erfahrene Physiotherapeuten ist hierbei eine der wichtigsten Maßnahmen, da der Schließmuskel lernen muss ohne die Informationen der Originalblase über z. B. Füllung, Inhalt und Druck seine Arbeit zu verrichten.

Harnableitungsoperationen - Ureterocutaneostomie (in Ausnahmefällen)

Bei der einfachsten Form der operativen Harnableitung werden die Harnleiter direkt an die Haut eingepflanzt (Harnleiter-Haut-Ausgang, Ureterocutaneostomie). Der Urin wird kontinuierlich aus den Nierenbecken über die Harnleiter bis zu ihrer Mündungsstelle in der Haut transportiert. Auch in diesem Falle wird ein selbstklebendes Beutelsystem zum Abfangen des Urins an die Bauchdecke angebracht.

 

Vorteile des Harnleiter-Haut-Ausgangs ist, dass diese Formen der operativen Harnableitung die Patienten operativ sehr wenig belasten und damit ggf. auch bei im höheren Alter oder bei schon etwas reduziertem Allgemeinzustand möglich sind.

Harnblasenkrebs - Behandlung (TUR-Blase)

Die transurethrale Blasenresektion, kurz TURB, kommt bei Vorliegen eines oberflächlichen Blasenkarzinoms zur Anwendung.

 

Nach Tumornachweis im Zuge bei einer Zystoskopie wird durch die Harnröhre (transurethral) dem Patienten eine Elektroschlinge eingeführt und das Tumorgewebe entfernt.

Harnblasenkrebs - TUR-Blase mit photodynamischer Detektion (PDD)
Zur Früherkennung von Harnblasentumoren wurde in ein Verfahren entwickelt, die so genannte Photodynamische Diagnostik (PDD). Dieses Verfahren, das zusätzlich im Rahmen der klassischen Blasenspiegelung angewendet wird, ermöglicht es durch eine spezifische Anfärbung von Harnblasentumoren mittels eines Farbstoffes der in die Harnblase eingebracht wird eine verbesserte Diagnostik von Harnblasentumoren, die im Bereich der Oberfläche der Harnblasenwand entstehen. Das Einbringen des Medikamentes erfolgt über einen dünnen Katheter über die Harnröhre und ist für den Patienten ungefährlich. Damit können frühzeitig auch kleinste Tumoren erkennen. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Beurteilung der Tumorränder nach Entfernung des Tumors in der Blase.
Harnröhrenkalibrierung
Mittels Bougie à Boules kann die Harnröhrenweite bestimmt werden. Diese Untersuchung erfolgt ohne Narkose, hierfür muss die Patientin nicht nüchtern sein. Eine Harnröhrenkalibrierung ist immer dann indiziert, wenn der Verdacht auf eine Verengung der Harnröhrenöffnung besteht, etwa bei überaktiver Harnblase oder bei häufigen Harnwegsinfekten.
Harnröhrenkrebs - endoskopische Tumorresektion

Entfernung eines oberflächlichen Harnröhrenkrebses durch Schlingenresektion bei Harnröhrenspiegelung.

Harnröhrenkrebs - organerhaltende Harnröhrenteilentfernung

Entfernung eines Harnröhrenkrebses unter Erhalt eines Teiles der Harnröhre.

Harnröhrenkrebs - Radikaloperation des Harnröhrenkrebses mit Harnableitungs- und Harnumleitungsoperation

Totale Entfernung eines Harnröhrenkrebses mit Harnableitungs-und Harnumleitungsoperation z. B. über die Haut.

Harnröhrenspiegelung

Bei einer Blasenspiegelung (Zystoskopie) bzw. Harnröhrenspiegelung hat der Arzt die Möglichkeit, die Harnröhre und Blase von innen zu betrachten, krankhafte Veränderungen wie z. B. Blasentumore oder Blasensteine zu erkennen.

Harnsteinerkrankung - EPL (berührungsfreie Harnsteinzertrümmerung)

Die kristallinen Ablagerungen, die aus der Niere in den Harnleiter wandern, verursachen starke, wellenförmige Schmerzen und können sogar zu einem Urinstau führen. Um Harnsteine schnell, präzise und schonend zu bekämpfen, nutzt man die Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie (kurz: ESWL). Mithilfe von Druckwellen, die durch Ultraschall erzeugt werden, können Harnsteine bei dieser Methode von außen zertrümmert und ein operativer oder ureterorenoskopischer Eingriff damit meist verhindert werden.

Ein besonderer Vorteil des Verfahrens liegt darin, dass die Behandlung für den Patienten schmerzfrei ist und lediglich 20-30 Minuten in Anspruch nimmt.

Harnsteinerkrankung - moderne Schmerztherapie / Akutversorgung bei Koliken

Als Nieren- bzw. Harnleiterkolik bezeichnet man akut einsetzende, wehen- bzw. wellenartig zu- und abnehmende starke Schmerzen in Projektion auf die linke oder rechte Flankenregion - oft mit Ausstrahlung in den Unterbauch oder die Regio inguinalis - die durch Fremdkörper wie Harnsteine in einer der beiden Nieren oder Harnleiter (Ureteren) ausgelöst werden.

 

Die Akuttherapie erfolgt durch Spasmoanalgesie mit Anticholinergika und Analgetika. Mittel der Wahl sind Butylscopolamin und Metamizol kombiniert intravenös. Sollte keine suffiziente Linderung eintreten, kann man auf stärkere Schmerzmittel wie Pethidin oder Buprenorphin zurückgreifen. Gegen Übelkeit und Erbrechen kann MCP gegeben werden.

 

Die kausale Therapie ist vielschichtig und reicht von konservativer Metaphylaxe über endourologische Maßnahmen bis hin zur offen operativen Sanierung.

Harnsteinerkrankung - offene Steinoperation (komplizierte Ausgusssteine, gleichzeitig rekonstruktive Operationsindikation)

Sehr seltener Eingriff. Zumeist bei anatomischen Besonderheiten und sehr großen Nierensteinen angewendet. Heute sind offene Nierensteinoperationen durch die minimal-invasiven Verfahren fast vollständig verdrängt wurde.

 
Lokalisation, chemische Zusammensetzung und Ausmaß des Steinleidens sind immer individuell. Dementsprechend erfolgt das Festlegen der Therapie zwischen Patient und Urologen nach ausführlicher Beratung ebenso individuell.

 

Harnsteinerkrankung - Passagere Harnableitungsmethoden (Innere Harnleiterschienung / Perkutane Nierenfisteloperation)

Anlage einer Harnleiterschiene: Sollte ein Harnleiterstein den Harnleiter verlegen und der Urinabfluss nicht mehr möglich sein kann die Anlage einer sog. Harnleiterschiene notwendig sein. Dies erfolgt um die Nierenfunktion der betroffenen Seite zu schonen. Es handelt sich um einen dünnen Kunststoffschlauch, welcher im Rahmen einer Blasenspiegelung über die Harnleiteröffnung in die Nieren vorgeschoben wird und damit die durch den Stein hervorgerufenen Engstelle überbrückt.

 

Als operative Therapiemaßnahmen steht zur Verfügung:

PNL (Perkutane Nephrolitholapaxie): Von der Körperaußenseite wird mit Hilfe einer Punktionsnadel ein dünner Kanal bis zur Niere angelegt. Anschließend wird ein optisches Instrument eingeführt. Der Urologe kann sodann die Harnsteine in der Niere zerkleinern und entfernen.

 

Dieser Eingriff wird oft bei größeren Nierensteinen durchgeführt, da durch die Operation eine schnelle und auch vollständige Sanierung größerer Nierensteine möglich ist.

Harnsteinerkrankung - videoendoskopische Steinoperation

Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).

Harnsteinerkrankung - videoendoskopische Steinoperation mit flexiblen Endoskopen

Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).

Harnsteinerkrankung - videoendoskopische Steinoperation mit intrakorporaler Steinzertrümmerung

Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).

Harnsteinerkrankung - videoendoskopische Steinoperation mit Semirigiden Miniendoskopen

Das Endoskop wird durch die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt und kann bis in das Nierenbecken vorgeschoben werden. Bei diesem Eingriff können Steine aus dem Harnleiter oder dem Nierenbecken entfernt werden. Größere Steine können z. B. mit einem Laser zuvor zerkleinert werden. Die Vorteile dieses Verfahrens liegen in einer raschen und vollständigen Sanierung von Harnleitersteinen. Auch kleinere Nierensteine lassen sich in der Regel gut entfernen. Bei sehr großen Nierenstein ist die PNL eher das bevorzugte Verfahren. Hauptrisiken des Eingriffes sind ein möglicher Abriss des Harnleiters durch das OP-Instrument oder narbige Verengungen der ableitenden Harnwege (Harnleiter oder Harnröhre).

Harnsteinleiden
Harnsteine sind Ablagerungen, die sich in der Niere aus Kristallen bilden. Am häufigsten sind Ablagerungen aus Calziumoxalaten. Sie machen etwa 70 % aller Harnsteine aus. Weitere, häufige Bestandteile sind Harnsäure, Kalziumphosphat, Magnesium-Ammonium-Phosphat oder Cystin.
 
Die Bildung von Harnsteinen kann verschiedene Ursachen haben, z. B.:
  • Falsche Ernährung, Übergewicht
  • Zu geringe Trinkmenge
  • Harnwegsentzündungen
  • Stoffwechselstörungen (z. B. Überfunktion der Nebenschilddrüse)
  • Abflussbehinderungen oder anatomische Besonderheiten der ableitenden Harnwege (z. B. eine Verengung des Nierenbeckens)
  • Angeborene Stoffwechselerkrankungen (z. B. Zystinurie)
Hausbesuche

Ein Hausbesuch ist dann erforderlich, wenn es sich offensichtlich um eine schwere Erkrankung handelt, und der Patient nicht selbst in die Praxis kommen kann. Ein volles Wartezimmer wird in der Regel nicht als Grund zur Ablehnung eines Hausbesuches anerkannt. Im Zweifel muss der Arzt, wenn er sich nicht sicher sein kann, ob der Hausbesuch aufgeschoben werden kann, die Praxis auch während der Sprechstunden verlassen und den Hausbesuch durchführen. Ist er jedoch an der Hilfeleistung verhindert, zum Beispiel wegen anderer wichtiger Pflichten wie anderen unaufschiebbaren Behandlungen, kann die Rechtspflicht zum Hausbesuch entfallen.

Hautanalysen

Die Hautanalyse wird durch professionelle Kosmetiker ausgeführt und dient dazu, die Haut nach Punkten wie Fettigkeit oder Feuchtigkeit zu untersuchen und den individuellen Hauttyp festzustellen, um danach eine geeignete Hautbehandlung durchzuführen.

Hautkrebsscreening
Im Hautkrebs-Screening wird gezielt nach den drei Hautkrebserkrankungen Basalzellkarzinom, Plattenepithelkarzinom und malignes Melanom („Schwarzer Hautkrebs“) gesucht.
 
Früh erkannt ist Hautkrebs zu nahezu 100 Prozent heilbar. Ziel des Screenings ist es, die Heilungschancen zu erhöhen, den Hautkrebs schonender behandeln zu können und damit die Lebensqualität zu verbessern. Durch gezielte Aufklärung über die Risiken von UV-Strahlung soll die Zahl der Hautkrebserkrankungen verringert werden.
 
Hautkrebs kann am ganzen Körper entstehen und nicht nur an Stellen, die besonders der Sonne ausgesetzt sind. Deswegen wird beim Hautkrebs-Screening die gesamte Haut gründlich untersucht.
Heimdialyse
Durch die Durchführung der Hämodialyse oder Peritonealdialyse im eigenen Haushalt kann die Lebensqualität des betroffenen Patienten erheblich erhöht werden, indem der Zeitaufwand durch die nicht mehr notwendige Anreise zum zuständigen Dialysezentrum deutlich reduziert wird. Damit soll es dem Patienten ermöglicht werden, das eigene Leben so normal wie möglich zu führen. Von wichtiger Bedeutung für die korrekte Durchführung eines Heim-Dialyseverfahrens ist die Schulung und Unterstützung eines Partners beziehungsweise der eigenen Familie.
Helicobacter pylori

Helicobacter pylori kann durch Stuhlproben oder die mikroskopische Untersuchung von Schleimhautproben aus dem Magen nachgewiesen werden. Diese werden während einer Magenspiegelung (Gastroskopie) mit einer winzigen Zange entnommen und von speziell ausgerüsteten Laboren untersucht. Auch eine Blutanalyse von Abwehrstoffen des Immunsystems (Antikörper) gegen den Erreger gibt einen Hinweis auf eine Infektion. Mit Hilfe des so genannten der C13-Harnstoff-Atemtest kann der Erreger indirekt über seine Stoffwechselprodukte in der Atemluft eines Patienten nachgewiesen werden. Dabei erhält der Patient ein leicht radioaktives Harnstoffpräparat als Flüssigkeit oder in Kapselform. Das Enzym Urease des Bakteriums wandelt den Harnstoff um, so dass das entstehende radioaktive Kohlendioxid in der Atemluft gemessen werden kann.

 

Hepatologische Erkrankungen - Diagnostik und Behandlung

Die Hepatologie ist die „Lehre von den Leberkrankheiten" und umfasst Erkrankungen der Leber, Gallenblase und Gallenwege. Sie ist ein Spezialgebiet der Gastroenterologie. Wichtige Erkrankungen der Leber (Hepatopathien) sind z. B. eine Leberentzündung ( Hepatitis), eine Fettleber (Steatose) und ein Tumor in der Leber.

Hernienchirurgie - konventionell

Operative Behandlung von Leisten- und Narbenbrüchen über offene Operation.

Hernienchirurgie - laparoskopisch

Operative Behandlung von Leisten- und Narbenbrüchen über minimal-invasive Schlüssellochoperation

Herzkatheter

Bei einer Herzkatheter-Untersuchung werden Herz und Herzkranzgefäße mithilfe des Röntgenverfahrens untersucht. Ziel ist es, krankhafte Veränderungen der Herzkranzgefäße, der Herzklappen, des Herzmuskels oder der Herzanlage (angeborene Fehler) zu untersuchen.

 

Der Herzkatheter ist ein dünner, biegsamer Kunststoffschlauch. Mit ihm lässt sich der Druck in den Herzkammern und herznahen Gefäßabschnitten messen - entweder über einen externen Druckwandler mit einem Registriergerät oder einen Mikrodruckwandler an seiner Spitze. Zudem kann der Arzt über den Katheter Röntgenkontrastmittel einspritzen. Auf diese Weise kann er Herz- bzw. Gefäßstrukturen auf dem Monitor sichtbar machen (Angiografie). Mit speziellen Kathetern lassen sich bestimmte Herz-Kreislauf-Werte messen, wie z. B. das Herzminuten-Volumen. Es entspricht der Blutmenge, die in einer Minute aus dem Herzen herausgepumpt wird.

Herzschrittmacher - Implantation

Ein Herzschrittmacher ist ein implantiertes, elektronisches Gerät, welches eine stabile Herzfrequenzbei Patienten mit Bradykardie gewährleistet. Das Gerät reizt das Myokard mit einem Stromstoß mit einer voreingestellten Frequenz von ca. 70 / Min. Neuere Schrittmachertypen können die Frequenzsteuerung der Körperaktivität anpassen (frequenzadaptive Schrittmacher).

Herzschrittmacher - Kontrollen

Ein Herzschrittmacher sollte in den ersten 3 Monaten nach Implantation kontrolliert werden. Dabei können unter anderem die chronische Reizschwelle ermittelt und notwendige Änderungen an der Programmierung vorgenommen werden. Bei stabiler Situation sollte in der folgenden Zeit eine halbjährliche bis jährliche Kontrolle erfolgen.

 

Die Funktionsdauer eines Schrittmachers ist an die Kapazität der eingebauten Batterie gebunden. Sie verringert sich bei insuffizienter Sondenlage (höhere Stromstärken nötig) und häufig benötigter Stimulation. In der Regel wird ein Aggregatwechsel nach 8 - 10 Jahren notwendig.

 

Die Schrittmacherkontrollen sind nicht invasiv. Die Geräte werden transkutan abgelesen und programmiert. Jeder Patient mit einem Herzschrittmacher sollte einen Schrittmacherausweis erhalten, in dem der Gerätetyp, die Indikation zur Therapie und die Kontrolltermine eingetragen werden.

Hirnstammaudiometrie (BERA)

Bei der Hirnstammaudiometrie handelt sich um ein objektives Hörprüfungsverfahren, das die frühenakustisch evozierten Potenziale (AEP), mit einer Latenzzeit ≥ 10 ms zwischen Vertex (Scheitelmittel, +) und Mastoid (-) ableitet. Mittels Klicks werden definierte Hörreize über einen Kopfhörer gegeben und im Rahmen eines EEG über Elektroden das Antwortpotential abgeleitet und aufsummiert. Die Messung der durch die akustische Reize hervorgerufenen Potentiale (Hirnströme) erlaubt die Erkennung von Hörstörungen.


Die Methode dient einerseits als objektive Hörprüfung und Bestimmung der objektiven Hörschwelle, andererseits auch als Verfahren zum Ausschluss einer retrocochleären Hörstörung und damit einer differentialdiagnostischen Beurteilung zwischen einer cochleären und retrochleären Schädigung . Dieses Verfahren ist als Screening-Test bei Neugeborenen zur Hörschwellenbestimmung vorgeschrieben, da hier keine subjektiven Angaben erhoben werden können.

Histologie

Die traditionelle Histologie untersucht mikroskopische Gewebsschnitte mittels besonderer Färbetechniken. Ein wesentliches Arbeitsmittel ist das Mikroskop. An Hand histologischer Schnitte lassen sich oft sehr genaue Diagnosen stellen. In der Medizin gilt deshalb das Prinzip, das jedes operativ entfernte Gewebe histologisch untersucht werden sollte. Ein histologischer Befund ist insbesondere dann gefordert, wenn es darum geht die potentielle Malignitäteiner Gewebsveränderung abzuklären.

HIV / AIDS

HIV ist eine Abkürzung und bedeutet „Humanes Immundefizienz-Virus“. Das bedeutet übersetzt: Menschliches Abwehrschwäche-Virus. HIV schädigt die körpereigenen Abwehrkräfte, die auch Immunsystem genannt werden.

 

So kann der Körper eindringende Krankheitserreger wie Bakterien, Pilze oder Viren nicht mehr bekämpfen. Im schlimmsten Fall treten dann bestimmte lebensbedrohliche Erkrankungen.

Hodenentzündung
Hodenentzündungen sind selten und treten als Folge einer Mumps-Erkrankung, der Windpocken, des Pfeifferschen Drüsenfiebers oder einer Malaria auf. Bei den meisten Patienten sind die Keimdrüsen aber im Rahmen einer Nebenhodenentzündung (Epididymitis) mit betroffen. Ursache sind dann bakterielle Harnwegsinfekte, die über die Samenleiter aufsteigen. Als weitere, extrem seltene Ursache einer Orchitis gibt es Immunreaktionen, bei denen Abwehrzellen des Organismus körpereigenes Gewebe angreifen.
Hodenkrebs - Radikaloperation

Der erste Schritt einer Hodenkrebs-Therapie ist jedoch so gut wie immer, den betroffenen Hoden operativ zu entfernen (sog. Orchiektomie).
Diese Operation ist relativ einfach und gefahrlos. Sie erfolgt über einen Zugang von der Leiste: Dann entfernt der Operateur den vom Hodenkrebs betroffenen Hoden vollständig mitsamt Nebenhoden und Samenstrang. Außerdem entnimmt er über einen kurzen Schnitt in der Haut des Hodensacks eine kleine Gewebeprobe aus dem Hoden der Gegenseite, um einen beidseitigen Krebsbefall auszuschließen.

Hodenkrebs - Retroperitoneale nervschonende Lymphadenektomie

In einem frühen Tumorstadium ohne sichtbaren Befall der nahe gelegenen Lymphknoten, reicht zunächst oft die Operation aus. Sind die Lymphknoten befallen (meist im hinteren Bauchraum), hat sich der Krebs also bereits ausgebreitet, schließt sich beim reinen Seminom normalerweise eine Strahlentherapie an. Das Nicht-Seminom wird in diesem Stadium standardmäßig mit drei bis vier Zyklen Chemotherapie behandelt.

In fortgeschrittenen Stadien mit großem Lymphknotenbefall und/oder Fernmetastasen kommt grundsätzlich die Chemotherapie zum Einsatz. Bei der Hälfte der Hodenkrebspatienten liegt zum Zeitpunkt der Diagnose bereits eine eingeschränkte Zeugungsfähigkeit vor, die durch Operation und Chemotherapie, eventuell auch durch Strahlentherapie noch weiter eingeschränkt werden kann. Deshalb sollte jeder Patient vor der Behandlung darauf hingewiesen werden, dass die Möglichkeit besteht, den eigenen Samen in einer Samenbank tiefgefroren zu konservieren.

Hodenkrebs - Retroperitoneale Residualtumorresektion (Salvage RLA)

kombinierte spezielle Operation- und Chemotherapie bei fortgeschrittenen Hodenkrebs, bzw. Rezidiven

Hodenprothesen

Damit der Genitalienbereich nach der Operation wieder so aussieht und sich so anfühlt wie vorher, können sich betroffene Männer Hodenprothesen aus Silikon in den Hodensack einfügen lassen. Auswirkungen auf die Sexualität oder Zeugungsfähigkeit sind durch die Entfernung eines einzelnen Hodens in der Regel nicht zu erwarten: Der andere Hoden funktioniert auch nach der Operation und bildet das Geschlechtshormon Testosteron weiterhin in ausreichender Menge. Allerdings ist nach etwa der Hälfte aller einseitigen Orchiektomien die Samenbildung auch bei dem gesunden Hoden eingeschränkt.

Homöopathie
Hörgeräteversorgung

Die Verordnung eines Hörgerätes erfolgt durch den Hals-Nasen-Ohren-Arzt nachdem die Diagnose Schwerhörigkeit gestellt worden ist. Bei älteren Kindern und Erwachsenen ist ein Ton-und Sprachdiagramm sowie eine Impedanzmessung zur Verordnung notwendig.
Aufgabe des Gerätes ist es, die Schwerhörigkeit symptomatisch zu behandeln. Das heißt, es gleicht den Hörverlust soweit aus, dass das Sprachverstehen des Patienten wieder verbessert wird. Die Ursachen der Schwerhörigkeit werden jedoch durch ein Hörgerät nicht beseitigt.

Hormondiagnostik
Hormondiagnostik bei Männern

Diagnostik auf Hormonstörungen mittels Blutuntersuchungen zur Abklärung von verschiedenen Krankheitsbilder.

Hormonelle Therapien / Kombinationstherapien

Als Hormontherapie wird die Verwendung von Hormonen bzw. antihormonell wirksamen Substanzen bezeichnet. Hierbei dienen diese Substanzen als Arzneimittel.

Beispiele für eine Behandlung mit Hormonen:

  • Schilddrüsenhormone bei Unter- oder Überfunktion, bzw. bei Vergrößerung oder nach Entfernung des Organs.
  • Weibliche Geschlechtshormone zur Verhütung, Beschwerden oder bei Hormonmangel.
  • Männliche und weibliche Geschlechtshormone zur Behandlung von Transgenderpatienten.
Hormonersatztherapie

Die Hormontherapie dient der Linderung von Wechseljahrsbeschwerden (Blutungsstörungen, Hitzewellen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen etc.). Durch die Gabe von körpereigenem Östradiol und Gelbkörperhormon (Progesteron) wird der durch die nachlassende Hormonproduktion der Eierstöcke bedingte Hormonmangel ausgeglichen.

Neben Tablette und Dragees können auch Hormonpflaster und Gele verwendet werden.

Hormonspirale

Hormonspiralen (Mirena®, Jaydess®) sind eine der zuverlässigsten Verhütungsmethoden (Versagerquote 0,16 %) mit einer Liegedauer von 5 oder 3 Jahren.

Sie werden während der Regelblutung vom Frauenarzt/-ärztin nach Aufklärung,  gynäkologischer Untersuchung  und individueller Anpassung in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Danach wird der Sitz der Hormonspirale durch Ultraschall kontrolliert. Die Hormonspirale setzt dort eine konstante, kleine Menge an Gelbkörperhormon (Levonorgestrel) frei. Diese verringert den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut und macht den Gebärmutterhalsschleim für Spermien undurchdringlich,verändert aber das normale Zyklusgeschehen nicht. Die ausbleibende, bzw. geringere Regelblutung und die Besserung der Regelschmerzen werden von den Verwenderinnen als angenehm empfunden.

Hormonstatus
Die Konzentrationen der für das Zyklusgeschehen und die Befruchtung wichtigen Hormone können durch Blutuntersuchungen bestimmt werden. Diese Hormonwertuntersuchungen werden an bestimmten Tagen des Monatszyklus der Frau nach einer ausführlichen Zyklusanamnese durchgeführt. Für die Erstellung eines kompletten Hormonstatus sind mindestens drei Blutentnahmen pro Zyklus nötig.
HRT

Abkürzung für Hormone Replacement Therapy.

Hyaluronsäure
Hyaluronsäure ist eine gelartige, durchsichtige Flüssigkeit, die vom Körper selbst hergestellt wird. Sie ist wichtiger Bestandteil des Bindegewebes, von Knorpel und Gelenkflüssigkeit. Hyaluronsäure wird als Injektionstherapie bei Knorpelverschleiß eingesetzt.
Hyperhidrosetherapie

Die Behandlung richtet sich nach dem Schweregrad und der individuellen Belastung. Oft helfen spezielle schweißstoppende Mittel, Antitranspirante, methenaminhaltige Salben oder Salbeiextrakte äußerlich angewandt, bzw. als Tabletten. Bei der sogenannten Leitungswasser-Iontophorese fließt schwacher Gleitstrom in einem Wasserbad über Hände oder Füße in den Körper. Diese Methode kann vor allem gegen Schweißhände und -füße wirken.

In hartnäckigen Fällen kann auch das Nervengift Botulinumtoxin A unter betroffene Hautstellen gespritzt werden. Es unterbindet die Ausschüttung des zuständigen Nervenbotenstoffs Acetylcholin und lähmt somit die Schweißdrüsen für einige Monate. Es gibt eine Reihe von operativen Verfahren, die allerdings nur in besonders schweren Fällen, die auf übliche Therapien nicht ansprechen, infrage kommen, Entspannungsverfahren wie autogenes Training tragen dazu bei, Stress abzubauen und innere Unruhe auszugleichen.

Hypertonie - Schulung

Arterielle Hypertonie wird in Zusammenhang mit Übergewicht, psychosozialem Stress oder auch genetischen Faktoren gebracht. Bei Personen mit Typ 2-Diabetes wird in 60 % gleichzeitig ein behandlungsbedürftiger Bluthochdruck festgestellt.

Themen einer Hypertonieschulung:
Entstehung und Folgeerkrankungenn des Bluthochdrucks, korrekte Blutdruckmessung, Ernährung und Bewegung, Medikamente, Verhalten bei Blutdruckkrisen.

Hypnose

Der durch eine Hypnose hervorgerufene Zustand (Trance) entspricht dem Zustand, in dem sich jeder Mensch abends beim Einschlafen oder morgens beim Aufwachen befindet, d. h. dem entspannten Zustand zwischen Wachen und Schlafen.

Dieser Zustand wird vom Therapeuten vertieft und stabil gehalten. In der Hypnose wird das Bewusstsein - je nach Tiefe der Trance - mehr oder weniger stark eingeengt bzw. ganz abgeschaltet. Dafür ist das Unterbewusstsein besonders fokussiert und aktiv, wodurch sich eine erhöhte Suggestibilität ergibt, damit ist das Unterbewusstsein, das ca. 90 Prozent des Verhaltens steuert, offen für Änderungen von Verhaltensmuster.

Hypoglykämie-Diagnostik bei Patienten ohne Diabetes

Wenn der Glukosegehalt des Blutes unter einen festgesetzten Grenzwert (2,8 mmol/L oder 50mg/dl) fällt, spricht man von einem Unterzucker (Hypoglykämie). Dafür sind verschiedene Symptome charakteristisch, die durch die Einnahme von Zucker in der Regel nach rund zehn Minuten wieder verschwinden.

Diese Form der Hypoglykämie kommt insgesamt selten vor, da die weitaus häufigsten Fälle von Unterzuckerungen bei Patienten mit Diabetes mellitus zu finden sind.

Hyposensibilisierung bei Allergien
Mit der Hyposensibilisierung, auch Desensibilisierung, Allergieimpfung oder spezifische Immuntherapie (SIT) genannt, lassen sich Allergien behandeln, die durch Antikörper der Klasse E (Immunglobulin E = IgE) verursacht werden (Allergien vom Soforttyp). Bei der klassischen Methode spritzt der Arzt drei Jahre lang monatlich einen Allergenextrakt in das Fettgewebe am Oberarm. Anfangs wird die Allergendosis wöchentlich erhöht. So gewöhnt sich das Immunsystem an das Allergen und die übertriebenen Reaktionen nach Allergenkontakt lassen nach. Das Fortschreiten der Erkrankung, zum Beispiel die Entstehung eines Asthmas oder neuer Allergien kann aufgehalten werden.
ICD - Implantation
Implantierbare Defibrillatoren (ICDs = implantierbare Cardioverter Defibrillatoren) können einen Plötzlichen Herztod verhindern. Das Gerät überwacht den Herzrhythmus und greift im Notfall lebensrettend ein. Der Defibrillator behandelt lebensgefährliches Herzrasen (Tachykardie). Das Gerät wird üblicherweise im oberen Brustbereich über einen kleinen Hautschnitt implantiert.
ICD - Kontrolle
Bei Patienten mit implantiertem Herzschrittmacher / ICD ist eine regelmäßige Funktionskontrolle erforderlich. Batteriezustand, Funktionstüchtigkeit des Herzschrittmachers und die Elektroden sind zu überprüfen. Die Kontrollintervalle richten sich nach Typ und Ladezustand der Batterie. Sie betragen in der Regel 4 - 6 Monate.
Immunregulation

Das Immunsystem hat die Aufgabe zwischen selbst und fremd zu unterscheiden, um so effizient vor mikrobiellen Angriffen zu schützen. Der menschliche Körper beherbergt zehnmal mehr Organismen mikrobiellen Ursprungs als körpereigene Zellen und dies ohne jegliche Art von Abwehrreaktion.

Die Erkenntnisse aus der Modulation des Immunsystems durch Mikroorganismen sollen langfristig zur Entwicklung immunmodulatorischer Therapien bei inflammatorischen Erkrankungen der Haut führen.

Impfungen / Impfberatung

Die regelmäßige Kontrolle des Impfschutzes anhand des Impfpasses ist in jedem Lebensalter wichtig. Dazu gehören zum Beispiel folgende Impfungen:

  • Tetanus / Diphterie / Keuchhusten / Kinderlähmung
  • Mumps / Masern / Röteln
  • HPV-Impfung (Gebärmutterhalskrebs)
  • Grippeimpfung
  • Hepatitis A- und Hepatitis B-Impfung
  • Pneumokokkenimpfung
  • Meningokokkenimpfung
  • FSME-Impfung

Unvollständige Impfzyklen werden vervollständigt und notwendige Auffrischungen durchgeführt.

Implanon (Hormonstäbchen)

Das Hormonstäbchen ist ein Implantat, dass vom Frauenarzt/-ärztin während der Regelblutung in lokaler Betäubung unter die Haut der Oberarminnenseite gelegt wird.

Es hat eine Verweildauer von 3 Jahren und gibt während dieser Zeit täglich gleichmäßig eine geringe Menge Gelbkörperhormon (Etonogestrel) ab, die den Eisprung hemmt und den Gebärmutterhalsschleim für Spermien undurchdringlich macht. Die Versagerquote liegt bei 0,08 %.

Blutungsunregelmäßigkeiten sind möglich.

Implantologie

Die Implantologie ist ein Fachgebiet der Zahnheilkunde und beschäftigt sich mit dem Einsetzen von Zahnimplantaten in den Knochen von Ober- und Unterkiefer. Die verwendeten Implantate sind künstliche Zahnwurzeln aus Titan oder Keramik und ersetzen verloren gegangene Zähne oder auch komplett zahnlose Kiefer. Durch die dauerhaft feste Verankerung im Kieferknochen sind Zahnimplantate mit den natürlichen Zahnwurzeln vergleichbar in Bezug auf ihre biomechanische Eigenschaften. Auf die künstliche Zahnwurzel wird ein Aufbau montiert, der die neue Zahnkrone trägt.

 

Infektionsserologie

Sowohl durch mikrobiologische Erreger verursachte Erkrankungen oder auch Infektionskrankheiten als auch durchgeführte Impfungen lassen sich mittels der Infektionsserologie bezüglich ihres Vorhandenseins und ihres Verlaufes wie auch bei den Impfungen bezüglich ihrer Schutzwirkung beurteilen.

Infusionsbehandlung mit Aufbaustoffen
Individuell abgestimmte intravenöse Gabe von Aufbaustoffen, z. B. Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Aminosäuren in Kombination entgiftungsfördernder natürlicher Mittel. Wirkt intensiv entgiftungsfördernd und stützend auf den gesamten Organismus durch die sofortige Wirkung im Blut.
Infusionsbehandlungen - Rheumatologie
Biologika, biochemisch hergestellten Eiweiße können zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen durch Infusion in die Blutbahn oder wird alternativ subkutan unter die Haut gespritzt.
 
Die so verabreichten Proteine können direkten Einfluss auf das körpereigene Abwehrsystem nehmen, das bei Rheumapatienten aus dem Gleichgewicht geraten ist. So binden die Proteine beispielsweise bestimmte Botenstoffe, die verschiedenste Abwehrreaktionen hervorrufen, die unter anderem für den Gelenkabbau zuständig sind.
Infusionstherapie - Entgiftung

Die Infusionstherapie ist eine aufbauende Therapie durch Infusionen mit verschiedenen Präparaten, die die eigenen Heilkräfte des Organismus und ein ganzheitliches Therapiekonzept unterstützen.

Infusionstherapie - Immunkur
Zeigen Patienten Zeichen von Immunschwäche - häufige Erkältungen, Gelenk-, Rücken- oder Kopfschmerzen - kann eine Immunoptimierungstherapie mit Infusionen helfen. Mit einer Immunoptimierungsinfusion als Selbstzahlerleistung werden Dynamik und Antrieb gefördert und das Immunsystem unterstützt.
Infusionstherapie - Mikrozirkulation
Eine gestörte Durchblutung in den kleinen Gefäßen des Gehirns kann der Grund für Schwindel, Konzentrationsstörungen, Gedächtnisminderung oder Leistungsabfall sein. Eine Infusionstherapie kann zur Verbesserung der Mikrozirkulation beitragen.
Infusionstherapie - Vitalkur
Die Leistungsfähigkeit hängt eng mit dem Stoffwechsel zusammen. Trotz gesunder Lebensweise und vitaminreicher Ernährung kann es zu Mangelzuständen kommen. Die Vitalkur kurbelt den Stoffwechsel an, sie verbessert z. B. die Funktionsweise von Niere und Leber.
Infusionstherapie bei Hörsturz
Dieses Behandlungsverfahren wird angewendet, um die Durchblutung im Innenohr zu verbessern. Dabei erhalten die Hörsturz-Patienten per Infusion über mehrere Tage durchblutungsfördernde Substanzen, zum Beispiel Hydroxy-Ethyl-Stärke (HES), dass die Fließeigenschaften des Bluts verbessert. Da die Infusionstherapie Nebenwirkungen haben kann, sollten Hörsturz-Patienten mit ihrem HNO-Arzt die Therapie sorgfältig planen.
Infusionstherapie bei Schwindel

Schwindel ist keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern eher ein Symptom mit vielfältigen Ursachen. Aus anatomischen Gründen treten die Beschwerden Schwindel, plötzliche Hörverminderung und Tinnitus oft gemeinsam auf, denn im Innenohr liegen das Gleichgewichtsorgan und das Hörorgan unmittelbar nebeneinander. Die Infusionstherapie sollte möglichst früh durchgeführt werden, denn je schneller auf die Ohrgeräusche reagiert wird, desto größer sind die Heilungschancen! Die Infusion ist nur unter ärztlicher Überwachung durchzuführen.

 

Infusionstherapie bei Tinnitus

Die Geräusche, die der Tinnitus-Betroffene wahrnimmt, sind nur für ihn selbst hörbar als subjektive Wahrnehmung ohne äußere Stimulation. Tinnitus keine Krankheit, sondern ein Symptom. Das Geräusch ist ein Warnsignal für psychische oder physische Überbelastung. Die Infusionstherapie sollte möglichst früh durchgeführt werden, denn je schneller auf die Ohrgeräusche reagiert wird, desto größer sind die Heilungschancen! Die Infusion ist nur unter ärztlicher Überwachung durchzuführen.

 

Inkontinenz bei der Frau - Botox

Im Rahmen eines ambulanten oder kurzstationären Eingriffes wird Botulinumtoxin an verschiedenen Stellen in der Blasenmuskulatur injiziert. Der Eingriff dauert nur wenige Minuten und der Patient kann einige Stunden nach dem Eingriff nach Hause entlassen werden. Botulinumtoxin entfaltet seine Wirkung durch eine Abschwächung oder Teillähmung der Blasenmuskulatur für einige Monate. Dadurch entspannt sich die Blasenmuskulatur und die Harnblase kann mehr Urin über einen längeren Zeitraum speichern. Der Patient bemerkt weniger Harndrang, entleert die Blase in größeren Abständen und verliert oft keinen Urin mehr.

Inkontinenz bei der Frau - künstlicher Schließmuskel

Der künstliche Schließmuskel ist eine Lösung bei kompletter Harninkontinenz und kann bei fast jeder Form der Harninkontienz eingebaut werden. Er liegt zirkulär um die Harnröhre. Hierbei verschließt ein aufblasbares Ballonsystem die Harnröhre. Mittels einer subkutan liegenden kleinen Pumpe kann der Patient das System beliebig selbst steuern. Häufigste Nebenwirkung sind Harnwegsinfekte.

 

Inkontinenz bei der Frau - Sakrale Nervenstimulation

Bei der sakralen Neuromodulation wird ein kleiner Schrittmacher operativ implantiert, der Sakralnerven mit schwachen elektrischen Impulsen stimuliert. Diese Nerven kontrollieren die Blase und die an der Harnausscheidung beteiligten Muskeln, aber auch Darm und Schließmuskel des Afters. Deshalb wird diese Methode auch bei Stuhlinkontinenz bzw. Darmschwäche eingesetzt. Folgende Blasenfunktionsstörungen können mit der sakralen Neuromodulation behandelt werden: Dranginkontinenz, Urgency-Frequency-Syndrom (übermäßig häufiges Wasserlassen) und Harnverhalt aufgrund einer schlaffen Blase. Wenn herkömmliche Behandlungsformen nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann sich diese reversible Behandlungsform als geeignete Alternative erweisen.

 

Inkontinenz beim Mann - Adjustierbare Kontinenzsysteme (z.B. Pro ACT / Remeex)

Zur Erhaltung der Basiskontinenz sind nur minimale intraurethrale Drucke notwendig. Ziel zahlreicher Implantate zur Behandlung der männlichen Inkontinenz ist den urethralen Widerstand um eben diese minimale Komponente (5 - 15 cmH20) zu erhöhen. Es gibt verschiedene adjustierbare Systeme (Argus classic, Argus „T“,Remeex, ProACT). Allen genannten Systemen ist gemeinsam, dass durch die Möglichkeit der postoperativen Adjustierung klinisch oder funktionell relevante Obstruktionen hintangehalten bzw. jederzeit korrigiert werden können. Die Miktion erfolgt spontan, eine manuelle Betätigung ist nicht notwendig. Die Argusschlinge besteht aus einem weichen Silikonpolster, der an 2 Silikonbändern fixiert ist.

 

Inkontinenz beim Mann - künstlicher Schließmuskel

Die Inkontinenz des Mannes tritt meist nur als Folge einer operativen Behandlung auf, z. B. nach radikaler Prostataentfernung (Prostatektomie bei Krebserkrankungen). Die Implantation eines künstlichen Schließmuskels hat sich bewährt. Es gibt verschiedene Systeme. Ein künstlicher Schließmuskel besteht immer aus einer Verschlussmanschette, einer Pumpe und einem Reservoir, wo die Flüssigkeit gespeichert wird. Alle Teile werden vollständig implantiert - es schaut somit nichts aus dem Körper. Die Manschette wird um die Harnröhre gelegt wird und damit einen Blasenverschluss erzeugt. Bei einem Toilettengang wird durch den Patienten aktiv auf die implantierte Pumpe gedrückt, womit sich die Manschette öffnet und man Wasserlassen kann.
Nachdem die Blase leer ist schließt sich das System alleine wieder.

 

Inkontinenz beim Mann - Retrourethrale Bänder

Für Patienten mit einer über einem Jahr postoperativ bestehenden Belastungsinkontinenz wird eine operative Therapie empfohlen.
Mit der AdVance® - Schlinge erfolgt eine funktionelle Korrektur des durch die radikale Prostatektomie dislozierten Schließmuskelsystems. Dabei wird davon ausgegangen, dass es bei zahlreichen Patienten während der Prostataentfernung nicht zu einer direkten Verletzung des Schließmuskels kommt, sondern durch die Entfernung der Prostata eine Lockerung der Haltestrukturen des Schließmuskels und somit eine Senkung der hinteren Harnröhre (Urethra) erfolgt. Mögliche Folge ist ein Versagen des sogenannten integralen Systems mit nachfolgender Belastungsinkontinenz.

Inkontinenzbehandlung bei der Frau

Es gibt keine pauschalen Therapieempfehlungen bei Inkontinenz. Die Behandlung wird individuell an die Ursache, die Art und das Ausmaß der Beschwerden und die Lebenssituation angepasst. Folgende Behandlungen können zum Einsatz kommen:
Beckenbodentraining , Gewichtsabnahme, Verhaltensänderung, Nervenstimulation, Hilfsmittel, Operationen.

Die Schlingen-Operation hat sich bei Frauen mit Belastungsinkontinenz bewährt (z. B. Tension free Vaginal Tape, kurz TVT oder Trans-Obturator-Tape, kurz TOT). Dabei wird unter der Harnröhre ein Kunststoffband (eine Polypropylene) eingesetzt, das die Harnröhre stützt und den Blasenverschluss dadurch verbessert. Der Eingriff ist minimal-invasiv und kann sogar teilweise unter örtlicher Betäubung erfolgen.

Eine Umspritzung der Harnröhre mit Kollagen oder Silikon kann in ausgewählten Fällen die Harnröhre stabilisieren und die Symptome für einige Zeit lindern.

Inkontinenzbehandlung beim Mann

Es gibt keine pauschalen Therapieempfehlungen bei Inkontinenz. Die Behandlung wird individuell angepasst an die Ursache, die Art und das Ausmaß der Beschwerden und die Lebenssituation. Folgende Behandlungen können zum Einsatz kommen:
Beckenbodentraining, Gewichtsabnahme, Verhaltensänderung, Nervenstimulation, Hilfsmittel, Operationen.

Therapie der Belastungsinkontinenz bei Männern ist der künstliche Schließmuskel. Hierbei wird eine Manschette um die Harnröhre gelegt, die mit Flüssigkeit gefüllt ist und die Harnröhre durch Druck von außen verschließt. Über eine Pumpe im Hodensack wird bei Bedarf Flüssigkeit aus der Manschette in einen Speicher-Ballon gepumpt. Der Urin kann dann durch Harnröhre abfließen. Die Flüssigkeit läuft anschließend von selbst wieder aus dem Ballon in die Manschette zurück.

Insulinpumpentherapie
Eine Insulinpumpe zur Behandlung des insulinpflichtigen Diabetes ist ein kleines, elektronisches Gerät in Größe eines Smartphones, das am Gürtel oder in einer Tasche der Kleidung getragen oder sogar am BH befestigt werden kann. Die Pumpe ahmt mittels kontinuierlicher subkutaner Insulininfusion (kurz CSII, von engl. Continuous Subcutaneous Insulin Infusion) die Funktion einer gesunden Bauchspeicheldrüse nach und gibt rund um die Uhr präzise Dosen von schnell wirkendem Insulin so ab, damit entfällt das regelmäßige Spritzen entfällt und ermöglicht bessere Einstellung des HbA1c-Werts, verhindert seltenere Unterzuckerung und geringere Schwankung des Blutzuckerspiegels.
Intensivmedizin

Die Intensivmedizin ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit Diagnostik und Therapie lebensbedrohlicher Zustände und Krankheiten befasst. Dazu gehört auch die Notfallmedizin. Intensivmedizinische Maßnahmen dienen zur Sicherung der Vitalfunktionen.

Intensivmedizin behandelt u. a. Patienten mit schwierigen Erkrankungen und problematischem, bzw. ungünstigem Krankheitsverlauf.

Interview - psychodyn.neurosenpsych.

Psychodynamische Diagnostik ist die einfachste Form des Interviews. Der Untersucher ist in der Gestaltung des Gesprächs völlig frei.

Intrakutantestung
Wenn anderen Hauttestungen bei Allergiediagnostik keine ausreichenden Informationen liefern, kann ein Intracutantest durchgeführt werden. Hierzu werden 20 - 50 μl verdünnte Allergenlösung mit einer kleinen Kanüle direkt in die Haut am Unterarm oder am Rücken eingespritzt, wobei es zu einer kleinen Quaddel von ca. 3 mm Durchmesser kommt. Die Ablesung des Testes erfolgt ebenfalls nach 20 Minuten. Eine „positive“ Reaktion macht sich hier durch eine juckende rötliche Quaddel bemerkbar. Neben dieser Sofortreaktion kann auch eine Spätreaktion nach ca. 2 - 6 Stunden auftreten.
Jugendarbeitsschutz

Den Jugendarbeitsschutz regelt das Jugendarbeitsschutzgesetz zum Schutz von arbeitenden Kindern und Jugendlichen.

Jugendsprechstunde - gynäkologisch

Alle Fragen, die im Zusammenhang mit dem Körper, der Regelblutung oder Verhütung stehen können von speziell geschulten Frauenärzten beantwortet werden. Einige Praxen bieten eine spezielle Mädchensprechstunde an.

Jugenduntersuchungen

Die Jugend-Vorsorgeuntersuchungen J1 und J2 sind eine Fortsetzung der Vorsorgeuntersuchungen der U-Reihe, die von den ersten Lebensstunden bis zum Alter von elf Jahren in regelmäßigen Abständen stattfinden. Durchgeführt wird die Jugend-Vorsorge entweder vom Kinder- und Jugendarzt oder vom Allgemeinarzt. Die J1- Untersuchung wird, im Gegensatz zur J2-Untersuchung, von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Empfohlen wird die J1-Untersuchung zwischen dem 12. und 15. Geburtstag, die J2 zwischen den 17. und 18. Geburtstag.