Welt-Osteoporose-Tag - 20.10.2018

Die Osteoporose zählt heute zu den bedeutendsten Volkskrankheiten in Deutschland. Sie beschreibt eine systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und eine gestörte Mikroarchitektur des Knochengewebes charakterisiert ist, welche zur erhöhten Knochenbrüchigkeit führt.

 

Die Osteoporose betrifft Frauen und Männer, wobei Frauen 2 - 3-mal häufiger betroffen sind und die Knochenbrüche früher auftreten. Etwa jede 3. Frau nach der Menopause (ca. 50. Lebensjahr) wird an Osteoporose erkranken. Etwa 70 % aller Patienten mit einem osteoporosebedingten Schenkelhalsbruch werden hilfebedürftig, ca. 30 % versterben im ersten postoperativen Jahr.

 

Zusätzliche Risikofaktoren neben dem Alter sind u. a.: familiäre Belastung, Rauchen, Untergewicht, ernährungsbedingter Calciummangel, wenig Bewegung, langjährige Cortisontherapie, frühe Menopause.

 

Da die Osteoporose bis zum Auftreten von Knochenbrüchen keine Beschwerden verursacht, sind vorbeugende langfristige Maßnahmen besonders wichtig:

  • ausreichende Calciumzufuhr von 1.000 – 1.500 mg / Tag
  • ausreichende Vitamin D Zufuhr (1.000 I.E. / Tag)
  • regelmäßige körperliche Aktivität (Sport)

 

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