Darmkrebsmonat März

2002 wurde die Vorsorge-Koloskopie in das Krebsfrüherkennungsprogramm für gesetzlich versicherte Patienten in Deutschland aufgenommen. Die Darmspiegelung ist Früherkennung und zugleich echte „Krebsvorsorge“; da eventuell entdeckte Krebsvorstufen direkt bei der Untersuchung entfernt werden können. Im Oktober 2002 wurde die „Vorsorge-Koloskopie“, so der Fachbegriff, für Versicherte ab 55 Jahren in das gesetzliche Krebsfrüherkennungsprogramm in Deutschland aufgenommen. Darmkrebs entwickelt sich in den meisten Fällen sehr langsam über viele Jahre. Die Entwicklung zeigt, dass die Vorsorge-Darmspiegelung ganz wesentlich dazu beiträgt, die Darmkrebsneuerkrankungsrate und -sterblichkeit in Deutschland zu senken. Jährlich sterben allein in Deutschland 27.000 Menschen an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Dabei kann man kaum einer Krebsart so leicht vorbeugen. Durch Früherkennung könnten nahezu alle Darmkrebsfälle verhindert oder geheilt werden.


Leider gehen so wenige Menschen zur Früherkennung wegen der Angst vor der Untersuchung und des fehlenden Wissens über die Chancen der Vorsorge.


Die Felix Burda Stiftung hat sich zum Ziel gesetzt, dies zu ändern. Gemeinsam mit vielen Partnern und mit Unterstützung von zahlreichen Prominenten, Politikern und Wissenschaftlern setzt die Felix Burda Stiftung alles daran, die Menschen für die Teilnahme an der Früherkennung zu motivieren und so die Darmkrebssterblichkeit in Deutschland nachhaltig zu senken.


Die Ärzte des PRAXISNETZES Kiel e. V. möchten ihre Patienten motivieren, diese Vorsorge-Koloskopie wahrzunehmen. Es gibt viele Spezialisten im Praxisnetz Kiel, die kompetent und zeitnah diese Untersuchungen durchführen können und die mit der Stichwortsuche „Coloskopie“ unter der Rubrik „Welcher Arzt macht was?“ gefunden werden können.

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